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Gründung:    01.09.2013
16 Rüden, 15 Fähen, davon 4 Welpen

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Momentan sind 5 Charaktere ohne Spieler

Calrin (7 J) ♂, Yeirah (6 J) ♀, Sejuani (3 J) ♀, Telayne (3 J) ♀ und Aivi (2 J) ♀ suchen neue Besitzer. Solltet ihr Interesse daran haben, einen Charakter zu übernehmen, schaut hier vorbei.

25. April 800
lauer Tag . wenige Wolken . kein Wind . 11°C

Zwei Wochen sind seit Fenryns Unfall vergangen. So viele neue Informationen der Tag dem Rudel trotz des Unglücks auch brachte, die meisten Wölfe konnten in dieser Zeit nicht mehr tun, als über sie nachzudenken und sich weiter zu sorgen. Zu Taten war noch keiner bereit, oder hatte überhaupt Zeit dazu. Fenryn musste versorgt werden und dann wurde plötzlich auch Kelaya immer schwächer. Als sie nach ein paar Tagen schließlich nicht einmal mehr aufstehen konnte, wusste das Rudel, was es zu bedeuten hatte. Vor fünf Tagen ist Kelaya schließlich gestorben. Die Stimmung im Rudel ist gedrückt. Trauer gemischt mit Sorge und Angst um die Zukunft hängten über dem Rudel. Obwohl der Frühling normalerweise eine beutereiche Jahreszeit ist, scheinen die Wälder und Wiesen wie leergefegt. Es wird langsam offensichtlich, dass sich das Wild die unsichtbare „Wolfsschutzbarriere“ durch das Moor zu Nutze macht und den von Wölfen bewohnten Teil des Tals meidet.

Diese User dürfen nach dem Ermessen des Wartenden übersprungen werden.

Calrin Ecál seit: 79 Tagen
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Jaspín seit: 25 Tagen
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Echoes of Yesterdays » Rollenspiel » Dämmergrau » VII. Gratwanderungen
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08.04.2013
Inyen, Talvi
SL für Inyen und Talvi:

Das schwarze Kaninchen führte Inyen und Talvi eine Weile zielstrebig durch den Wald. Zwischen den Bäumen wurde langsam das Blau des Gletschers sichtbar. Das kleine Tier hielt direkt darauf zu und sah sich zwischendurch immer wieder nach den beiden Wölfen um, sich vergewissernd, dass sie noch folgten. Der Wald wurde lichter, die Vegetation änderte sich und aus geisterhaften Espen und knorrigen Kiefern wurden junge Eichen und Buchen. Aus feuchter Erde und Moos wurde Gras.
Vor ihnen baute sich eine Gletscherwand auf, ähnlich wie der auf der anderen Seite, nur niedriger und nach Süden hin weiter abflachend. Der Hase steuerte in genau diese Richtung, auf einen Eispfad am Gletscher zu. Folgten Talvi und Inyen mit ihrem Blick dem Pfad erkannten sie, dass er sich wie eine Eisbrücke über einen Fluss bog.
Das Licht der Mittagssonne strahlte an der Spitze des Gletschers vorbei und hüllte eine Gestalt in eine schwarze Silhouette. Dort mitten auf der Brücke stand ein Hirsch. Aus der Entfernung und auf unbekanntem Gebiet war es schwierig seine Größe einzuschätzen, doch je näher sie kamen, desto offensichtlicher wurde, dass dieser Hirsch größer war als jedes Tier, dass sie je gesehen hatten. Der schwarze Hase steuerte direkt auf ihn zu.


25.06.2018 00:19
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01.09.2013
Arland, Chetan
Es waren keine Worte mehr nötig diesen Beschluss weiter zu erörtern oder gar zu hinterfragen. Er war selbst auf der Suche nach einer Lösung und war froh, dass es mehrere gab, die ihre Hoffnung nicht verweigerten und man sich gemeinsam auf den Weg machte.
Wenn man die Augen öffnete, dann gab es mehrere Optionen und wenn es die Letzte sein würde, dieses Tal zu verlassen, dann konnten sie zumindest das weitere Überleben sichern. Jeder Halm war wichtig, wenn man sich an ihn klammern konnte.

Yrael setzte sich in Bewegung, um seinem Vater zu folgen, doch lange liefen sie nicht voran. Seine Aufmerksamkeit wurde von der Ferne gelockt. Die großen Ohren stellten sich auf, während er einen Blick über seine Flanke riskierte. Nhimri.
Ihnen war nicht bewusst, was genau sie wollte. Zu welchen Gründen sie zu sich riefen ließ, denn in ihrer Stimme lag keine Schwere der Gefahr. Und doch hielt ihn das Heulen lange genug fest, um seinen Ursprung zu erkennen. Sie sind am Moor.
Alte Erinnerungen führten dazu, dass sich der helle Pelz erregt aufstellte und seine Augen den Fokus im Nichts suchten. Gefahr mussten sie nicht fürchten, doch der Fakt, dass ihre Alpha sie alle zu diesem Ort rufen ließ, verwirrte ihn mit Ungewissheit.
Der Schneeschatten drehte sich leicht um, als er Chetan mit seinen blauen Augen streifte.


‚‚Was würde sie am Moor wollen, außer…‘‘

Yrael schien es bereits zu wissen.Irgendwo in seinem Unterbewusstsein zeigte sich die Antwort. Doch es war klar, dass er diese Entscheidung Chetan überlassen würde.
Aber dennoch behagte ihm der Gedanke nicht, dass sie eventuell eine weitere Chance aus den Augen verlieren würden. Arland wollte ihnen etwas zeigen und er hatte sich nicht leicht dazu überreden lassen. Irgendwo, vergraben im Eis, gab es ein Geheimnis, das seine Stimme für sich behielt.

Der junge Beta schweifte den Blick, um beide Requisten von seinem Winkel aus zu sehen. Dies war nicht seine Entscheidung, welchen Weg sie gehen würden. Arland würde wissen, wie wichtig und weiterbringend die Suche im Gletscher war und ob dieses Risiko genug Aussichten besaß, um es über die Stimme Nhimris zu stellen.

‚‚Wir sollten uns besser schnell entscheiden.‘‘, stellte er fest, als er den Schatten der Gletscher kurz vor ihnen sah, während ihn die Pflicht von der Weite in das Dunkel des Morastes zog.
25.06.2018 12:52
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CROSS MY HEART
Burn my lungs and curse my eyes
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31.03.2015
Jharim
Als sie seine Anwesenheit spürte, wurde ihr Gang mit Absicht einige Wolfslängen schneller. Ein großer Teil von ihr hatte damit gerechnet, dass er ihr folgen würde und die Gesellschaft für diesen Augenblick bevorzugte. Berechenbar war er jedoch nicht, was für einen Charakter in seiner Rolle wirklich ungewöhnlich war. Schließlich bewiesen gerade dies seine darauffolgenden Worte.
Telayne sah zu ihm. In ihrem Blick wollte sie etwas von Verständnis zeigen, doch dies konnte sie ihm nicht geben, wenn sie es nicht besaß. Interessanter war es genauer zu wissen, warum diese junge Seele bereits so unausgeglichen war.

‚‚Hast du gerade nicht gesagt, dass du dir das selbst so ausgesucht hast?‘‘, fragte sie unter leichten Schnaufen, bevor sie die Richtung wechselte und mit einem galanten Sprung von dem Wald in die offene Weite sprang.
Ihre Pfoten landeten weich auf dem Gras, ehe ihre Rute immer höher glitt und das Tempo der Fähe bestärkte.

‚‚Dich selbst wegen etwas zu bemitleiden, wofür du verantwortlich bist kann dir nichts bringen. Du lebst nur einmal, Jharim…such dir aus, wer du sein magst. Man träumt als Welpe, um später aufzuwachen.’’, schnaufte sie mit frech verzogenen Lefzen.

Würden sie nun aber weiterhin in diesem Tempo bleiben, dann kämen sie erst bei Einbruch der Nacht am Moor an und er würde sicherlich nicht wollen, dass sie im Dunklen vor den Tiefen des Moores standen.

‚‚Also komm. Aufwachen, Mausepfote!‘’

Telayne kläffte laut und zog mit ihrem Tempo an, um in einen leichten Sprint zu wechseln, der sie durch die Federung des weichen Bodens schneller an ihr Ziel brachte. Nhimri würde nicht ewig auf sie warten. Schon gar nicht, wenn man stattdessen lieber jammerte statt sich tatkräftig zu beteiligen.
Beabsichtigt erklomm sie dabei eine kleine Höhe, um mit einer schlauen Abkürzung erneut durch die Waldfläche zu rennen, um dort zu ihrer Alpha zu gelangen.
Mal sehen, wie er mithalten konnte. Schließlich war er doch genauso wendig gebaut wie sie.
25.06.2018 14:14
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Where there's beauty beyond your dreams
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13.09.2013
Waldrand/Ebene
Telayne
Dieser Schatten zog an, verdammt, sie wollte wirklich schnell zum Moor. Wegen ihm hätten sie noch drei Tage durch das Tal schlendern können!
Geduckt mit eingeklemmter Rute, versuchte er ihre Schritte bei zu halten, was ihm auch recht einfach gelang. Immerhin zählte laufen – egal ob mit eingeklemmter Rute oder ohne, zu seinen Stärken.
Anders als andere Dinge. Aber es schien, als wollte die Schattenfähe dies nicht wahr haben.
Frustriert schüttelte er den Kopf. Es war nervig, wenn Wölfe versuchten, ihn ändern zu wollen und nicht begriffen, dass er eigentlich glücklich war… tief im inneren war er froh, noch Träume und Sehnsüchte zu haben, nicht so taub und stumm wie manche Erwachsener zu sein. Einsamkeit war das einzige Manko daran, aber auch die würde er irgendwann abstreifen können.

Wieder ein Seitenhieb auf ihn und wieder versuchte sie ihn aus seiner Traumwelt heraus zu brechen. Dann war sie plötzlich neben ihm verschwunden, da sie den Berg erklomm, er aber unten herum lief. Berg konnte man das kleine Hügelchen nun nicht nennen, aber trotzdem war er schneller auf der anderen Seite, was jedoch durch ihre kräftigen Galoppsprünge kaum der Rede wert war. Dann zog sie wieder an, mit hoch erhobener Rute.

o(Weiber!)o dachte er und schüttelte kurz den Kopf um aus den Gedanken raus zu kommen, ehe sie ihn abermals anspornte. Nun hob er leicht die Rute, gerade so, dass sie nicht an seine Sprunggelenke kam. Seine Muskeln zogen sich zusammen und schoben den kleinen nun flachen Körper nach vorne. Breit setzen sich jene dicken Pfoten auf den Boden auf, federten durch das Gras ab und verliehen ihn neuen Schwung, die er nutzt um abermals vor zu schnellen. Immer so weiter. Ein grinsen lag auf seinen Lefzen, die Zunge halb heraus um besser Luft in die Lungen zu bekommen. Seine Ohren verschwunden, denn sonst würden sie zu viel Wind abfangen. Telayne und er rasten auf einer Höhe. Kurzer Seitenblick, seine blauen Augen in der Lust und Freude groß geschrieben standen und der für einen kurzen, minimalen Augenblick die Angst um seine Familie, seine Freunde und dem jetzt nicht zu finden waren. Dann ließ er sich noch kleiner machen und die Muskeln schossen Hitze, während er an dem Schatten vorbei zog. Nun war er es, der vor ihr war. Wissend, dass er keine Changs hatte gegen die Jägerin, aber in diesem einen Moment war die Freude über das Rennen doch höher als die Angst vor dem Ziel. Zwar konnte er diese Geschwindigkeit nur kurz halten, was… jetzt beendet war, denn seine Muskeln schmerzten. Langsam nahm er die Geschwindigkeit heraus und wusste, dass der Schatten ihn sehr bald, jeden Herzschlaglang, einholte und wieder mal einem Spruch rein zu drücken können. Bevor das geschah, antwortet der Träumer lieber auf ihre ersten Dinge:

“Die Angst gehört zu mir, wie das Leben. Sie gehört mir, sie bin ich. Ich habe sie mir nicht ausgesucht, aber ich habe sie akzeptiert. Ja, vielleicht lebe ich nicht so Risikofreudig wie manch anderer.“ er hatte den Rotaugen vor sich. “Aber ich genieße jede Sekunde, die mein Herz schlägt auf dieser Welt. Ich genieße jede Sekunde, in der meine Familie und mein Rudel in Sicherheit ist.“

Eigentlich wusste Jharim, dass es zwecklos war, jemanden der Angst verachtete, zu erklären, dass man sie zulassen sollte, oder dass er sie zuließ. Trotzdem versuchte Jharim es immer und immer wieder.

Sein Galopp war weich und rhythmisch geworden, der Herzschlag hatte sich schnell beruhigt, dennoch war die Geschwindigkeit immer noch drin. Würden sie so weiter rennen bis zum Moor, dann wären sie Platt. Beide. Wenn dann gefahren auftauchen?
Jharim nahm noch mehr Geschwindigkeit heraus, viel dann in einen schnellen Trab. Schnüren war viel energiegewinnender. Wenn Telayne nun weiter rennen wollte, bitte, er war nicht so dumm, an einen gefährlichen Ort zu gehen und vollkommen entkräftet zu sein.

“Das ist vermutlich der Unterschied zwischen dir und mir… ich mag den Welpe in mir, weil er mich stärker macht. Du hast deinen Verbannt, gehst verbissen durch die Welt. Ich weiß dass es gefahren gibt und habe keine Angst, meine Angst davor zu zeigen, du aber fürchtest dich vor deiner Angst obwohl diese dein Lebensretter ist.“

Seine Stimme war leise, neutral und besaß auf einmal so viel Tiefe und Alter. Doch ob sie ihn überhaupt hörte? Blaue Augen blickten empor, waren sie gerade noch auf den Waldrand gerichtet. War der Schatten bei ihm geblieben oder weiter vor gerannt?
Langsam senkte sich seine Rute wieder, ging nun ein Stück unter seine Sprunggelenke, lies sie eher locker pendeln.
26.06.2018 11:06
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31.03.2015
Jharim
auf dem Weg zu Nhimri
Dass er so schnell anzog, um mit ihr zu rennen, hatte sie nicht gedacht. Nicht, weil er es nicht konnte, sondern mehr, weil er es nicht wollte. Doch er tat es.
Telayne musste kurz ihr Tempo zügeln, als sie den Grauen mit voller Freude und Freiheit an ihr vorbei sprinten sah. Da lag etwas in seinem Gesichtsausdruck, was gar nicht zu ihm passte. Etwas, das verriet wie er gerade all seine Gedanken mit dem Wind ziehen ließ, der ihm durch das Fell strich.
Für einige Schritte ging sie langsamer, um ihn diesen Moment für sich alleine zu überlassen. Um sich nicht gestört zu fühlen oder eine schnellere Konkurrenz in seiner Nähe zu bemerken.

Doch lange konnte sie seine Rute nicht betrachten, die wie eine weiche Boa durch die Luft schnitt.
Mit sicheren Schritten trabte die Fähe auf, da sie seine Stimme hörte und ihn keineswegs mit Ignoranz strafen wollte. Seinen Sauerstoff sollte er schließlich nicht für etwas verschwenden, das zwecklos war. Doch er tat es und etwas in Telayne schnaufte nur vor Enttäuschung.
Irgendwie wurde der Requist auch immer verwirrender, sodass sie gar nicht anders konnte als ratlos mit den Ohren zu wackeln. Wie konnte er auch nur erkennen, was andere von ihm wollten, wenn er das nicht einmal von sich selbst wusste?
Dies war schon der nächste Satz, wo er seinen vorherigen Worten widersprach und da konnte selbst sie nichts weiter darauf geben. Man konnte doch nichts von anderen annehmen, wenn man nichts von seinen eigenen Takt verstand.
Da half es auch nichts mehr ihn mit einem Lächeln beizustehen. Sie hatte ja schließlich nur sein eigens Gesagtes hinterfragt und nichts Neues in den Raum gestellt.
Ganz schön poetisch unterwegs, aber... Sie verstand davon wirklich nur die Hälfte.
Im Normalfall hätte sie einfach den Kopf geschüttelt und wäre weitergezogen. Doch der Kleine legte es wirklich darauf an.

‚‚Ich weiß mittlerweile nicht mehr, ob du dich einfach nur oft widersprichst oder mich anlügst.‘‘, schmatzte sie, da jene Worte schon recht trocken in ihrem Maul lagen.

‚‚Aber danke, dass du gleich beleidigend werden musst und mich für verbissen hälst. Ist schon gut.‘‘, nickte sie ihm zu und doch wurde ihre Lefzen dabei frecher in die Höhe gezogen. Wenn er sie schon für verbissen hielt, dann sollte er sich besser von ihrem Bruder fernhalten. Sie war schließlich noch eine gute Seele mit einem Sinn für etwas Gerechtigkeit. Aber direkte Schubse taten ihm wohl mehr weh als gut.
Wenn er sich also selbst ausschließen wollte, und er tat es gerade mit purer Absicht, dann würde sie ihm diesen Weg nicht verstellen.

‚‚Also meine Angst und ich gehen jetzt zum Moor. Lass dich also besser von deiner retten und bleib zurück. Nicht, dass du dich sonst wieder widersprichst.‘‘, klang sie schon fast so wie Fenryn.

Darauf konnte sie nur ihren Pelz schütteln, bevor sie wieder an ihrem Tempo anzog und dieses Mal nicht darauf Acht gab, dass er diese Runde mit ihr mithalten konnte. Sie hatte wirklich keine Zeit für diejenigen, die ihr erst panisch nachliefen und nach Entschuldigungen jappsten, bevor sie mit dem letzten Atemzug wieder in ihren Ansichten und der Wortwahl schwankten. Für so etwas wollte sie wirklich kein Gehör haben.
Jharim musste sich wohl erst selbst festigen und das schaffte er wirklich nur alleine.
Bewiesen hatte er ihr zumindest das.
26.06.2018 16:07
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all my heroes are dead and gone
but they're inside of me, they still live on
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21.05.2013
Andere Seite
Talvi
gegenüber des Hirschs.
Inyens Ohren drehten sich aufmerksam, während er geradewegs der Spur des Kaninchen folgte. Zu mehr als zu einem Trab ließ er sich nicht hinreißen, um im Zweifel reagieren zu können, wenn sie tatsächlich in einen Hinterhalt gelockt wurden. Ganz naiv war er auch trotz seines Willens, etwas zu bewirken und zu ändern, nicht. Aber er war noch immer froh darüber, nicht alleine hier zu sein. Heute Morgen noch hätte er nie damit gerechnet, jetzt tatsächlich am Ziel zu sein – auf der anderen Seite. Eigentlich war er davon ausgegangen, dass er abermals das leere Feld auffinden würde, kein Karibu weit und breit. Und doch war es anders gekommen.

„Vielleicht wusste er auch einfach etwas, was wir nicht wissen.“, warf er in den Raum, obwohl ihm der Gedanke missfiel. Elaynès hätte sie niemals in solch eine ungewisse Zukunft geschickt. So war sein Großvater nicht. Demonstrativ schüttelte er den Kopf. „Oder es fürchtete sich vor ihm.“

Es. Inyen wusste nicht, was er damit genau genennen wollte. Irritiert runzelte er die Stirn, während er der Sturmwolke neben sich einen Blick zuwarf. Sie wusste mit Sicherheit, was er meinte. Oder?

„Ich meine… Das ist doch mittlerweile alles kein Zufall mehr.“ Er seufzte, wandte den Blick dann aber wieder entschlossen nach vorne. „Wer weiß. Vielleicht sind wir auch bald schlauer.“

Ein angedeutetes Schulterzucken im Lauf, ehe seine Seelenspiegel kurz über den immer näher kommenden Gletscher wanderten. Egal, auf welcher Seite sie sich befanden – die Masse aus Eis war immer eindrucksvoll und verdeutlichte, wie winzig sie eigentlich waren. Vor ihnen tat sich ein recht zielstrebiger Wildwechselpfad auf, dem das Kaninchen ohne zu zögern folgte. Vor ihm baute sich ein Ausläufer des Gletschers auf und als der Nordwind dem Weg noch weiter mit den Augen folgte, tat sich schließlich eine riesige Gestalt vor ihnen auf, als die Bäume ihnen die Sicht nicht mehr versperrten. Der Hase war vergessen und der Rüde wurde automatisch langsamer. Es war ein Hirsch, der aber selbst auf diese Entfernung gewaltig wirkte. In der Mittagssonne wirkte er wie ein gewaltiger Schatten, der sich vor ihnen aufbaute. Noch bevor sie die Brücke erreicht hatten, kam er zum Stehen. Der Hirsch hatte sie längst gesehen und trotzdem wirkte er genauso furchtlos wie das Kaninchen, welches immer weiter auf ihn zulief. Inyen würde den Teufel tun und ihm weiter folgen. Sein Fell sträubte sich ein wenig vor Aufregung, doch er blieb still, während er versuchte, das Geschöpf irgendwie einschätzen zu können. War es ihnen feindlich gesinnt? Misstrauisch spielte er mit den Ohren, hob die Rute leicht. Er hatte ganz sicher nicht vor, es herauszufordern. Die Wucht seines riesigen Geweihs konnte für sie beide ihr Ende bedeuten.
i'll be by your side until the end
If one of us fall the other will soon be following.
This world is on fire, we need to go. Run for your life, my love. Run and you don't give up all that you are, all that you want. I will be close behind. Run for your life right now and if you don't know how - I’ll come back with you and take all that’s true and leave all that's burned behind. How can they think that any of this was easy with all the friends we've lost along the way?---------------------------------------------------
26.06.2018 16:28
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13.09.2013
Waldrand
allein auf dem Weg zu Nhimri
Er wusste nicht, wie ihm geschah. Von jetzt auf gleich wurde die Fähe plötzlich wieder so Zahnig, dass er in einen normalen Trab verfiel und den Schatten wortlos davon ziehen ließ. Der Trab wurde langsam und schließlich setze sich Jharim.
Nicht, weil er Angst hatte – nagut dies vielleicht auch – sondern eher um zu überlegen, was das jetzt war.

Denkerfalten legten sich auf seine Stirn, während die Ohren gespitzt dem Schatten weiter in die ferne blickten, wie sie kleiner und kleiner wurde.
o(Die ganze neue Familie ist eindeutig nicht mein Fall!)o zog er den Faden straff und überdachte ihr ganzes Gespräch noch mal.
Natürlich sah er erst einmal sich dabei an, hatte er Fehler gemacht, die ein so zickiges Fähen-verhalten provoziert hatte?
Aber wie er es drehte und wendete, er verstand ihren Ausruf nicht.
Schließlich log Jharim niemanden an, er war sogar ehrlicher zu ihr den je zu einem. Aber selbst das, selbst so wie er ist, konnte keiner mögen, weil keiner ihn so sehen wollte.

Für diese Wölfe hier gab es nur Stärke, nur Kraft, nur die seinen. Er war aber nicht so. Er war klein, war nicht kräftig, nicht wortgewandt oder schlagfertig. Er war eben er, mit Ängsten und Fehlern.

“Eigentlich seid ihr die Lügner, versteckt euch vor den dunklen Mauern aus Hohn und Skepsis ohne die Ängste in euch zu erkennen und zu befolgen.“ faselte er zu sich, denn wieder einmal war er… allein.

Sein Körper kribbelte und er hatte das starke verlangen den Pelz aus zu schütteln um all die Gedanken um Telanye heraus zu stürzen. Dem gab er nach, stellte sich auf und schüttelte kräftige den Pelz und leckte sich einige male über die nasse Nase, ehe er, nun in seinem Tempo, den weg zu Nhimri wieder aufnahm. Natürlich hing die Rute nun wesentlich runter und der Rücken wölbte sich vor Unbehagen.
In der Brust hüpfte das Herz hin und her.
Mit der Einsamkeit kam auch seine Träume zu ihm zurück. Tagträumer, aber es war ihm gleich, was für skurrile Namen man ihm gab.
In seinen Gedanken waren die Schritte stark und federnd, weit und seine Haltung hoch und mutig, kraftvoll. Groß ragte er über viele Wölfe auf und schien keiner Gefahr zu trotzdem.
Auf dem Maul des Jharims in der wirklichen Welt zeichnete sich zaghaft ein Lächeln ab. Nun schnürten die Pfoten von alleine den Weg zum Moor, obgleich es schwer werden würde.
27.06.2018 09:06
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Sohn
Enkelin
Enkel
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Nichte
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04.09.2013
Eleyne, Nhimri, Sejuani
Mit jedem Meter, dem sie sich dem sumpfigen Gebiet näherten, presste Miska die Kiefer fester aufeinander. Ausnahmslos alle Fasern seines Körpers wussten, dass es eine verrückte Idee war, sich auch nur in unmittelbare Sichtweite des Moores zu begeben. Der struppige Rüde hatte dabei nicht nur die Bilder jüngster Ereignisse im Hinterkopf, sondern auch die Stimme des ehemaligen Alphas, die ihm dröhnend nahegelegte, sich bloß davon fernzuhalten. Es war ihm eingetrichtert worden, wie jedem anderen Wolf des Rudels auch. Miska war ärgerlich, dass er wieder in dieses feindliche Gebiet abkommandiert worden war, egal, wie sehr er die Wölfin schätzte, die ihn gerufen hatte.
Natürlich: er folgte ihrer Forderung, weil er ihr vertraute. Aber er merkte auch deutlich, dass ihm der beschwerliche und für ihn vielleicht unmögliche Weg über den Bergpass im Vergleich zum Moor immer sympathischer wurde.

Er witterte sie, bevor er sie sehen konnte und warf seiner Nichte neben sich einen eindringlichen Blick zu, der nichts Gutes versprach, bevor er sich Nhimri zuwandte und langsam zum Stehen kam. Noch einige Meter von ihr entfernt, verharrte er in angespannter Haltung, die Ohren steil aufgerichtet und aufmerksam zum Moor gerichtet.

„Was meinst du?“, fragte er, mit einer Stimme zwischen Misstrauen, Irritation und Schärfe. „Habe ich nicht. Eleyne?“

Während er den anderen Regenhauch ansah, versuchte er über einen Geruch in der Luft Inyen auszumachen. Schließlich atmete er tief durch, im Begriff Kund zu tun, dass er ihre Anwesenheit am Moor für eine Schnapsidee hielt, kam aber nicht dazu, da etwas aus dem Gebüsch hervorbrach. Miska zuckte zusammen, winkelte kurz die Ohren zurück und stellte die Nackenhaare auf. Es dauerte, bis er durch den unangenehmen Schlammgeruch den Duft seiner Enkelin ausmachen konnte. Augenblicklich fiel ein winziges (wirklich winziges) bisschen seiner Anspannung ab und machte Platz für eine nahezu liebevolle Geste, die ihn mit gestreckter Schnauze zu Sejuani trieb. Er schnupperte ausgiebig an ihrer verschmutzten Nase, um sich zu vergewissern, dass es wirklich sie und kein Schreckgespenst war. Verhalten stupste er sie an und knabberte einen Dreckklumpen von ihrer Schulter.

„Was soll der Unsinn?", richtete er erneut seine Aufmerksamkeit auf Nhimri und nahm Abstand von seiner Enkelin, bevor er sie mit verengten Augen ansah. „Was treibt ihr euch eigentlich alle immer wieder hier rum?

Der Alte schnaubte und wünschte sich seinen alten Freund Motomo an seine Seite, der das ganze wahrscheinlich (hoffentlich) ähnlich kritisch gesehen und ihm beigestanden hätte.
27.06.2018 14:24
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i've seen an ocean run away
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I’m torn from the truth that holds my soul
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01.09.2013
Khilyáwe
Yhevorys hatte das Tal erst vor kurzem wieder betreten, bevor er das Heulen seiner Mutter hörte. Anscheinend war es Zeit ihr Revier zurück zulassen. Auf in eine bessere Zukunft! Das kam dem jungen Hünen ganz gerecht. Die sanfte Brise, die um den Bergpass wehte trug die bekannten Gerüche seiner Heimat, Verlust, Bitterkeit und Einsamkeit. Jeder Busch, jeder Baum, jedes Geräusch schien ihn an seinen Vater erinnern zu wollen. Obwohl er sich Laren erst vor wenigen Tagen angeschlossen hatte um die Welt außerhalb des Tales zu erkunden - eigentlich wollte er auch einfach nur weg, um nicht immer an die Verluste erinnert zu werden, die das Rudel in den letzten Wochen erlitten haben aber das wusste keiner, außer er selbst - konnte er nicht zu lange von seiner Familie getrennt sein. Bitter starrte er zum Himmel. Jetzt wo sie seinen Vater Wyakin verloren hatten, konnte er nicht auch noch verschwinden, oder? Wer konnte das seiner eigenen Familie nur antun? Obwohl er sich am liebsten in Luft auflösen würde, musste er für seine Mutter da sein. Aesh wurde das schon packen. Er war jung, energetisch und so schrecklich positiv. Praktisch das (bessere) Gegenteil von ihm selbst. Aber mehr geben, als sein bestes, konnte er momentan nicht. Also entschloss er sich seiner Mutter erst mal zu helfen alle Rudelmitglieder aufzufinden und sicherzustellen, dass sie alle ihren Weg zu der Alphafähe fanden. Sich für seine Abwesenheit entschuldigen konnte er auch später.
Und mit den Gedanken machte er sich auf die Suche nach den anderen Requisten des Rudels.

Viel Zeit schien nicht vergangen zu sein, bis er einen hellen Pelz erspähte. Es war eine junge Fähe, die wohl einen gefallenen Baumstamm erklommen hatte, und die Gegend mit ihren Augen absuchte. Wieso der junge Schneeschatten wohl alleine unterwegs war? Sie schien nach etwas zu suchen, also konnte ihre Begleitung ja nicht allzu weit weg sein.

"He kleine!", rief er der Requistin entgegen. "Wen suchst du denn?" , fragte er und versuchte etwas freundlicher zu klingen.

Auch wenn ihm das einfach nicht gelingen wollte. Ihm lag das ganze ohne-Grund-nett-sein einfach nicht so. Aber helfen wollte er trotzdem. Und dann würde er dafür sorgen, dass sie ihren Weg zu seiner Mutter fand, denn sie hatte das Rudel ja nicht ohne Grund zusammen gerufen.

"Du hast doch den Ruf Nhimri's gehört nicht wahr? Wir sollten uns lieber auf den Weg machen. Oder ist deine Familie in der Nähe?"

one day you will understand
 
 
 
 
 

The goodbye is the hardest part When we find ourselves back at the start But I'm not so brave, and I'm not so great, no I'm doing you a favor One day you will understand Why I pushed you away as I ran And you will find a better son than I am, trust I'm doing you a favor......................................

29.06.2018 01:33
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You won’t turn back once you feel
---------------------------------------------------
You’ve spent your whole life living
by every rule they gave you
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10.02.2016
Airin, Eleyne, Nhimri, Sejuani
Kommt mit Airin bei Nhimri & co an
Während sie zielstrebig, allerdings nicht allzu schnelle – man musste dem Risiko ja nicht unnötig schnell entgegen stürmen – dem Moor entgegen schritt. Betrachtete Yhuma aus den Augenwinkeln die helle Fähe. Sie sah irgendwie…gestresst aus, sorgenvoll. Zwar waren ihre Worte bis zu einem gewissen Punkt fest gewesen, doch immer wieder hatte sich diese tiefe Sorge hineingefressen, die die Raureiffähe gar nicht recht zu deuten wusste. Und dabei war sie damit sonst meist ziemlich sicher. Yhuma lehnte leicht den Kopf schräg und beobachtete sie etwas aufmerksamer, überging dabei sogar ihre Überlegungen bezüglich des Unfalls und des Moores. Sie hatte die irrsinnige Handlung doch bereits beschlossen, also brachte es wohl kaum etwas, jetzt noch groß darauf herumzureiten. Airin wollte ins Moor, wollte dem Ruf des Fremdrudels Folge leisten. Was für eine Überlegung. Ein Rudel, das seine Gäste!, denn genau dies waren sie in Yhumas Augen, mit in ein gefährliches, unbekanntes und vermutlich wolfsverschliungendes Moor schleppte. Das klang doch nun wirklich wie in einer fellsträubenden Geschichte, die man Welpen als Warnung erzählte, genau so etwas nicht zu machen. Hmpf!

“Die beiden sind dickköpfig und robust wie ihr Vater, denen passiert schon nichts. Allerdings sollten sie sich nicht zu viel mit diesem Rudel anfreunden, immerhin gehen wir bald wieder.“ Zumindest, wenn es nach Yhumas Kopf ging. Bisher hatte ihnen dieser Ort einfach überhaupt nichts Gutes gebracht. Gar nichts! Die Welpen fanden das vermutlich alles wunderbar spannend und wie ein großes Abenteuer. Aber für die Raureif, deren Vertrauen nun einmal nicht einfach so auf Bäumen wuchs, war das alles sicher nicht so einfach. Sie erkannte den wahren Irrsinn hinter diesen Wölfen. Irgendetwas stimmte mit ihnen nicht und mit diesem Ort und mit einfach allem hier. Oh ja, es war wirklich nur eine Frage der Zeit, bis sie endlich wieder nach Hause ziehen würde. Wenn es nach ihr ging, lieber morgen als noch später!
Da passte auch Airins einfühlsam gesprochene Frage sehr gut zu. Yhuma verzog die Schnauze und hob die Braue um ihre Schwägerin fragend anzuschauen. War ihr diese Frage wirklich ernst? Schon wollte sie bissig antworten, stieß stattdessen allerdings tief die Lust aus.
“Es ist nicht wie zuhause. Ich vermisse die klar strukturierte Welt. Hier ist alles… chaotisch und…anders.“ Das waren ehrlichere Worte, als sie eigentlich hatte sprechen wollen und einen Moment lang grollte sie innerlich, so offen gewesen zu sein. Was war nur los mit ihr?!

Doch der Anblick anderer Wölfe, die sich am Rande des Moores zusammenfanden, schluckte ihren Groll fürs Erste. Hart biss die Braunäugige die Fänge aufeinander und lief nun fast schon schnell, auf die Gruppe von Wölfen zu. Sie erkannte die Leitwölfin, Nhimri, die gerade von einem älteren Wolf in die Mangel genommen wurde. Innerlich pflichtete die Raufreifdame dem Alten absolut zu. Es war eine hirnrissige Idee! Yuma selbst trat nicht näher, sondern verharrte in einigen Wolfslängen Entfernung, sodass sie zwar alles hören würde, aber nicht unbedingt im Zentrum der Aktion stand. Sie musste vielleicht mitwirken, aber es mit offenen Pfoten begrüßen? Oh nein, ganz sicher nicht!


Tell me this for sure, do you really feel alive?
I can see you’re heart beating like there’s no tomorrow
Deeper and deeper down the rabbit hole


01.07.2018 09:46
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If storms are breaking
Over great escapes
Brother, we'll find how to make it with the rain
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Yhevorys
Khilyáwe hielt Ausschau nach ihrem Vater. Beziehungsweise, sie hielt Ausschau nach einer Erhöhung, von der sie Ausschau halten konnte. Sie war zwar definitiv kein Winzling mehr – so im Verhältnis zu ihrer Umgebung, weniger im Verhältnis zu den anderen erwachsenen Wölfen – und konnte schon locker über das hohe Ebenen Gras hinwegsehen, trotzdem war es gar nicht so einfach vom Boden aus Wölfe in der Ferne zu identifizieren.

Eben noch war sie mit Yhuma unterwegs gewesen und hatte sich von ihr einige Jagdtipps geben lassen. Immerhin durften sie jetzt schon ein bisschen allein umherlaufen und waren damit praktisch schon fast selbstständig. Da war es wichtig, auch schon das Jagen zu üben. Mit Yhuma war das sogar recht spaßig. Sie war nicht so betüddelnd und vorsichtig, wie ihre Mutter, aber auch nicht so kritisch und ungeduldig, wie ihr Vater. Trotzdem hatte sie nach einer Weile beschlossen, dass sie jetzt genug gelernt und unter Yhumas Augen ausprobiert hatte und sich auch mal allein der Aufgabe stellen musste. Außerdem war sie ein bisschen der Meinung, dass ihr letzter Versuch eine Maus zu fangen nicht geglückt war, weil ihre Tante im Weg gestanden hatte.
Khilyáwe war also allein ein bisschen auf der Wiese nahe des Sees herumgestromert, wo genug Wölfe in der Nähe waren. Da sie allerdings die meiste Zeit geduckt und fast auf dem Bauch robbend durch das hohe Gras gestakst war, hatte sie wohl keiner gesehen. Als nämlich plötzlich das Heulen ihrer neuen Leitwölfin ertönte und sie den Kopf wieder über die langen Halme hinweg streckte, waren nicht mehr so viele Rudelmitglieder in ihrer Nähe. Uhoh. Zum Moor? Warum sollten sie denn da hingehen, hatte sie nicht seit sie hier waren immer nur gehört, dass es sehr dort gefährlich war?

Jedenfalls, deshalb suchte sie jetzt nach ihrem Vater. Denn für sie war er immer noch ihre oberste Autoritätsperson und hatte ihr mehr zu sagen, als die Leitwölfin. Und sie wusste, dass er nicht wollen würde, dass sie ohne seine Begleitung einfach dem Ruf von Nhimri folgte. Vielleicht wollte er auch gar nicht, dass ihre Familie mit zum Moor ging. Hoffentlich machte Jaspín keinen Blödsinn, oder war schon bei Papa.

Khilyáwe hatte einen Baumstamm gefunden, von dem aus sie viel besser in die Ferne gucken konnte. Schnell war sie sich auch recht sicher, ihren Vater hinten am See erkennen zu können. Doch noch bevor sie losspringen konnte, kam ein anderes Nachtfell auf sie zu. Sie zog die Brauen ein bisschen zusammen, weil er sie „Kleine“ nannte. Gerade war sie dank des Baumstamms sogar ein kleines bisschen größer als er! Was übrigens mal eine echt coole, neue Perspektive war.

„Meinen Papa.“

Sie schüttelte bestimmt den Kopf, als er sagte, dass sie Nhimris Ruf folgen sollten.

„Nein, ich muss erst zu meinem Papa“, widersprach Khilyáwe bestimmt. „und ich glaube, er ist dort drüben am See.“

Sie machte einen Satz vom Baumstamm hinunter in Richtung des Sees. Anstatt gleich los zu laufen, drehte sie den Kopf aber wieder zu dem dunklen Wolf herum, dessen Name ihr gerade nicht einfallen wollte. Es wäre unhöflich, ihn einfach stehen zu lassen, also musste sie kurz warten, ob er noch etwas zu sagen hatte. Oder mitkommen wollte. Warum auch immer, aber irgendwie hatten es erwachsene Wölfe allgemein so an sich, dass sie Welpen nirgendwo gern allein hingehen ließen, egal ob sie zur Familie gehörten, oder nicht.
Benevolence with Vehemence

Fail with Consequence
Lose with Eloquence

Perform with Obedience
Achieve with Intelligence

Succeed with Endurance
Win with Confidence
04.07.2018 14:14
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i've seen an ocean run away
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I’m torn from the truth that holds my soul
I’m down in the grave where I belong
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01.09.2013
Khilyáwe
Yhevorys sah sich selbst in den Augen der jungen Requistin, als er zu hier hochblickte. Irgendwie ging ihm das immer so, wenn er einem jungen Wolf begegnete. Sie erinnerten ihn an seine unbeschwerten Tage und an die Zeit, bevor er sich anfing über alles Sorgen zumachen. Bevor ihm bewusst wurde, dass alles was er war, nie genug sein würde.
Der Nachtpelz hatte die Fähe als eine der Neuankömmlinge erkannt. Ihren Namen kannte er noch nicht. Eigentlich kannte er so ziemlich keinen der fremden Requisten, denn er hatte sich bis jetzt geschickt von ihnen ferngehalten - soweit das natürlich ging denn immerhin teilten sie sich jetzt ein Revier.
Ihre Eltern mussten dann auch Teil der Fremden sein.

"Okay, dann lass uns mal gucken ob er wirklich da ist." , schlug Yhev vor. Vielleicht waren ihre Eltern ja nicht die einzigen Wölfe am See.

Es war offensichtlich, dass sich der junge Schneeschatten nicht lange hier aufhalten wollte und das kam dem Nachtfell ganz gelegen, denn Zeit verschwenden in dem er hier herumgurkste wollte er nicht.

"Ich wollte sowieso sichergehen, dass jeder Bescheid weiss, dass wir uns mit der Alpha treffen sollen." , erklärte er der Fähe, die nun von dem Baumstamm gesprungen war den sie zuvor erklommen hatte. "Wir können ja nicht ausversehen jemanden zurücklassen oder?"

Und mit dem Gedanken setze sich auch der Hüne in Bewegung auch wenn er der kleineren Fähe immer den Fortritt liess. Hoffentlich gab es nirgendwo ein Problem und alle würden sich freiwillig zu seiner eigenen Mutter begeben.

"Ich heiße übrigens Yhevorys" , bemerkte er mit der Hoffnung, dass die junge Fähe ihm auch ihren Namen mitteilen würde.

Eigentlich waren ihm Namen nie sonderlich wichtig gewesen, aber wenn er sie schon zu ihrem Vater begleiten würde, wäre es vielleicht doch ganz nützlich ein wenig bekannter mit dem Schneeschatten zu sein. Immerhin hatte er eine Vermutung, wer denn der Vater der jungen Seele sein könnte und mit dem Hünen, wollte sich der schlanke Nachtfellrüde nicht unbedingt anlegen. Wenn es ihren eigenen Nachwuchs anging, verloren manche Wölfe wirklich allen Sinn.

one day you will understand
 
 
 
 
 

The goodbye is the hardest part When we find ourselves back at the start But I'm not so brave, and I'm not so great, no I'm doing you a favor One day you will understand Why I pushed you away as I ran And you will find a better son than I am, trust I'm doing you a favor......................................

05.07.2018 18:45
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flame in the flood
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10.09.2013
Inyen
beim Hirsch
Bei Inyens Erwiderung spielte die Sturmwolke skeptisch mit den Ohren. Sie wusste, dass Inyen den alten Leitwolf regelrecht verehrt hatte, und auch sie hatte ihn Zeit seines Lebens respektiert. Aber jetzt sprach er ihm aus ihrer Sicht dann doch ein bisschen viel zu. Elaynès war kein Hellseher und auch kein so großer Krieger, dass er sie im Alleingang vor diesen Moorbiestern hätte beschützen können.

„Oder es hat vielleicht gar nichts mit Elaynès zu tun und die friedlichen Zeiten sind eben einfach vorbei“, brummte sie.

Im Gegensatz zu Inyen sah die Sturmwolke keinen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Elaynès Tod und den neuen Gefahren, denen sie sich jetzt stellen mussten. Eher noch glaubte sie da tatsächlich an einen seltsamen Zufall – vielleicht hatte Elaynès einfach das Glück gehabt, in deutlich friedlicheren Zeiten zu leben. Allerdings musste selbst Talvi eines zugeben:

„Allerdings hätten wir das Moor unter seiner Führung vermutlich auch weiterhin nicht betreten. Vielleicht haben wir damit erst alles losgetreten“, spekulierte sie.

Doch zumindest in einer Sache hatte Inyen ganz zweifelsfrei recht – im Grunde tappten sie komplett im Dunkeln und sämtliche Vermutungen brachten sie nicht weiter. Mit einem stummen Seufzen richtete sie den Blick wieder auf das Kaninchen, dass sich vom Gespräch seiner Fressfeinde nicht stören ließ und zielstrebig weitergehoppelt war. Immerhin führte es sie weg vom Moor und das Gebiet wurde deutlich fruchtbarer, je weiter sie sich vom Sumpf entfernten. Dabei hielt sich das Langohr aber stets am Gletscher und drehte auch dann nicht ab, als sie schließlich eine Gletscherzunge erreichten, die weit ins Landesinnere hineinragte. Im Gegenteil wurde rasch deutlich, dass es auf eine Eisbrücke zuhielt. Wollte es den Fluss überqueren? Dann realisierte sie plötzlich die dunkle Silhouette mitten auf der Brücke. Mit schmalen Augen versuchte sie, die Größe des Tiers abzuschätzen, musste jedoch rasch aufgeben. Es war groß, so viel stand fest. Viel zu groß. Neben ihr wurde Inyen bereits langsamer, und auch die Sturmwolke blieb schließlich stehen und atmete hörbar aus. Noch waren sie außer Reichweite des riesigen Geweihs und der Hirsch hatte sich bisher nicht gerührt, sondern thronte weiterhin stoisch mitten auf der Brücke. Ähnlich wie bereits beim Kaninchen war es klar, dass er auf sie wartete. Die Sturmwolke konnte nicht verhindern, dass ihr ein Schauer über den Rücken lief und sich ihr Nackenfell aufrichtete.
Talvi-Miska
08.07.2018 19:51
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the ruler & the killer
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03.09.2013
Miska, Nhimri, Sejuani
Laut und verstörend kreisten Miskas Worte durch ihren Kopf, während sie schweigend und zügig Richtung Moor liefen. Wieso genau durfte sie nur drei Mal raten? Sie wollte überhaupt nicht darüber nachdenken, was Nhimri wohl von ihnen am Moor wollte, aber ihr Kopf ließ sie ein Bild nach dem anderen sehen, was ihr alles nicht geheuer war. Miskas eigene Anspannung machte es nicht besser und ihr unmöglich sich zu entspannen.

Als Miska schließlich stehen blieb, tat sie es ihm nach, bevor sie sich umsah und ihre beste Freundin entdeckte. Vorher schien sie wohl eher mit einem Tunnelblick einfach dem Älteren hinterher getrabt zu sein.
Bei den Worten der Dunklen legte sie unsicher die Ohren an und schüttelte schließlich langsam den Kopf auf ihre Frage hin, während ihr Blick leicht panisch wurde. Nur die Ruhe, sagte sie sich, nur, weil Nhimri Inyen jetzt am Moor suchte, hieß das nicht gleich, dass er auch dort drin verschwunden war. Zumindest mal konnte sie sich das ja einreden.
In dem Moment brach aus dem Gebüsch ein weiterer Wolf hervor und Eleyne zuckte leicht zusammen. Erst an der Stimme erkannte sie, dass es sich dabei um Sejuani handelte und nicht um irgendein Monster. Während Miska völlig entrüstet zu sein und schien und anfing zu schimpfen, überbrückte die Mitternachtssonne schließlich die Streckte bis zu Nhimri und schmiegte dann ihren Kopf besänftigend an den ihren. Sie konnte sich nur ansatzweise vorstellen, wie schwer es der Leitwölfin gefallen sein musste hier her zu kommen. Und genau aus diesem Grund drückte sie sich ganz nahe an ihre Freundin, auch wenn sie sehr dringend wissen wollte, was eigentlich los war.

„Was ist passiert?
rescue me in the middle of the ocean
We may lose, and we may win But like the sun we will rise again.
Rescue me In the middle of my darkest hour. Time will tell I never really had the power. Some say it's easier to give up on it. I say its time to rescue me. We gotta get out . How foolish have we been To say it's all been a waste of time? We may lose, and we may win But like the sun we will rise again. Rescue me In the middle of the ocean. Crashing down, it's always hard to breathe. Some say its hard to make the changes. Rescue me and I'll never be the same. -------------------------------------------------------------------------
In the middle of my darkest hourrescue me
09.07.2018 18:19
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The Dark before the Dawn
- The world will carry on -
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27.05.2013
Eleyne, Miska, Sejuani, Yhuma
Langsam beruhigte sich Nhimris viel zu schneller Herzschlag, nur die Aufregung um diesen Ort nahm nicht ab. Sie wollte nicht hier sein, nicht einmal in der Nähe des Moores. Und auch, wenn Inyen – wo auch immer er jetzt war – sie hier her geführt hatte, rief eine laute Stimme in ihrem Inneren noch immer, dass es falsch war. Sie konnte Rheeva nicht sehen, aber ihre neue Gesellschaft machte dieses Gefühl auch nicht besser. Miskas Stimme war eindeutig, und auch wenn die Dunkle wusste, wieso sie solch einen Ton hatte, war es trotzdem ein Stechen tief in ihrem Inneren. Ihre Ohren neigten sich leicht zur Seite und als Miska ihre Frage verneinte, richteten sich die grünen Augen automatisch zu Eleyne, die jedoch nicht mehr als ein Kopfschütteln hervorbringen konnte. Nhimri verstand es nicht. Inyen war nicht weit vor ihr gewesen – die zwei hätten ihn sehen müssen. Und sein Geruch war... sie verstand es einfach nicht.
Das Matsch-Monster, das im nächsten Moment zu ihnen trat, hätte Nhirmi in einem anderen Moment vielleicht zum lächeln gebreacht, jetzt aber betrachteten die grünen Augen nur die Begrüßung des Altwolfs und seiner Enkelin, während sie lediglich kurz die Rute begrüßend durch die Luft schwingen ließ. Ob es bei diesen dreien bleiben würde? Vielleicht reagierte der Rest des Rudels nicht? Wobei sich die Dunkle bei manchen nicht vorstellen konnte, dass sie einem weiteren 'Abenteuer' im Moor aus dem Weg gehen würden. Aber wenn Inyens Worte wahr waren und er einen Weg durch das Moor gefunden hatte... vielleicht war das die Lösung. Vielleicht konnten sie so ihr Ziel erreichen. Nhimri hoffte es so sehr.
Miskas nächste Reaktion war jedoch ein weiterer Stich, was erwartete er? Dass sie das Rudel aus einer Laune heraus zum Moor lockte? Um sie bewusst in Gefahr zu bringen? Sie hatte darüber nachgedacht, Inyen allein zu folgen. Aber die anderen ließen sich sicher nicht so einfach aufhalten. Die Fähe wollte also zu einer Antwort ansetzen, die Ohren eng an den Hinterkopf gelegt. Aber Eleyne kam ihr zuvor, trat zu ihr und schmiegte sich an sie, nahm ihr damit noch ein wenig mehr der Anspannung, für einen Herzschlag lockte sie soogar ein Lächeln auf die Lefzen der Dunklen. Vorsichtig fuhr sie mit der Zunge über den Nasenrücken ihrer Freundin, stubste sie an, ehe sie sich wieder an den Altwolf und Sejuani wandte.

Inyen war eben bei mir, er sagte, er hätte einen Weg durch das Moor gefunden. Ihr hättet ihn sehen müssen... ich verstehe nicht, wieso er nicht hier ist... Aber wenn er die Wahrheit gesagt hat...“

Vielleicht ihre letzte Chance. Das, was sie in der letzten Zeit nicht geschafft hatte. Eine Hoffnung für das Rudel. Damit schluckte die Dunkle trocken, schnaufte leise in das helle Fell ihrer Freundin. Mit einem Mal war sie da... die Angst vor der Reaktion der Anderen. Was, wenn sie ihr mit noch mehr Abneigung entgegen traten? Oder zumindest der Tatsache, dass sie sie zum Moor gerufen hatte. Sie gab sich nicht die Schuld für Wyakins Tod, und doch... Irgendeine dünne Schlinge legte sich immer fester um ihren Hals. Und so nahmen ihre grünen Augen zwar wahr, dass sie weitere Gesellschaft bekamen, wirklich darauf reagieren tat sie jedoch nicht. Sie blieben vorerst auf Entfernung, machten damit nur noch mehr Raum für Nhimris Zweifel, was richtig und was falsch war.
13.07.2018 11:38
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. i wake up more awake .
than I've ever been before
.............................
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22.04.2015
Calrin Ecál, Khalysa, Taiga Ayen
Jaspín wartete noch immer angespannt auf eine Antwort von Alyssa, die hoffentlich eine Aufgabe beinhalten würde, damit er nicht sterben musste. Entsprechend angespannt war er, so vermeintlich direkt konfrontiert mit seinem möglichen Tod. Da kam es irgendwie ziemlich ungelegen, dass sich Taiga unvermittelt auf ihn stürzte. Jaspín nahm die Bewegung aus dem Augenwinkel war, duckte sich noch und zog die Rute ein, nicht wissend, worauf der Angriff abzielte – hatte er sich nicht respektvoll genug genähert, war er frech gewesen, mochte Taiga ihn einfach nicht? Hätte er schweigen sollen, so wie der andere Welpe implizierte? Bevor er auf eine dieser Fragen Antworten finden konnte, knickte er die Läufe ein und vermied so, dass er umgetackled wurde. Taiga landete trotzdem auf ihm und zog an seinem Ohr, was Jaspín bei seiner Schwester mit einem aufgebrachten Schrei kommentiert hätte. Hier hielt er sich zurück und verriet seinen Unmut nur durch ein gedämpftes Winseln. Beinahe entging ihm wegen dieser Attacke Alyssas Antwort, aber nur beinahe. Und dann konnte er aufatmen, weil sie ihm eine Aufgabe nennen würde, so dass sein baldiger Tod vorerst irrelevant war. Na ein Glück. Erleichtert wischte seine Rutenspitze über den Boden; aber nur ein bisschen, denn er war immer noch in einer Position, die ihm nicht behagte.

Als Taiga seine Pfoten auf Jaspíns Kopf drückte, kräuselte sich dessen Nasenrücken ein bisschen und ein leises Brummeln kam irgendwo aus den Tiefen seines Brustkorbs. Er fand es doof, dass wortwörtlich auf seinem Rücken eine Unterhaltung weitergeführt wurde, ganz egal wie alteingesessen und berechtigt dazu Taiga war. Das war nicht mehr okay. Jaspín wollte auch zuhören, aber nicht während er im Dreck lag und Alyssa nicht einmal ansehen konnte. Bisher hatte er keine großen Anstalten gemacht, Taiga von sich runterzuschmeißen, aber nun stemmte er die Pfoten gegen die Erde, drückte sich (hoffentlich) unvermittelt hoch und wurde das Gewicht auf seinem Rücken sofort los. Allerdings nicht, weil Taiga schwungvoll herunterfiel, sondern weil er genau in dem Moment eh einen Satz zur Seite machte und plötzlich ganz dicht an Alyssa gedrängt stand. Als Auslöser dafür kam nur ein Heulen in Frage, das sie alle in Richtung Moor dirigierte. Wer es ausgestoßen hatte, hörte er nicht heraus, aber das beantwortete Taiga ihm indirekt sofort. Nhimri. Jaspín winkelte die Ohren an.

Alyssas Aussage, die wohl Taiga beruhigen sollte, sorgte bei Jaspín eher für das Gegenteil. Wieso fürchtete sich der andere Welpe plötzlich so sehr? Klar, er wusste dass sie nicht ins Moor gehen sollten, aber wenn die Alpha das anordnete, würde es schon gute Gründe geben. Dass das von Taiga so sehr angezweifelt wurde, verunsicherte Jaspín ein wenig. Alles war anders bei diesen Wölfen.

„Ich weiß nicht genau, bestimmt bei den anderen.“ - oder auf der Suche nach mir.

Letzteres dachte er nur. Vor allem Mama machte sich sicherlich Sorgen, ausgerechnet jetzt, wo er sich so hart erarbeitet hatte, allein etwas machen zu dürfen, wurden sie alle wieder voller Dringlichkeit zusammengerufen.

„Wenn wir zum Moor gehen, treffen wir sie bestimmt“, ergänzte er zuversichtlich.
an empire for you

And from the rain comes a river running wild that will create
15.07.2018 15:02
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This is the sound of love's marching band
And how i sing you like a song i heard while i was young, and buried for a night like this
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26.04.2015
Eleyne, Miska, Nhimri, Sejuani, Yhuma
Mit Yhuma bei Nhirmi und Co.
Airin hatte gehofft, gebetet und gestritten, genau deswegen. Weiter ziehen zu können, weg von hier. Doch sie war gescheitert. An ihrer Beziehung, ihrem Verstand und ihrem Heimweh. Nun gerade ausgerechnet von Yhuma zu hören, dass auch sie hier weg wollte, ließ die helle Fähe kurz stocken.

“Erzähl dass mal deinem Bruder…“ stieß sie leise und leicht verbittert aus.

Dann schnürrte sie weiter. Ihre Welpen würden so verantwortungsvoll sein, Vater oder sie auf zu suchen, oder sich gleich dort zu treffen. Hoffte Airin jedenfalls. Andernfalls stellte sie sich abermals darauf ein, von Kasatka eine Rüge zu bekommen. Wan war dies eigentlich so geschehen? Dass sie bereits erwartete, ein Fehler zu machen, in seinen Augen!
Vor ihren Augen wurde der gemeinsame Pfad dunkler und dunkler und sie bekam kein Licht. Ihre Einsamkeit verschlang sie gerade so sehr, dass just sich hätte Yhuma anvertraut. Aber nein, sie wollte keinem der Familie zur Last fallen. Den Keil zwischen sich und Kasatka nicht noch weiter vergrößern.
Es reichte, Airin wollte alles dafür tun, sie wieder zusammen zu finden mit ihm. Für die Welpen, für ihr eigenes Herz, welches derzeit einfach nur in 10000 Scherben lag.

“Es passiert einfach zu viel hier…“ Floss sie ihr bei.

Dann war es still und sie schnürten den Rest des Weges weiter. So lange bis der Wald kam. Durch das Unterholz und weiter. Strenger Geruch des Moores stießen ihr in die Nase und ließ den Nasenrücken kräuseln. Dann tauchten vor ihr die ersten Wölfe auf. Eleyne, Miska und Sejuani, weiter vor Nhimri. Langsamer wurden die beiden, ehe sie sich kurz hinter den anderen einreihten.

“Warum wurden wir hier her bestellt, wo ihr doch sagte, dass es Gefährlich sei?“ richtete Airin das Wort in die kleine Runde, freundlich, aber durchaus mit Kritischem Nachdruck.

Es war ihr egal, wer antwortete, da Nhrimi etwas entfernt stand und in Richtung Moor blickte.
Aufmerksam spitzte sie die Ohren, während ihre Rute freundlich zwischen den Läufen pendelte. Sie hatte mit noch keinem der hier anwesenden großen Kontakt gehabt, kannte sie aber geradewegs mit dem Namen. Miska war der Vater von Arland – dem Geister Wolf. Arland war der Grund für Kasatkas Streit mit ihr, aber sie mochte Arland irgendwie. Eleyne, die mit den hell Lila Augen, war die Gefährtin des jetzigen Alphas Chetan. Nhimri die Alpha neben Chetan aber nicht seine Gefährtin.
Sejuani konnte sie noch nicht richtig zuordnen.
Sie musste Yhuma Recht geben, es war ein durchaus Chaotisches Rudel. Doch wenn Kasatka zurückgehen würde, wäre er verloren und die Welpen auch. Zurück war für sie also keine Option. Deshalb hatte sie Hoffnung…
16.07.2018 13:46
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all my heroes are dead and gone
but they're inside of me, they still live on
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21.05.2013
auf der Eisbrücke
Talvi
gegenüber des Hirschs
Vielleicht beneidete er Talvi um ihre nüchterne Sichtweise, doch so gern er ebenso gedacht hätte – es fiel ihm schwer. Es schien ihm ein viel zu großer Zufall, ganz davon abgesehen, dass sie sich einige Dinge noch immer nicht erklären konnten. Inyen versuchte stets, realistisch zu sein, aber ebenso war er offen dafür, seinen Horizont zu erweitern und Dinge an sich heranzulassen, die er bislang nicht für möglich gehalten hatte. Mit skeptisch zurückgedrehten Ohren bedachte er die Sturmwolke einen Augenblick lang. Talvi konnte ihm mit Sicherheit ansehen, dass es ihm nicht einfach fiel, ihren Worten einfach so bedingungslos zuzustimmen oder zu glauben, aber er schwieg darauf. Er hatte keine Lust, sich abermals in eine Diskussion zu verrennen, die ihnen beiden nichts brachte. Eines nämlich war gewiss – die Wahrheit wusste keiner von ihnen und vermutlich würde das auch auf ewig so bleiben. Er wendete den Blick wieder nach vorne, während sich seine Augen bis zum Himmel hoben, als gäbe es dort eine Antwort zu finden. Er hatte sich die letzten Tage und Wochen nicht nur gefragt, was sein Großvater getan hätte, wenn er noch am Leben gewesen wäre – auch seine Eltern waren ihm immer und immer wieder in den Sinn gekommen. Die Kluft, die momentan zwischen seiner Schwester und ihm herrschte, hatte das Gefühl der Einsamkeit bloß noch verstärkt. Dharma war früh gestorben und Eleyne nicht nur eine Schwester, sondern auch eine Mutter für ihn gewesen. Und trotzdem hatte er das Gefühl, sie beschützen zu müssen – seinen Eltern zuliebe, die sie ebenso hatten allein lassen müssen wie ihn. Sich einer Gefahr gegenübergestellt, die sie aber weder benennen, noch beenden konnten, hatte er das Gefühl, dieser Aufgabe unmöglich gerecht werden zu können. Vielleicht lief er auch gerade deswegen hier an Talvis Seite auf der anderen Seite des Moores, um einen Ausweg zu finden. Eine Möglichkeit, sie alle wieder sicher zu wissen. Seine Ohren zuckten auffällig bei dem Gedanken daran, was Eleyne wohl denken mochte, wenn er nicht zurückkam, doch recht schnell ereilte ihn wieder die Realität – es konnte ihm egal sein, denn er würde es gewiss nicht mehr mitbekommen, wenn es so weit war.

Talvis Worte ließ ihn den Kopf wieder herumwenden. Er leckte sich kurz unschlüssig die Lefzen, ehe er nüchtern antwortete.

„Sie sind einem Hilferuf gefolgt. Auch, wenn sie sich den Rotpelz schließlich trotzdem geholt haben, hätte ich es an ihrer Stelle auch nicht über’s Herz gebracht, ihn einfach ihren Fängen zu überlassen.“

Offenbar hatten die Füchse diese Route ja vorher bereits benutzt, sonst hätte der Halbstarke nicht im Morast versinken können. Allerdings rückte dieser Gedanke in die Ferne, als sich vor ihnen einem Schatten gleich das gewaltige Tier aufbaute. Inyen wagte es nicht, den Blick von seinem Antlitz zu nehmen, vielleicht aber war seine Erscheinung auch einfach viel zu fesselnd. Das Kaninchen nährte sich dem Koloss ohne Furcht und blieb neben ihm stehen. Die Ohren des Nordwinds zuckten unruhig und voller Unglaube bei dieser Beobachtung, doch gleich darauf legte sich sein Blick wieder auf den thronenden Hirsch, der so wirkte, als würde ihn ihre Ankunft kein bisschen überraschen. Der Regenhauch hatte keinen Zweifel mehr daran, dass das Kaninchen sie zu ihm hatte führen sollen, selbst wenn ihm das Langohr selbst noch ein gewaltiges Rätsel war. Die beiden Wölfe verfielen in Schweigen, während beide in gebührendem Abstand mit gesträubtem Fell stehen geblieben waren. Seine Rute hob sich etwas – erwartungsvoll, nicht provokant – während er sich mit der Zunge über die trockenen Lefzen fuhr. Ohne es selbst zu bemerken machte er einen weiteren Schritt nach vorne.

„Du wusstest, dass wir kommen.“, mutmaßte er und sammelte Mut in seiner Brust. Wenn das ihre Möglichkeit war, Antworten zu bekommen, dann wollte er sie nutzen. Und das Auftreten dieses Tieres ließ keinen Zweifel für ihn, dass der Hirsch durchaus wusste, dass sie kommen würden. Er hatte sie immerhin zu sich geholt.
i'll be by your side until the end
If one of us fall the other will soon be following.
This world is on fire, we need to go. Run for your life, my love. Run and you don't give up all that you are, all that you want. I will be close behind. Run for your life right now and if you don't know how - I’ll come back with you and take all that’s true and leave all that's burned behind. How can they think that any of this was easy with all the friends we've lost along the way?---------------------------------------------------
17.07.2018 20:03
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» This is now, since and then
And this is where we unendingly
Forever stand
«

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08.04.2013
Spielleitung für alle, außer Inyen und Talvi!

Nachdem sich Khilyáwe brav vorgestellt hatte, liefen sie und Yhevorys rasch zu der Gruppe am See, wo auch Kasatka war. Dort schimpfte Motomo vor sich hin und Kasatka stieß ein Heulen nach Jaspín aus. Für ihn war oberste Priorität seine Welpen bei sich zu haben und dann schnell den Rest seiner Familie zu finden.
Zum Glück war Jaspín nicht weit entfernt mit Taigas Familie – zu der sich auch Kilarny gesellt hatte – unterwegs und die zwei Gruppen stießen bald zusammen.

Aeshatyr und Yhevorys hatten derweil beschlossen schon einmal vorzulaufen, um rasch zu ihrer Mutter aufzuholen. Allerdings entdeckten sie unterwegs Fenryn und Sekirei etwas entfernt und änderten den Weg in ihre Richtung ab, um sicher zu stellen, dass auch die Zwei dem Ruf Nhimris folgen würden. Zusammen liefen sie nahe dem Gletscher weiter und trafen dann allerdings auf die Gruppe um Chetan, auf die auch Phelan und Qilvric gestoßen war.

Gemeinsam hielten sie sich noch etwas an den Gletscher. Letztendlich kamen sie an der Biegung an, wo der Gletscher sich um den Berg rollte und südöstlich weiter verlief, während das Moor im Südwesten lag. Sie wollten gerade die Richtung zum Moor einschlagen, da wurde Qilvric plötzlich ganz aufgeregt und wies auf eine entfernte Stelle im Gletscher hin. Drei krüpplige Kiefern und ein einzelner hoher Baumstumpf bewachten dort … einen Höhleneingang. Ein Anblick, der Phelan und Qilvric vertraut vorkam, ebenso wie Aeshatyr und Yhevorys.

Und Arland noch viel mehr.


Bei Nhimri waren mittlerweile auch Rheeva, Yeirah, Telayne und Jharim aufgetaucht. Nach einer kurzen Diskussion über Sinn und Unsinn das Moor zu durchqueren rief Nhimri nach Inyen, immerhin war er es, der sie alle zum Moor bestellt hatte und dann einfach verschwunden war.
Zuerst regte sich nichts, doch dann tauchte plötzlich eine große Herde aus Wapitis auf einem der Pfade auf, die direkt ins Moor führten. Seltsamerweise schienen die Tiere völlig unbeeindruckt davon zu sein, dass sie auf ein Rudel Wölfe zuliefen. Die Herde blieb ein paar Dutzend Meter entfernt stehen, als würden sie auf etwas warten. Ein grauer Wolf drängte sich zwischen den massigen Körpern der Paarhufer hindurch und blieb weiter vorne zwischen zwei Bullen stehen. Es war Inyen.

„Der Fuchs hatte Recht. Die Moorbeißer greifen nur Raubtiere an! Wenn wir zwischen der Herde mitlaufen, kommen sie nicht an uns heran. Und wenn wir ihnen nicht drohen, greift uns auch die Herde nicht an. Wir haben es ausprobiert und es klappt!“,

rief er den anderen zu und drehte sich demonstrativ wieder um, um wieder einige Schritte weiter in der Herde zu verschwinden. Die Tiere, an denen sich Inyen nah vorbei drückte drehten die Ohren zurück und ruckten nervös mit ihren Köpfen, aber blieben tatsächlich ruhig.

Zumindest … vorerst.


Die Gruppe um Motomo war derweil auch fast am Moor angekommen. Motomo und Kasatka schickten beide ein Bellen gen der anderen, um sich zu vergewissern, wo sie genau hin mussten und wo der Rest von Kasatkas Familie war.
Nhimri antwortete ihnen, ebenso wie Airin, Rheeva und Yhuma ein kurzes Zeichen von sich gaben. Alle waren ein bisschen entgeistert und möglicherweise auch misstrauisch gegenüber der viel zu ruhigen Herde und der Möglichkeit, die sich ihnen bot. Sie wollten auf die anderen warten.

Doch das Moor hatte nicht vor auf sie zu warten.

Es kündigte sich zuerst im Verhalten der Wapitis an. Plötzlich fingen sie doch an unruhig zu werden, einige Tiere drehten sich bereits um, ein Bulle stieß einen Warnlaut aus. Dann kam der beißende Geruch von Rauch. Vögel stoben aus den Bäumen in der Umgebung. Dann folgte das rote Leuchten hinter ihnen im durch hereinbrechende Abendstunden langsam dunkler werdenden Wald. Auch die andere Gruppe roch und sah es. Wie aus dem Nichts tauchte das Feuer auf und griff die umliegenden Bäume an.

Das Feuer sprang so schnell von Baum zu Baum, dass den Wölfen sofort klar werden musste, dass sie keine Möglichkeit mehr hatten zurück zu gehen. Zurück gab es nicht mehr. Zurück bedeutete brennen. Die Wapitiherde hatte keine Lust mehr, auf die Wölfe Rücksicht zu nehmen. Die eng beieinander stehenden Tiere versuchten sich mühsam umzuwenden, und den Weg, den sie gekommen waren, zurück zu laufen. Die Gruppe um Nhimri hörte Inyens Stimme zwischen den Wapitis rufen, aber durch das laute Schnauben und die panischen Geräusche der Wildtiere verstanden sie nicht, was er sagte. Nur ein Schrei war laut genug, um ihn zu verstehen:

„DIE WAPITIS! LAUFT!“

Für die Gruppe um Motomo war es bereits zu spät, der sprichwörtliche Zug abgefahren. Der Weg zu den anderen war ihnen versperrt und die Flammen drohten auch sie ein zu kesseln. Ihnen blieb nichts anderes übrig, als in die entgegengesetzte Richtung des sich ausbreitenden Feuers zu rennen – ohne Hilfe ins Moor hinein.



Es gibt 3 Gruppen:
Gruppe 1 | Am Gletscher in der Nähe einer Höhle:
Chetan, Arland, Yrael, Phelan, Qilvric, Fenryn, Sekirei, Yhevorys, Aeshatyr

Gruppe 2 | Im Wald kurz vor dem Moor:
[Calrin], Jaspín, Khalysa, Taiga Ayen, Kasatka, Venari, Motomo, Khilyáwe, [Kilarny]

Gruppe 3 | Am Moorrand bei den Wapitis:
Jharim, Telayne, Miska, Airin, Yhuma, Eleyne, Nhimri, Sejuani, [Yeirah], Rheeva
18.07.2018 21:20
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