Team


Gründung:    01.09.2013
16 Rüden, 15 Fähen, davon 4 Welpen

Gesuche

Momentan sind 3 Charaktere ohne Spieler

Yeirah ♀, Kilarny ♀ und Laren ♂ suchen neue Besitzer. Solltet ihr Interesse daran haben, einen Charakter zu übernehmen, schaut hier vorbei.

25. April 800
lauer Tag . wenige Wolken . kein Wind . 11°C

Zwei Wochen sind seit Fenryns Unfall vergangen. So viele neue Informationen der Tag dem Rudel trotz des Unglücks auch brachte, die meisten Wölfe konnten in dieser Zeit nicht mehr tun, als über sie nachzudenken und sich weiter zu sorgen. Zu Taten war noch keiner bereit, oder hatte überhaupt Zeit dazu. Fenryn musste versorgt werden und dann wurde plötzlich auch Kelaya immer schwächer. Als sie nach ein paar Tagen schließlich nicht einmal mehr aufstehen konnte, wusste das Rudel, was es zu bedeuten hatte. Vor fünf Tagen ist Kelaya schließlich gestorben. Die Stimmung im Rudel ist gedrückt. Trauer gemischt mit Sorge und Angst um die Zukunft hängten über dem Rudel. Obwohl der Frühling normalerweise eine beutereiche Jahreszeit ist, scheinen die Wälder und Wiesen wie leergefegt. Es wird langsam offensichtlich, dass sich das Wild die unsichtbare „Wolfsschutzbarriere“ durch das Moor zu Nutze macht und den von Wölfen bewohnten Teil des Tals meidet.

Diese User dürfen nach dem Ermessen des Wartenden übersprungen werden.

Sekirei seit: 22 Tagen    (abgemeldet)
Yrael seit: 14 Tagen    (abgemeldet)
Telayne seit: 11 Tagen    (abgemeldet)
Qiltaîr Aelyr seit: 8 Tagen
Inyen seit: 6 Tagen


Abschussliste:
Calrin, Yhevorys (bis 29.06.)
Echoes of Yesterdays   » Rollenspiel » Dämmergrau » VII. Gratwanderungen
Seiten (8): « erste ... « vorherige 4 5 6 7 [8]
Autor
Beitrag
Silberfisch
Ich hab mich versteckt
Du kannst mich nicht sehn
Vater
Schwiegervater
Gefährtin
Nichte
Tochter
Sohn
Geschlecht Rüde
Rang Ehemaliger Beta
Alter 9 Jahre
Größe 107 cm
Gewicht 80 kg
Beiträge 43
Beitritt 07.03.2015

Chetan, Yrael
Und so war es beschlossen. Arland würde Chetan und Yrael am Fuß des Gletschers entlang Richtung Moor führen und weiter über die verbotene, unsichtbare Grenze hinaus. Und das in der vagen und womöglich zweischneidigen Hoffnung, die Höhle im Eis und vielleicht ihren eigentlichen 'Besitzer' zu finden. Der Raureif konnte nur hoffen, dass ihr Weg bis dorthin halbwegs sicher war. Vielleicht war es das Beste, wenn er seinem Sohn an der Grenze zum Moor zu verstehen gab, dass er warten sollte? Immerhin schien niemand sonst zu wissen, was sie drei vorhatten, und falls sie nicht zurück kamen ... Es wäre schlimm genug für Venari, ihren Gefährten erneut zu verlieren, aber dazu auch noch den einzigen Sohn ... Nein, das durfte er nicht zulassen, wenn er es verhindern konnte! Venari brauchte ihre beiden Kinder, Sejuani brauchte ihren Bruder und das Rudel brauchte seinen Beta. Chetan als Alpha zu verlieren war für diese Unternehmung schon Risiko genug. Hoffentlich würde sein Sohn begreifen, was Arland ihm in Kürze zu vermitteln versuchen würde, und seinen Wunsch respektieren.
Mit derlei grübelnden Gedanken im Kopf war der Raureif im zügigen Trab voran gelaufen, aber sie waren noch nicht sehr weit gekommen, als Nhimris Stimme laut über das Tal hallte. Arland blieb stehen und hob lauschend den Kopf, bevor er stirnrunzelnd zu seinen beiden Begleitern sah. Ihre Alpha rief sie zum Moor, und klang dabei zwar aufgeregt, aber in einem guten Sinne? Arlands Blick blieb an Chetan hängen. Wusste er, was das sollte, oder ahnte er es zumindest? Vorhin noch hatte es nicht danach geklungen, als stünde eine rasche Entscheidung in dieser verzwickten Angelegenheit an. Oder ging es darum vielleicht gar nicht? War etwas anderes geschehen, das eine gute Nachricht für das Rudel zu sein schien?
08.06.2018 20:01
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three shades of violent
Your touch my comfort & my lullaby
Vater
Gefährte
Sohn
Tochter
Geschlecht Fähe
Rang Mitglied
Alter 6 Jahre
Größe 93 cm
Gewicht 67 kg
Beiträge 52
Beitritt 02.09.2013
westliches Seeufer
Aeshatyr, Kasatka, Motomo
Bevor Motomo sich entscheiden konnte, ob sie gingen – denn vielleicht wollte er ja auch gar nicht gehen. Und das wäre völlig okay. Und sie bekamen ja Besuch. Um ihre wirren Gedanken abzuhängen, sprang Venari auf alle vier Pfoten, und streckte ihre Nase neugierig den beiden Besuchern entgegen. Aeshatyr, den sie als fröhlichen, jugendlichen und unendlich süßen Rüden kannte, und Kasatka, den sie… zugegeben, nicht so gut kannte. Aber bestimmt trafen all diese Eigenschaften auch auf den Schwarzen zu. Sie lächelte erst Aeshatyr, dann Kasatka selig an, und weil sie gerade so gut dabei war, bekam auch ihr Vater ein weiches Lächeln ab. Heute war sie in Geberlaune! Nicht zuletzt wegen des Wetters, das der Jungspund erwähnte.

“Es ist gutes Wetter“, bestätigte sie sachlich, ganz als würde sie über die gute Qualität eines Beißstocks oder die gute Qualität eines Wettrennen-Pfades durch den Wald sprechen, und nickte zustimmend. “Sehr gutes.“

Dass sich die beiden für ihren Gefährten interessierten, konnte sie sehr gut nachvollziehen. Arland war eben großartig! Sicher wollten sich die beiden Rüden mit etwas Großartigkeit umgeben. Obwohl sie da bei Motomo auch nicht gerade an einer falschen Adresse war. Übrigens war ja auch das Nachtfell vor ihr ziemlich großartig. Arland hätte also auch etwas davon, sich mit Aeshatyr zu treffen. Vielleicht konnte Venari ja etwas engagieren? Aber eigentlich suchten die beiden ihren Silbernen ja schon selbst. Die Mutter seiner Kinder wusste nicht, wo er war, aber Motomo wusste bekanntlich alles, also starrte sie ihn nun genau so abwartend an, wie die anderen beiden. Dass Kasatka dabei etwas schüchtern war, machte gar nichts. Er kannte sich ja auch noch nicht so gut aus. Das Tal war ja auch ganz schön groß. Sie könnte ihm ja mal seine liebsten Stellen zeigen, vielleicht, wenn er etwas von Arlands Großartigkeit abbekommen hatte? Dann hätte Venari auch etwas davon. Oder sie sahen sich hier alle gemeinsam um – Kasatka, Venari und Arland. Und Shatyr, wenn er wollte. Und Motomo! Eigentlich konnte sie alle einladen!
Der Gedanke begeisterte Venari so sehr, dass sie etwas verwirrt wirkte, als Motomo nicht direkt auf die Frage des Jüngsten der Runde antwortete. Sie schob sich etwas zu ihrem Papa heran und wisperte – trotzdem für alle ziemlich genau hörbar – ihm den Grund ins Ohr.

“Na wegen der Großartigkeit…“; das war doch auch klar. Sie zwinkerte Shatyr und Kasatka verschwörerisch zu. Sie wusste schon, was die beiden wollten, und sie würde nicht darüber urteilen. Mit Venari hatten sie eine Verbündete gefunden. Sie verstand, was die beiden suchten. Sie verstand sie! . . .
10.06.2018 16:43
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Sohn
Enkelin
Enkel
Enkelin
Nichte
Nichte
Neffe
Geschlecht Rüde
Rang Mitglied
Alter 13 Jahre
Größe 101 cm
Gewicht 84 kg
Beiträge 68
Beitritt 04.09.2013

Eleyne
In sich hineinlächelnd nahm er ihren ersten Kommentar einfach hin und ließ sie beide für einen Augenblick in dem Glauben, dass er noch nicht so alt und angeschlagen war, wie es der Realität entsprach. Sein Gesichtsausdruck wandelte sich jedoch eine Nuance Richtung Ernsthaftigkeit, als sie weitersprach und er kaute nachdenklich auf seiner Zunge herum.

„Sicherlich, ich meinte ja auch nicht, dass man direkt wegläuft und sich gar nichts mehr traut. Ich meine nur, dass man besser nichts überstürzt.“

Die Zehen spreizend stakste er weiter und genoss das Gefühl warmer Muskeln, die unter seiner Haut arbeiteten, sich dehnten, sich zusammenzogen und seinen Körper stoisch über den Untergrund hinweg trugen. Natürlich nicht schnell, aber dafür beständig.
Sein Ohr blitzte zu seiner Nichte rüber, als sie zu Sprechen anfing, während er einfach weitermarschierte. Konzentriert auf seinen Gang und ihre Antwort registrierte er recht spät, dass da ein Geheul in der Luft gehangen hatte. Irgendwie hatte er das mulmige Gefühl, dass ihm das schon einmal passiert war. Peinlich berührt sah er sich nach Eleyne um und ließ den Blick dann in den Himmel abwandern, als würde sich der Ruf dort visuell abzeichnen.
In seinem Bauch grummelte es, und das waren weder Hunger, noch versteckte Lüftchen. Das war Angst. Kurz, aber dafür intensiv, brodelte sie mit der Nachricht in ihm auf und ließ seine Ohren an den Hinterkopf wandern. Seine Rute drückte sich an seine Läufe und seine Nasenflügel dehnten sich, als er tief einatmete und sich klarmachte, was Nhimris Aufforderung für sie bedeutete. Es gefiel ihm nicht. Aber er erinnerte sich auch an die Worte, die er just vor ein paar Minuten von sich gegeben hatte und er sah ein, dass er zumindest mitkommen und sich die Situation ansehen musste.

„Dreimal darfst du raten.“

meinte er mit einem leichten Kopfschütteln und seltsam erschöpfter Stimme, entspannte sich wieder und setzte sich erneut in Gang; diesmal aber mit einem ganz anderen Ziel.
10.06.2018 19:57
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all my heroes are dead and gone
but they're inside of me, they still live on
Schwester
Nichte
Neffe
Onkel
Tante
Onkel
Geschlecht Rüde
Rang Mitglied
Alter 4 Jahre
Größe 105 cm
Gewicht 87 kg
Beiträge 76
Beitritt 21.05.2013
Andere Seite
Talvi
schwarzes Kaninchen
Der Regenhauch verdrängte gekonnt, dass sie früher oder später einen Weg zurück finden mussten – ob es nun war, weil sich hier auf dieser Seite nicht die erhoffte Lösung finden ließ, oder weil sie den Rest des Rudels von eben dieser überzeugen mussten. Fürs erste aber überwog das Adrenalin und der Stolz, dass sie es tatsächlich lebend geschafft hatten. Dadurch hielt sich auch sein Wissen zurück, dass sie sich auf ein riesiges Donnerwetter gefasst machen mussten, wenn sie wieder zurück bei den anderen waren. Er fühlte sich fast wieder wie ein junger Wolf, der zwar wusste, dass er einen Schritt zu weit ging, aber nichts anderes tun konnte, als seinem Abenteuertrieb zu folgen – mit dem winzigen Unterschied, dass es hier nicht nur um eine Jungwolfspinnerei ging, sondern um die fragliche Zukunft ihres gesamten Rudels. Nachdem er den Hoppler fixiert hatte, wagte er es nicht mehr, den Kopf in Talvis Richtung zu drehen. Seine Ohren zuckten skeptisch auf ihre Erklärung hin und seine Augen wurden ein wenig schmaler. Er spürte, wie sein Herz abermals vor Aufregung gegen seine Brust schlug. Aufregung, die diesen Nager völlig kalt zu lassen schien. Lediglich die Bewegung in seinen Ohren zeugten davon, dass er die Worte der Sturmwolke durchaus wahrgenommen hatte, selbst wenn er nicht direkt darauf reagierte. Er dachte nach, doch auf die Schnelle wollte ihm nichts einfallen, was plausibel geklungen hätte. Vermutlich also hatte Talvi Recht – die Frage war bloß, warum und wohin es sie hatte führen wollen.

Plötzlich machte Inyen einen Satz nach vorne. Ein kurzer Sprint war es bloß, ehe er wieder abrupt zum Stehen kam. Den Hasen kümmerte es zu seiner Überraschung nur sehr wenig, denn er drehte sich lediglich einmal auf der Stelle, obwohl der Nordwind ihn doch hatte vertreiben wollen. Stirnrunzelnd warf er der Wölfin an seiner Seite einen Blick zu, wagte es aber nicht, das Tierchen länger aus den Augen zu lassen.

„Wir haben vermutlich nur eine Möglichkeit, herauszufinden, was er damals von euch wollte.“, murmelte er missmutig und legte die Ohren an.

Fast wie eine Zustimmung begann der Hase plötzlich, mit dem Hinterlauf auf den Boden zu trommeln. Inyen zuckte überrascht zusammen, ehe er auf Talvis Reaktion und Entscheidung wartete. Wenn er wieder gen Moor lief, konnten sie noch immer umkehren – wenn nicht, dann hatte er sie damals vielleicht auch schon hierhin führen wollen?
i'll be by your side until the end
If one of us fall the other will soon be following.
This world is on fire, we need to go. Run for your life, my love. Run and you don't give up all that you are, all that you want. I will be close behind. Run for your life right now and if you don't know how - I’ll come back with you and take all that’s true and leave all that's burned behind. How can they think that any of this was easy with all the friends we've lost along the way?---------------------------------------------------
11.06.2018 18:13
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CROSS MY HEART
Burn my lungs and curse my eyes
It's better to burn than to fade away it's better to leave than to be replaced i'm losing to you, baby, I'm no match----------
Bruder
Bruder
Neffe
Nichte
Geschlecht Fähe
Rang Fremde
Alter 3 Jahre
Größe 94 cm
Gewicht 65 kg
Beiträge 21
Beitritt 31.03.2015

Jharim
Auf dem Weg zu Nhimri
War das wirklich so? Doch sie beließ seine Antwort besser der Stille, als sie zu kommentieren. Telayne wollte wirklich nicht gemein zu ihm sein. Auch, wenn er sich da gerade ein anderes Bild von ihr machen musste. Irgendwo bereute sie es fast auch schon, dass sie ihn so aufdringlich behandelt hatte und doch ermunterte es die Requistin, dass er sich nicht ganz von ihrer schelmischen Aura erdrücken ließ.

‚‚Dann hast du mich wohl falsch verstanden. Ich meinte schon deinen Vater. Dass du ihm eben sagst, dass du noch gerne kurz mit Arland geredet hättest.‘’

Ihre Lefzen zuckten bei ihrer Aussage. Vorerst die einzige Regung, die sie sich erlaubte. Niemand stellte in Erwartung, dass er sich größer machte als er war, doch sie sah nicht gerne mit an, wie andere ihre Meinung herunterschluckten und die dadurch erwiderte Stille in Einsamkeit genossen. Sie hatte ihn mit Absicht angesprochen, um nicht ein weiterer Schatten zu sein, der ihn ignorierte. Selbst dann, wenn sie es eventuell falsch angegangen ist, wenn sie ihn fragen würde.

Die Fähe seufzte nur leicht verzweifelt. Unwissend, wie sie weiter mit ihm umgehen sollte. Zu seinem Glück würde sie ihn nicht schubsen könnten und irgendetwas in ihr wollte ihn auch nicht seiner selbst gewählten Einsamkeit überlassen. Du Samariter!

‚‚Tut mir leid. Ich dachte du lässt jemanden wenigstens ein bisschen in deine Welt blicken, aber ich möchte nicht zu viel erwarten. Vielleicht wollte ich dich auch nur etwas näher kennenlernen.‘‘

Und verstehen. Aber sie würde nicht diese Blockade erstürmen, die er errichtet hatte. Das sah sie zumindest ein, dass dies nicht ihr Recht war. Das hatte sie auch schon bei Rheda gewusst.

Kurzerhand blieb sie einfach nur stehen. Versuchte etwas von der Ruhe zu kosten, die sie umgab.
Nur solange, bis ihre Ohren aufrecht zuckten und sie sogleich im Reflex ihren Kopf in die Richtung des wahrgenommenen Geräusches richtete.
Telayne war zwar noch nicht lange hier, aber diese Stimme konnte sie sofort zuordnen. Und der Ton dieses schallenden Klanges erbat um die Anwesenheit aller.

‚‚Ich glaube die Monster aus dem Moor wollen uns doch sehen. Wir wurden soeben dahin gerufen.‘‘, schmunzelte sie nur leicht.

Ihren Kopf neigte sie nicht weiter zu Jharim, doch aus dem Augenwinkel sah sie ihn an. Sie versuchte seinen Ausdruck und seine folgenden Bewegungen zu mustern, doch lange blieb sie nicht an seiner Gestalt hängen.
Auffordern würde sie ihn nicht. Er würde selbst wissen, was er zu tun hatte oder eben sein ließ. Doch die Fähe setzte bereits die Pfoten an, um den Wald zu verlassen. Erst lief sie langsam, um dem Träumer eine Chance zu geben sich für ihres oder sein eigenes Tempo zu entscheiden.
Dann verfiel sie in einen weichen Trab, der sie durch das Dickicht des Geästs führte.
11.06.2018 23:41
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Where there's beauty beyond your dreams
Take my hand
Vater
Mutter
Schwester
Onkel
Cousin
Cousin
Geschlecht Rüde
Rang Mitglied
Alter 3 Jahre
Größe 96 cm
Gewicht 70 kg
Beiträge 75
Beitritt 13.09.2013

Telayne
auf dem Weg zu Nhimri
Nun war es Verwirrend.
Kurzum ließ sich Jharim auf sein Po fallen und kratze sich am Ohr um seine Gedanken sortieren zu können. Er schindete Zeit, musste überlegen.

“Achso… na das macht mir aber nichts. Ich bin schon froh gewesen, dass sich Papa nicht gleich auf Arland gestürzt hat. Er wollte nur Reden, das war dann in Ordnung.“ versuchte Jahrim in der Verwirrung für sich Klarheit zu schaffen.

Zumal konnte man stolz auf ihn sein, dass er sich vor Arland gestellt hatte als Chetan auftauchte.
Aber es war vermutlich nicht von Bedeutung.

Skeptisch wurde der Blick wieder auf die dunkle gelegt.
Sie redete was von, sie wollte ihn näher kennen lernen. Ihn? Ihn!
Wäre sie nicht so ernst gewesen hätte Jharim über den Scherz gelacht, den sie von sich gab. Dennoch drehte er den Kopf ein und neigte ihn zur Seite.
Himmelblaue Augen funkelten die dunkle an.
Gerade als er sein Maul öffnete, schloss er dieses Sofort, denn das Rufen von Nhimri erfasste seine Ohren, sein Verstand und schließlich sein Herz.

“Oh nein… oh nein oh nein oh nein!“ gerade bracht die Welt zusammen.

Geweitete Augen und geduckt, verfiel er gleich in Panik. Miska hätte er nun gut gebrauchen können, jemand starkes, der ihn schütze, jemand dem er Vertraute. Telayns Satz war nicht gerade aufbauend. Wie konnte sie auch wissen, dass er von je her Angst vor so etwas hatte? Er war kein Abenteurer. Sein Herz war so klein wie ein Mäuseköttel – so klein wie er selber. Wie hätte er eine Changs gehabt, überhaupt groß und kräftig und selbstbewusst zu werden? Seine große Schwester war immer da. Immer, nur jetzt nicht mehr. Seid der Rotauge mit der Familie zurückkam. Da sollte er ihr vertrauen, ihrer Familie?

Dunkelfähe drehte ab. Ließ ihn alleine, mitten im Zwiespalt. Dann trabte sie… so schnell wie das Klopfen eines Hasen, turnte das Herz in seiner Brust.

“Warte Telayn!“

alleine wollte er auch nicht, seine Hinterpfoten drückten den gedrungenen, gebückten Körper nach vorne, so schnell dass man den Wind noch sehen konnte wie er die Blätter im Wald verteilte und stochte in Windeseile an die Seite der großen starken Fähe.
Zwischen den Hinterläufen wackelte die Rute ergiebig und respektvoll – und so verängstigt.
Dankend nahm er ihr trabendes Tempo an, ein tempo das zu lockern der Muskeln galt und ihn vielleicht auch etwas aus den Moorgedanken entließ.
oO(Dort werden wir alle sterben… es ist unser Grab!)Oo dachte sich Jharim und lugte nach Telayn hoch. Um sich selber abzulenken, nahm er den Faden wieder auf von eben.

“Tut mir leid, ich bin es nicht gewohnt, dass sich jemand ernsthaft für mich interessiert. Es gibt an mir eben nichts interessantes. Nur das langweilige. Rennen liegt mir und mit Miska reden oder mit Sekirei spielen. Oder auf die Welpen aufpassen. Aber auf Abenteuer? Das ist nichts für einen Hasenfuß wie mich.“ gestand er ehrlich und duckte den Kopf mit den tief begrabenen Ohren und der heraushängenden Zunge, die seine Angst zeigte.

“Ich träume zwar von Kämpfen und Abenteuern, aber du siehst, ich fürchte mich vor vielen Dingen. Keiner will jemanden wie mich kennen, damit hab ich mich abgefunden.“

Nun war er tatsächlich an der Seite der schwarzen Fähe auf dem Weg zum Moor. Zwar in einem vollständig panischen zustand, aber er folgte dem Ruf seiner Leitfähe, auch wenn dieses Abenteuer sein Herz und Verstand rauben mochten.
12.06.2018 10:17
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 LEAVING for HEAVEN 
My voice`s drying out...
Just break me free from this world
- close your eyes -
Vater
Mutter
Tante
Onkel
Bruder
Opa
Oma
Oma
Geschlecht Rüde
Rang Welpe
Alter 3 1/2 Monate
Größe 54cm
Gewicht 24 kg
Beiträge 60
Beitritt 01.09.2013

Calrin Ecál, Jaspín, Khalysa
Er neigte den Kopf als seine Tante erneut das Wort erhob und ihm erklären wollte – oder war es nur eine Geschichte? - dass die Seele eines jeden irgendwann wiederkam und ein neues Leben führte. Nachdenklich wischte seine Rute über den Boden und er warf einen regelrecht erschrockenen Blick auf Jaspín der plötzlich aus dem Gebüsch schoss und mit Fragen rausplatzte. Na sowas. Er wippte leicht mit den Ohren, völlig ernsthaft und antwortete dem Dunkleren Welpen schließlich.

“Meine Aufgabe? Ich bringe voreilige Welpen zum Schweigen“

Und mit aller Ernsthaftigkeit die er noch aufbringen konnte, warf er sich auf Jaspín, haschte nach seinem Ohr. Taiga wusste immer noch nicht, ob dieses ‚spielen mit anderen‘ wirklich etwas war, das er auf Dauer gern tun könnte, aber wenn es half, andere durch die Unvorhersehbarkeit aus der Balance zu bringen, dann würde er das sicher ab und an tun. Auf Jaspíns Rücken liegend, die Ohrspitze im Maul, sah er zu Khalysa und Calrin. Letzterer hatte sich immer noch nicht wieder zu ihnen umgedreht und schien zu schmollen. Weswegen auch immer.

Er ließ das Ohr des anderen Welpen los, parkte aber seine Pfoten auf dessen Kopf und legte etwas Gewicht hinein.

“Wenn die Seele wirklich ein anderes Leben führen könnte, sind dann Kelaya und Wyakin schon wieder hier? Kommen sie wirklich zurück?“

Er konnte nicht verhindern, dass Hoffnung in seiner Stimme mitschwang. Wenn Wyakin‘s Seele wirklich zurückkam und neu lebte, dann müsste er sie ja nur finden und hier her bringen, damit Tante Nhimri wieder glücklich sein könnte.

Apropos Tante Nhimri. Kaum hatte er an sie gedacht, schallte ihr Heulen durchs Tal und versetzte Taiga in Unruhe. Zum Moor? Warum? Sein Pelz richtete sich knisternd auf und er legte die Ohren an. Sollten noch mehr Seelen in die Unendlichkeit geschickt werden?

Hastig rutschte er von Jaspín runter und quetschte sich an seine Tante, zitternd. Warum wollte ausgerechnet Tante Nhimri wieder ins Moor? War dort nicht schon genug Unglück passiert?

“Ist der Tod vielleicht in Tante Nhimri‘s Kopf gekrochen und flüstert ihr zu was sie tun soll? Wir werden im Moor nur alle sterben...“

Seine Stimme klang hysterisch, aber er hatte wirklich Angst und keinen Bedarf rauszufinden, was die Alpha damit bezweckte.
CHILD HAS GONE
Never to Return
Wherever you are, I won't stop searching. Whatever it takes, I need to know.

13.06.2018 08:29
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You won’t turn back once you feel
---------------------------------------------------
You’ve spent your whole life living
by every rule they gave you
Bruder
Schwester
Bruder

Neffe
Nichte
Cousine
Geschlecht Fähe
Rang Fremde
Alter 2 Jahre
Größe 93 cm
Gewicht 65 kg
Beiträge 29
Beitritt 10.02.2016
Richtung Moor
Airin
Die letzten Wochen waren irgendwie viel zu schnell ins Land gezogen. Anscheinend hatte ihre Familie beschlossen, noch länger hier zu verweilen, nicht zuletzt aufgrund des Unfalls ihres Bruders, der sie selbst reichlich aus der Bahn geworfen hatte. Vermutlich hatte kein Wolf Yhuma zuvor je so schweigsam und zurückgezogen erlebt. Die meiste Zeit hatte sie entweder direkt, oder zumindest in der Nähe von Fenryn verbracht. Letzteres vor allem wenn sein fragwürdiger Nachtfellfreund wieder einmal bei ihm war. Und das war, zu ihrem Verdruss, so ziemlich immer gewesen. Ansonsten hatte sie aber weitestgehend die Nähe zu den ihren gesucht und nicht länger effektiv versucht sich weiter in das Rudel einzugliedern.
Selbst wenn sie hier bleiben, wovon Yhuma noch immer absolut nicht überzeugt war, man sah immerhin was mit Fenryn passiert war, war ihr das alles absolut nicht geheuer. Zuhause war es einfach besser gewesen, einfacher und… angenehmer. Ungefährlich eben. Und jetzt saß sie hier auf diesem unseligen Stückchen Land mit Monstern und anderem gefährlichem Getier, über welches sie gar nicht mehr weiter nachdenken wollte. Das konnte doch nicht ihr ernst sein! Wenn es nach ihr ginge, würden sie sofort nachdem Fenryn wieder fit für lange Strecken war, die Welpen einpacken und nach Hause ziehen. Aber was hatte sie denn schon zu melden. Verdrossen neigte sie die Schnauze, die sie bisher zwischen den hellen Pfoten vergraben hatte, zur Seite, doch ihre ‘Ruhe‘ wurde jeher plötzlich gestört, als der Ruf der dunklen Leitwölfin ihre Ohren erreichte. Sofort schoss Yhuma kerzengerade in die Höhe, die Ohren zeitgleich zurückgeneigt und die Rute aufgeregt zuckend. Ins Moor?! Oh nein, nein, nein! Sie hatte wirklich genug von diesem Moor gehört und gesehen, als das sie noch überhaupt eine Pfote dort hineinsetzen würde! Was war denn bitte in Nhimri gefahren? Fest biss sie die Fänge aufeinander und richtete sich auf, nicht, dass sie wirklich zum Moor gehen wollte, doch eine Bewegung erhaschte ihre Aufmerksamkeit. Helles Fell, blaue Augen… Airin? Nun war die Raureiffähe doch auf allen Vieren, rasch zog sie das Tempo an und holte die Fähe ein, die brav wie ein Lämmchen auf ihr Verderben zusteuerte. Resolut stellte sie sich ihr in den Weg.

“Was wird das?!“, herrschte sie ihre Schwägerin beinahe schon an. Sie war noch immer nicht sonderlich gut auf die Blauäugige zu sprechen. Immerhin hatte sie den Stein überhaupt erst ins Rollen gebracht. Sie hatte sich ihren Bruder ausgewählt, dann waren die Welpen gekommen und dann mussten sie plötzlich auf Wanderschaft gehen. Trotzdem musste sie die Mutter ihrer Nichte und ihres Neffen hier gerade einmal zur Vernunft bringen. “Du willst da doch nicht tatsächlich hingehen, oder? Nach allem was wir darüber gehört haben und was mit Fenryn passiert ist?“

Klar, so ganz konnte selbst Yhuma ihre Neugierde nicht unterdrücken. Aber das Moor war einfach… nichts für sie. Bei ihnen gab es kein Moor und keine anderen gefährlichen Dinger, die einen töten wollten. Zuhause würden sie sich nicht mit so etwas herumschlagen müssen und da mussten sie hier alle doch nicht einfach so folgen, oder? Das machte doch überhaupt keinen Sinn.


Tell me this for sure, do you really feel alive?
I can see you’re heart beating like there’s no tomorrow
Deeper and deeper down the rabbit hole


14.06.2018 19:52
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This is the sound of love's marching band
And how i sing you like a song i heard while i was young, and buried for a night like this
Gefährte
Schwester
Sohn
Tochter
Geschlecht Fähe
Rang Fremde
Alter 3 Jahre
Größe 99 cm
Gewicht 70 kg
Beiträge 35
Beitritt 26.04.2015
Auf dem Weg zum Moor
Yhuma
Den Weg den sie vorher gegangen waren, konnte man nicht wieder für zurück wählen. Zurück konnte ihr Gefährte nicht mehr. Kasatka war in ihren Gedanken immer noch ihr Gefährte. Er war der Vater ihrer Kinder, auch wenn er nicht mehr zufrieden mit ihr war. Immer noch in tausend kleinen Scherben, lag das kleine Herz wummernd in ihrer Brust. Kämpfen war das einzige, was sie für ihre Freunde und vor allem ihren Geliebten tat und das würde sie, sie würde so lange um ihn Kämpfen bis er eingestand dass es falsch war sie so anzufahren, sie aus seinem Leben zu schließen. Eigentlich war es belanglos was da passierte. Also passiert war. Aber Kasatka war nun mal ein Sturkopf und sie alle hatte die Reise und vor allem das Leben hier verändert. Die einen Schlechter… die anderen besser.

Yhuma stahl sich in ihr Blickfeld. oO(Und manche von uns gar nicht…)Oo dachte sie frustriert und hob den Kopf, als die Schwester von Kasatka sich vor sie stellte. Wieder einmal. Airin fühlte sich Kraftlos, fühlte sich matt und energielos um ihr nun den Kopf entgegen zu halten.

“Hallo Yhuma, schön auch dich zu sehen!“

entgegnete sie ihr und blieb gezwungener maßen vor ihr stehen. Lauschend waren ihre Ohren gespitzt, die Rute etwas empor gehoben und den Kopf leicht schief gelegt. Yhuma redete etwas von Moor, das böse war und was mit Fenryn passiert war. Natürlich war das schlimm, was dem Bruder passierte, doch es war ein Jagdunfall und so wie es sich anhörte, der Rotauge auch selber schuld. Natürlich konnte und wollte Airin das ihr nicht entgegenschmettern. Dazu war ihr Herz viel zu weich – auch wenn es splitterte.
Langsam legte sich ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen.

“Es sind die Geschichten, die dem Moor ihr Leben ein hauchen. Lass uns hingehen, vielleicht gibt es einen Weg hinaus?“

oO(und damit stünde einer weitere Wanderung nichts im Weg, weg von diesem Rudel und wieder gemeinsam mit Kasatka und den Welpen wandern…)Oo dachte sie, wissend das Kas das nicht zuließ. Aber er hatte ja seine Familie hier, sie war alleine.
Airin machte einen Schritt zur Seite und begann ihren Weg an ihr vorbei fort zu setzen, hielt dann jedoch inne.

“Ist Khilyáwe nicht bei dir? Ich hab sie seit heute Morgen nicht mehr gesehen!“ fragte sie dann besorgt und begutachtete die Umgebung. Vielleicht war sie bei Rheeva?
15.06.2018 10:43
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But still you stumble
Hold on to your heart,
you'll keep it safe
Mutter
Onkel
Bruder
Gefährtin
Sohn
Sohn
Geschlecht Rüde
Rang Mitglied
Alter 5 Jahre
Größe 107 cm
Gewicht 84 kg
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Beitritt 25.09.2013

Qilvric Aelyr
Phelan lachte über die Antwort seines Sohnes, jedoch konnte er dabei das Unbehagen, dass in seinen Augen lag, nicht verstecken, weshalb er ihm dabei nicht direkt anblickte. Während die Beiden sich entfernten, schaute der Helle ein letztes Mal zurück auf das Eis und schüttelte dabei unmerklich den Kopf. Es zeigte sich regungslos. Wie es eigentlich auch sein sollte. Was war das eben? Ist es nur ein Trugbild seines Fantasie gewesen? Und wenn ja, wieso konnte Qil es auch sehen? In Gedanken versunken zuckte der Rüde zusammen, als eine vertraute Stimme seine Aufmerksamkeit erlangte und er konnte sich gerade noch davon abhalten, entsetzt aufzuschreien. Überrascht blickte er seine Freundin an, die er schon seit seiner Welpenzeit kannte, ihm aber in diesem Augenblick so fremd erschien, dass er sie nur anscharrte ohne eine Reaktion zu zeigen. Ins Moor? Er blinzelte. Alleine der Gedanke, in die Nähe des Ortes zu gehen, bereitete ihm Sorge. Doch die Tatsache, dass Talvi ihn und seinen Sohn, einen Welpen, dazu einludt durch das Moor zu spazieren, welches nicht nur einigen Requisten ernsthafte Verletzungen zugezogen hatte, sondern auch für einen Tod verantwortlich war, bereitete Phelan Kopfschmerzen.

Ich will nicht wieder ins Moor. Die Worte durchbrachen die aufgekommene Stille nach Talvis Abgang und erinnerte Phelan, dass er nicht alleine war. "Ich auch nicht." Um seinen Sohn zu beruhigen, oder vielmehr ihn selbst zur Ruhe zu zwingen, legte der Helle den Kopf auf Qils Schultern und überlegte. Er kämpfte mit sich. Er wollte Talvi folgen, doch war es sicher? Für einen Welpen garantiert nicht. Selbst für ausgewachsene Requisten nicht, wie die vergangenen Ereignisse zeigten. Die Zeit des Nachdenkens hielt nicht lange an, als ein Ruf seine Ohren erreichte und sie sich reflexartig in die Richtung drehten, aus der das Geräusch kam. Verwirrung legte sich in seine Gesichtszüge, als er den Sinn der Nachricht verstand. Auch Nhimri rief auf zum Moor zu kommen. Sie sprach damit alle an. Die Aufregung in ihrer Stimme war Phelan nicht entgangen, aber er fragte sich trotzdem, ob ein allgemeiner Aufruf die richtige Entscheidung war. Doch Phelans Vertrauen in die Leitwölfin war so fest, dass es ihm bei seinem Entschluss half. Und genau dieses Vertrauen versuchte er auch in seine Worten zu legen, als er Qil anstupste, um ihn zum Laufen anzuregen. "Ich möchte auch ungerne wieder dorthin zurück, aber ich vertraue Nhimri und auch Talvi. Wenn sie sagen, dass dieser Weg sicher genug ist, das Moor zu umgehen, dann glaube ich das. Was meinst du? Vielleicht treffen wir dort auch auf deinen Bruder."
15.06.2018 12:46
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flame in the flood
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When you won't see any rising sun
Down to the river we will run
Opa
Onkel
Neffe
Neffe
Geschlecht Fähe
Rang Beta
Alter 5 Jahre
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Inyen
schwarzes Kaninchen
Sie zuckte kurz zusammen, als Inyen plötzlich ohne Vorwarnung nach vorn hechtete. Im Gegensatz zu ihr wirkte das suizidgefährdete Kaninchen allerdings überhaupt nicht überrascht und blieb seelenruhig an Ort und Stelle, als wüsste es ganz genau, dass die Wölfe nicht wirklich vorhatten, es zu verletzen. Für die Sturmwolke nur ein weiteres Zeichen von vielen, dass es hier nicht mit rechten Dingen zuging. Eine bessere Idee als Inyen hatte sie allerdings auch nicht, und da sie sich nicht unmittelbar in Gefahr befanden und die Situation momentan zwar seltsam, aber harmlos genug schien, gab sie nach und zuckte mit den Achseln. Ein Teil von ihr wollte auch einfach herausfinden, was es mit diesen seltsamen Kaninchen auf sich hatte. Hatte es ihnen im Moor etwas Böses gewollt und wollte sie ins Verderben führen, oder gab es im Gegenteil vielleicht irgendetwas Wichtiges, das es ihnen zeigen wollte?

„Also gut“, brummte sie, doch die angewinkelten Ohren verrieten, dass sie dem Ganzen nach wie vor nicht so recht traute. „Solange das Gelände ungefährlich aussieht, können wir ihm ja mal folgen.“

Da sie hier ohnehin fremd waren und sich auch ohne ihren neuen Führer einfach auf gut Glück in irgendeine Richtung gewandt hätten, spielte es im Grunde keine Rolle, ob sie nun dem Tierchen hinterherdackelten oder auf eigene Faust umherirrten. Die Sturmwolke würde allerdings wachsam bleiben – sollte sie zu irgendeinem Zeitpunkt Zweifel an den Intentionen des seltsamen Nagers bekommen oder es sie zurück ins Moor führen wollen, würde es sein blaues Wunder erleben.
Mit gerunzelter Stirn näherte sie sich dem Tier, das aufgeregt auf den Boden trommelte und sie geradezu erwartungsvoll anschaute. Unschlüssig hob sie die Pfote, setzte sie dann wieder ab und musterte das Tier dann ihrerseits. Ob es wohl verstand, dass sie ihm folgen wollten?

„Dann mal los“, wies sie das Kaninchen an und kam sich noch im selben Moment unsagbar dämlich vor. Wenn die Anderen wüssten, dass sie neuerdings mit Kaninchen sprach…
Talvi-Miska
17.06.2018 10:18
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Airin
Unruhig trippelte Yhuma von einer Pfote auf die andere, während sie penibel darauf achtete, dass Airin nicht einfach so an ihr vorbei schlüpfte. Der Blick aus nussbraunen Augen lag wachsam auf der anderen Fähe, die sie zwar nicht unbedingt mochte, nun aber wohl definitiv vor sich selbst beschützen musste. Ihre Begrüßung überging die Raureifdame gekonnt, immerhin war dies ja kein netter Plausch unter Bekannten, sondern eine verdammte Rettungsaktion, also definitiv kein Platz für Smalltalk.

“Wenn wir gar nicht erst hinein gehen, müssen wir auch keinen Weg hinausfinden, so einfach ist das. Wieso sollten wir irgendwelchen Geschichten nachgehen, die uns gar nicht erst betreffen?“

Während sie gesprochen hatte, war ihre Rute um einige Zentimeter nach oben gewandert und ihre Stirn hatte sich in konzentrierte Falten gezogen. Natürlich, das Moor war ja schon irgendwie interessant, gruselig – nicht für sie natürlich – aber interessant. Nur, dass es sie eben nichts anging. Sie gehörte ja immerhin nicht hierher und war lediglich ein Gast und Yhuma hatte einmal gehört, dass es nicht unbedingt zu den guten Sitten gehörte, seine Gäste einfach so umzubringen!
Während sie noch sinnierte, drückte sich die Blauäugige allerdings schon seitlich an ihr vorbei und die Raufreiffähe reagierte sofort und machte einen Ausfallschritt zurück, um sich ihrer Schwägerin erneut in den Weg zu stellen.

“Sie war vor einer Weile bei mir, ist dann allerdings davon gezogen. Wir können sie ja suchen gehen, nicht das sie auch noch auf diese bescheuerte Idee kommt in dieses Moor zu gehen.“ Zudem hätte sie dann immerhin Airin von dieser Idee abgebracht, die eindeutig unter Pilzeinfluss getroffen worden sein musste.


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18.06.2018 15:05
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EIN NEUES LEBEN ODER TOD
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Calrin Ecál, Jaspín, Taiga Ayen
Khalysa musterte den fremden Welpen, dessen Name - soweit sie sich erinnern konnte - Jaspín war. Natürlich konnte sie nicht davon ausgehen, dass die Welpen den tieferen Sinn ihrer Worte verstanden, dass sie von normalen Aufgaben ausgingen, die man eben verteilt bekam. Deswegen huschte ob dieser Naivität ein sachtes Schmunzeln über die Lippen der Schneeschattin, ehe sie die Kopf leicht zur Seite neigte.

"Ich werde euch eure Aufgaben nennen, wenn die Zeit gekommen ist..."

Ihre Stimme war ein leises Raunen, bedeutungsschwanger, als würde sie eine... ihre Prophezeiung wahrhaftig kennen. Dann verloren sich die beiden Welpen in einem Spiel, was Khalysa entspannt ausatmen ließ, ihren Vater musternd, der sich von der Gruppe etwas abgewandt hatte. Sicher passte es ihm nicht, dass seine Tochter den viel zu jungen Welpen etwas über den Tod erzählte. Natürlich, ihre Schwester hätte wahrscheinlich auch etwas dagegen.
Doch Taiga schien sich noch weiter Gedanken zu machen, war nicht so leicht abzulenken wie es vielleicht ein anderer Welpe gewesen wäre.

"Vielleicht, vielleicht auch nicht. Sie werden nicht als die wiederkehren die sie waren. Es bleibt ein Rätsel, ob man sich noch einmal begegnet - man weiß es erst, wenn es soweit ist.", sprach Khalysa weiter, ehe sich ihre Nackenhaare für einen Bruchteil einer Sekunde aufstellten, als die Stimme Nhimri's durch das Tal schallte. Schnell hatte sie ihren Standort lokalisiert, was ihr ein schweres Schlucken abrang. Doch bevor sie sich weiter damit beschäftigen konnte, spürte sie ihren Neffen ganz dicht bei sich. Fast schon erschrocken zuckte die Schneeschattin zusammen, blickte dann an sich herunter und musterte Taiga nachdenklich.

Es war das erste Mal, dass sie einem ihrer Neffen so nahe kam, dass sie tatsächlich auf sie zukamen und ein warmes Gefühl überkam Khalysa, als sie ihrerseits ihre Nase kurz in dem dichten Fell des Welpen steckte und seinen vertrauten Geruch einsog.

"Manchmal muss man sich dem stellen das sich uns entgegen stellt. Wir werden nicht sterben, nicht heute, Taiga. Und eines verspreche ich dir, Nhimri ist klar bei Verstand, der Tod kann und wird nicht in ihren Kopf eindringen. Vertraue unserer Alpha nur so kann sie uns alle beschützen."

Khalysa senkte ihre Stimme an das Ohr ihres Neffen, ehe sie zu Jaspín sah und ihn fragend betrachtete.

"Wo sind deine Eltern?"
A BIRD WITHOUT FEATHERS
18.06.2018 17:23
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This is the sound of love's marching band
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Yhuma
geht weiter
Airin wusste es, tief in ihr drin hatte sie gewusst, dass es doch Probleme gab. Schwer ließ sie die Luft aus ihren Lungen ehe sie ihre Rute leicht pendelte und all die innere Kraft benötigte, um nicht einfach umzudrehen und einen anderen Weg zu suchen. Wenn eine Mutter keinen nervt dazu hatte, ihren Kindern über den Pelz zu fahren, würde sie doch auch einen anderen Weg gehen oder?
Doch Airin war nie so gewesen. Führ einander einstehen, das war ihre Devise egal wer vor ihr stand oder wie schlecht es ihr ging.
Genau das hatte ihr Gefährte wohl vergessen. Über den langen Marsch hinweg und die Ankunft hier.
Er hatte vergessen, wie sie eins waren, nur sie beide.
Helle Lieder schlossen sich um Azurblaue Augen, ehe sie diese wieder öffnete.

“Es geht uns was an, liebe Yhuma. Wir haben uns entschlossen vorerst hier zu bleiben, also sind wir Teil dieses Rudels. Auch wenn es uns nicht passt, dein Bruder will es so.“

Unruhe bestieg sie nun und Airin hoffte, dass ihre Welpen bei jemanden in Sicherheit waren und nicht einfach alleine zum Moor laufen würden. Ohren die Zuckten.

“Außerdem sollen wir zum Moor, das heißt nicht, dass es hinein geht. Und wenn kann man immer noch nein sagen. Außerdem gibt es hier noch eine andere Mutter mit genauso alten Welpen wie es Khilyáwe und Jaspin sind. Sie werden kein Risiko eingehen, dafür haben sie schon bei unserer Ankunft raus gelernt mit dem Tod des Gefährten von Nhimri. Ich glaube nicht, dass sie ohne Plan da noch mal rein geht.“

Damit hob Airin ihre Rute in die Luft, für sie war dieses Thema erledigt und ihr Körper setze sich in Bewegung, vorbei an Yhuma, streichend, minimal rempelnd.
Auch wenn die kleine Schwester von Kasatka ihr den Weg versperren wollte, würde sich die Mutter nicht davon abhalten lassen.

“Meine Kinder sind bestimmt dem Ruf gefolgt und wir treffen sie alle dort. Ich werde gehen, wenn du mit kommen willst, folge mir, Kas ist mit Sicherheit auch dort, genau wie deine Schwester und Rheeva. Sie folgen der Leitfähe…“

es hörte sich an, als sei ein kleiner Vorwurf dort drin. Vermutlich war es auch so. Airin wollte nicht mehr auf heile Welt machen, aber jeder zwang sie dazu. Was sie noch mehr verbitterte und in das Loch schmissen. Ihre Pfoten setzten sich wieder in Bewegung, diesmal mit hoher Rute.
19.06.2018 07:40
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Richtung Moor
Airin
Wieso wollte denn Airin einfach nicht auf sie hören? Sie musste doch selber sehen, dass Yhuma recht hatte und ihre Idee – diese dumme, dumme Mooridee – ganz schlecht war! Zumindest war es so viel einfacher sich das einzureden, als dieser drängenden Neugier in ihrem Inneren Raum zu geben. Die Neugier konnte gerne wiederkommen, wenn sie diesen unsäglichen Ort verlassen hatten und wieder dort waren wo sie hingehörten!
Ja Kasatka fand es für den Moment vielleicht ganz gut hierzubleiben und im Normalfall zweifelte Yhuma auch niemals an, was ihr Bruder beschloss, aber diesmal war es etwas anderes. Diesmal waren all diese Wölfe hier und... und... es war einfach nicht richtig.

“Aber“, hob sie sogleich an, verstummte allerdings wieder, als die Blauäugige erneut die Stimme erhob.

Missbilligend biss die Raureifdame die Fänge aufeinander und lauschte, nur um die Worte mit einem missbilligenden Kopfschütteln zu untermalen.

“Der Tod eines Wolfes, sollte vielleicht eher als mahnendes Beispiel genommen werden, anstatt als Aufruf dazu es noch einmal zu versuchen“, brummte sie leise, jedoch ein klein wenig besänftigt. Ein klein wenig aber nur! Ihre Schnauze schnippte nach oben, während sie ein tiefes Seufzen ausstieß. Ihre Pfoten kribbelten, ihre Rutenspitze zuckte noch immer unruhig. Airin schritt an ihr vorbei, rempelte Yhuma sogar an, was diese mit einem kurzen, angedeuteten Schnappen erwiderte. Nicht unbedingt ernst gemeint, doch auch nicht sichtlich liebevoll.
Doch wie es schien hatte sie kaum eine andere Wahl. Auch wenn sich so ziemlich alles in ihr dagegen sträubte – naja, sicherlich nicht alles, denn ein Teil war auch tatsächlich ziemlich neugierig auf diesen verteufelten Ort, aber fast alles! Ein großes Fast! Stumm seufzte die Fähe und gab sich geschlagen, drehte sich elegant um die eigene Achse um der anderen Raureif zu folgen.

“Irgendwer muss ja auf euch aufpassen, sonst tut sich noch der nächste weh“, erklärte sie ihr handeln beiläufig. Airin war inzwischen fast so stur wie ihr Bruder und dabei hatte Yhuma wirklich gedacht, dass dieser Wesenszug nur in ihrer Familie so verdammt deutlich hervortrat. Sei’s drum.

„Was meinst du, warum sollen wir dorthin kommen?“ Nicht, dass sie Airin sonderlich viel Insiderwissen zusprach, aber immerhin war es besser als schweigend nebeneinander herzulaufen. Und vielleicht war es sogar ein ganz kleines bisschen der Hauch eines Friedensangebotes. Ihre Schwägerin war ihr zwar nach wie vor nicht die liebste Fähe, doch immerhin gehörten sie einem Rudel an.


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21.06.2018 15:10
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My head's a hurricane; it moves in waves
A perfect storm that keeps me wide awake
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Kasatka, Motomo, Venari
Aeshatyr war die Tatsache, dass er Vater und Tochter womöglich bei einem intimen Gespräch gestört hatte, egal. Vielmehr lechzte er nach vertrauten Gesichtern, die sich ihm gegenüber nicht als Brummbären präsentierten. Wie zur Bestätigung brummte Kasatka genervt, womöglich nicht sehr erfreut darüber, wohin der Dunkle ihn geführt hatte. Motomos Reaktion auf die Unterbrechung erwies sich als unergründlich für den jungen Rüden und er folgte seinem fragenden Blick zu Kasatka, gewillt ihn diesmal für sich selbst sprechen zu lassen. Venaris Reaktion viel im Vergleich zu der ihres Vaters schon weitaus fröhlicher aus. Ihr Lächeln brachte auch Aeshatyr zum Grinsen. Er mochte die Fähe, war sich aber durchaus bewusst, dass sie durch ihre unbeschwerte Art bei manchen auf Missfallen stieß. Doch gerade diese Sorglosigkeit war es doch, um die sie zu beneiden war! Jedenfalls tat Aeshatyr das. Spielerisch stupste er sie mit seiner feuchten Nase an. "....welche natürlich auch Kasatkas hauptsächlicher Grund ist, ihn zu suchen. Gerade von seiner Verschwiegenheit kann er sich noch eine große Scheibe abschneiden. Eine sehr große!", antwortete er ihr leise und zwinkerte ihr frech zu.
Eigentlich wollte er dem noch etwas hinzufügen, als er unterbrochen wurde. Blitzschnell schoss sein Kopf in die Höhe, während seine Ohren in die Richtung zeigte, aus der ein aufgeregtes Rufen ertönte. Von seiner Mutter. Wie bitte? Seine Augen weiteten sich. Hatte er sich verhört? Das war doch nicht ihr Ernst! Er vertraute seiner Mutter, das tat er wirklich, aber er hatte fest damit gerechnet, dass das Thema Moor endlich abgehakt sei. Nach seinem Verlust - ihrem- Verlust, sollte es das auch. "Ähh?", gab er nur verwirrt von sich und schaute in die Runde. Nein, nichts würde ihn dazu bringen noch einmal dort hin zu gehen. Auch nicht seine Mutter. Die Erinnerungen waren viel zu frisch. Niemals!
21.06.2018 21:31
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The Dark before the Dawn
- The world will carry on -
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Eleyne, Miska
(Rheeva)
Alles in Nhimri wollte sich dagegen stemmen, weiter zu laufen. Sie wollte nicht zu diesem Ort. Auch wenn sie sich seit Wochen darüber den Kopf zermarterte, ob es einen Weg durch das Moor gab. Aber mit jeder Bewegung ihrer Läufe schien die Kette, die um ihren Hals lag, fester gezogen zu werden. Den Gedanken an Wyakin hatte sie die ganze Zeit so gut verdrängen können, indem sie sich mit der Suche nach einer Lösung befasst hatte. Aber jetzt, wo ihre Pfoten sie geradewegs genau an diesen Ort führten... ein Ziehen schnitt durch ihre Brust. Aber sie durfte nicht langsamer werden. Sie musste sich an diesem winzigen Grashalm festhalten. Ihre Pfoten begannen zu schmerzen, ohne das sie eine große Strecke hinter sich gebracht hatte. Aber sie lief weiter, erhöhte das Tempo. Nur für wenige Herzschläge wandte die dunkle Fähe den grünen Blick herum, konnte jedoch nicht erkennen, ob Rheeva ihr folgte. Sie hielt ihren Plan vermutlich für hirnlos... Nhimri jedoch wusste, dass es ihre letzte Chance war. Sie wusste nicht, was sie sonst noch für das Tal tun konnten. Und so folgte sie Inyen, der am Waldrand kurz inne hielt, sich aber wieder in Bewegung setzte, als sie näher kam.
Das Moor kam in Sichtweite und der Klos in Nhimris Kehle wurde fester und fester. Sie wollte nicht hier sein. Aber jetzt gab es kein Zurück mehr. Und Inyen... sie konnte ihn nicht einfach mit solch einer Nachricht allein lassen. Trotzdem wurde die Fähe langsamer, je näher sie ihrem Ziel kam. Es war nicht mehr weit... Ihr grüner Blick suchte nach Inyen, der eben noch vor ihr gewesen war. Jetzt schien er wie vom Erdboden verschluckt. Die Verwirrung ließ Nhimri noch einmal langsamer werden, bis sie schließlich wenige Wolfslängen vor dem Moor stehen blieb. Hechelnd und schwer atmend ließ sie den Blick schweifen, aber der junge Rüde blieb verschwunden. Nhimri schluckte, fuhr sich dann ein wenig nervös mit der Zunge über die Lefzen, als ihre Augen andere Wölfe erkannten. Nicht Inyen, aber wenigstens zwei, die sie nicht direkt für verrückt halten würden.

Eleyne, Miska, Habt ihr Inyen gesehen?“

Sie war vollkommen außer Atem, bewegte sich nicht einmal in die Richtung der zwei Vertrauten. Nur nach Rheeva blickte sie sich noch einmal um.
21.06.2018 22:07
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Beitritt 26.04.2015

Yhuma
Richtung Moor
Das gesäuselte Brummen von Yhuma hatte sie mit bekommen, war aber darüber hinweg gegangen. Airin musste sich eingestehen, das Yhuma Recht hatte. Eigentlich hätte das Thema Moor, in den Reihen dieses Rudels zum Aufschrecken sein sollen, doch das gegenfall schien der Fall.
Bei ihren nächsten Worten lächelte Airin milde gestimmt, war aber eher damit beschäftigt, dem Haschen nach ihr aus zu weichen.
Schließlich drehte sich die hübsche Fähe um und folgte ihr, holte auf und trabte nun neben ihr, gemeinsam.

“Du hast recht Yhuma, einer muss auf uns aufpassen!“ gab sie locker und nickte.

“Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass die Karibus nach dem Unfall mit Fenryn nicht mehr wieder kamen? Da war irgendetwas mit einem Fuchs oder so?“ ganz hatte sie die Sache nicht mitverfolgt, war sie eher damit beschäftigt gewesen, ihre Gefühle zu Sortieren und für die Welpen da zu sein.

“Ich mache mir eher Sorgen um Jaspin und Khil… die zwei haben nur Flausen im Kopf.“

zusammen zu schnüren machte einiges Leichter, auch wenn es Yhuma ist, die sie begleite. Wobei, genau genommen war sie gar nicht mal so schlecht. Airin blickte verstohlen auf die kleine Schwester ihres ehemaligen Gefährten. Ob er ihnen es mitgeteilt hatte? Ob er sicher war, was ihre Zukunft betraf?

“Dir gefällt es hier nicht, oder?“ fragte Airin aus den Gedanken heraus, ihre Stimme war einfühlsam und sanft. Beinahe Mütterlich. Sie wusste, wie man sich fühlte, wenn der Ort und die Leute fremd waren. Anders als Yhuma aber, hatte sie ihre Familie zurücklassen müssen. Vi war zuhause geblieben bei Mutter. Für Airin war eine Rückkehr vermutlich leicht, aber Kasatka wäre verlohren, sollte er noch einmal ihr Familienland betreten. Deshalb macht es den Rückgang so schwer.
22.06.2018 11:49
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