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Gründung:    01.09.2013
16 Rüden, 15 Fähen, davon 4 Welpen

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Momentan sind 4 Charaktere ohne Spieler

Yeirah ♀, Kilarny ♀, Laren ♂ und Calrin ♂ suchen neue Besitzer. Solltet ihr Interesse daran haben, einen Charakter zu übernehmen, schaut hier vorbei.

25. April 800
lauer Tag . wenige Wolken . kein Wind . 11°C

Zwei Wochen sind seit Fenryns Unfall vergangen. So viele neue Informationen der Tag dem Rudel trotz des Unglücks auch brachte, die meisten Wölfe konnten in dieser Zeit nicht mehr tun, als über sie nachzudenken und sich weiter zu sorgen. Zu Taten war noch keiner bereit, oder hatte überhaupt Zeit dazu. Fenryn musste versorgt werden und dann wurde plötzlich auch Kelaya immer schwächer. Als sie nach ein paar Tagen schließlich nicht einmal mehr aufstehen konnte, wusste das Rudel, was es zu bedeuten hatte. Vor fünf Tagen ist Kelaya schließlich gestorben. Die Stimmung im Rudel ist gedrückt. Trauer gemischt mit Sorge und Angst um die Zukunft hängten über dem Rudel. Obwohl der Frühling normalerweise eine beutereiche Jahreszeit ist, scheinen die Wälder und Wiesen wie leergefegt. Es wird langsam offensichtlich, dass sich das Wild die unsichtbare „Wolfsschutzbarriere“ durch das Moor zu Nutze macht und den von Wölfen bewohnten Teil des Tals meidet.

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» This is now, since and then
And this is where we unendingly
Forever stand
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Beitritt 08.04.2013
L E B E N S W E I S E D E R R E Q U I S T E N
Charakterlich zeichnen sich Requisten vor allem durch Sanftmut, Geduld und Stolz aus. Sie besitzen einen großen Gemeinschaftssinn, der sich von denen anderer Wölfe unterscheidet.
Einst fanden die suchenden Wanderer von überall aus Kenai Peninsula nach Celydiën und machten das Tal Diëmnar zu ihrem Zuhause. Anstatt in Revierkämpfe gegeneinander zu verfallen und um die Führung zu ringen, schlossen sich die Wölfe lieber friedlich zusammen. Das Rudel wuchs schnell zu einer unüblichen Größe heran, doch die klugen Riesen ließen dies nicht zu einem Problem werden. Diëmnar ist ein großes Tal, das weit mehr Platz bietet, als ihnen bisher zur Verfügung steht und es gibt ausreichend Beute. Wenn es ihnen in der großen Gruppe zu eng wird, können sich die Wölfe frei und unabhängig voneinander imTal bewegen – solange sie sich von den Gefahrenzonen fern halten. Abgesehen von ihnen darf man sich aufhalten, wo man will. Weil sich Requisten aber von Natur aus sehr mit ihrem Rudel verbunden fühlen, hört man immer mal wieder ein Heulen durch das Tal gellen, welches der Gemeinschaft einfach nur mitteilen soll, dass man noch da ist und wo man sich befindet. Vielleicht möchte sich ja jemand dazugesellen.
Ein Ritual der Requisten ist es, sich in den Abendstunden zusammen zu finden, um mit ihrem Gesang das Tal zu erfüllen. Bei diesen großen Treffen werden oft auch die Jagden geplant, wer an ihnen teilnimmt und wer auf die Jungtiere Acht gibt.

Natürlich führen die Requisten kein Leben, in dem immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten, Sympathien und Antisympathien gibt es in ihrem Rudel genau so, wie in anderen auch. Es muss auch nicht jeder jeden lieb haben. Bei einer so großen Anzahl von Wölfen ist das vermutlich auch gar nicht möglich. Requisten sind nur sehr viel geschickter darin ihre Differenzen hauptsächlich ohne ernsthafte Kämpfe zu lösen. Ein aggressiver Unruhestifter hätte in dieser Gemeinschaft auch überhaupt keine Chance.

Ränge
Das Requisten-Rudel besitzt genau wie alle anderen Wolfsrudel auch zwei Alphatiere, denen die selben Aufgaben obliegen. Wichtige Entscheidungen werden von ihnen getroffen, ebenso ist es ihre Aufgabe im Rudel für Ordnung zu sorgen und sich um die Belange ihrer Mitglieder zu kümmern. Besonders ist wiederum, dass es nach Bedarf mehrere Betawölfe und Gammawölfe geben kann, die die Leittiere unterstützen und ihnen helfen den Überblick zu behalten. Kraft ist für einen Rangwolf nicht von Bedeutung, sondern Verstand, Durchsetzungsvermögen und die richtigen Charaktereigenschaften. Eine Besonderheit der Requisten ist auch, dass die Leitwölfe keine Gefährten sein müssen. Ränge sind nicht von Beziehungen abhängig, es kommt immer darauf an, wer am geeignetsten ist.

Welpen
Wölfinnen bringen ihre Jungen genau wie alle anderen nach etwa 64 Tagen zur Welt. Mit einem enormen Unterschied: Die Welpen werden zwischen Januar und Februar geboren, nicht zwischen April und Mai. Für die Requisten ist diese Zeit optimal. Das Nahrungsangebot ist reich und natürliche Feinde wie Bären halten Winterruhe.
Während unter Wölfen normalerweise das Gesetz herrscht, dass sich nur das Alphapaar fortpflanzt, kann bei den Requisten jedes Pärchen Welpen bekommen. Immerhin gibt es nicht mal zwangsläufig ein Alphapaar. Um eine Überbevölkerung zu vermeiden, gilt es als ungeschriebenes Gesetz, dass ein Wolf in seinem Leben nicht mehr als zwei Würfe zeugt/zur Welt bringt. Ein Wurf Welpen fällt bei Requisten auch deutlich kleiner aus. Es ist völlig normal, wenn nur ein einzelner oder zwei Welpen geboren werden. Sehr viel seltener sind hingegen drei Welpen und Vierlinge gab es in den bisherigen Generationen noch nie.
Dafür verbleiben Welpen, die in das Rudel geboren werden, auch meistens ihr ganzes Leben in Diëmnar. Der ursprüngliche Drang abzuwandern und ein eigenes Rudel zu gründen, ist kaum noch vorhanden, denn außer der Abenteuerlust gäbe es auch überhaupt keinen Grund mehr dafür. Hin und wieder verlassen neugierige Requisten das Tal für einige Tage, oder vielleicht sogar ein paar Wochen, um das, was außerhalb des Tals liegt zu erkunden. Die allermeisten kehren aber irgendwann wieder zurück.

Lebenszyklus
Ein Requistenwelpe ist erst mit 18 Monaten ausgewachsen, wobei ausgewachsen noch lange nicht mit erwachsen gleichzusetzen ist. Im Normalfall zählt ein Requist erst mit 3 Jahren zu den Erwachsenen. Natürlich gibt es aber auch solche, deren geistige Reife schon früher die eines Erwachsenen erreicht. Meistens sind zweijährige Wölfe aber noch genau so verspielt und unbeschwert wie die Jährlinge.
Die Geschlechtsreife tritt bei manchen Requisten schon mit 22 Monaten ein, bei anderen wiederum erst mit 34 Monaten.
Zum alten Eisen zählt ein Requist mit etwa 9 Jahren. Im Durchschnitt leben sie ungefähr 11 Jahre lang, wobei es durchaus auch solche gibt, die früher sterben oder gar länger leben. Der älteste Requist wurde 15 Jahre alt.
16.04.2013 21:10
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