Team


Gründung:    01.09.2013
16 Rüden, 15 Fähen, davon 4 Welpen

Gesuche

Momentan sind 5 Charaktere ohne Spieler

Calrin (7 J) ♂, Yeirah (6 J) ♀, Sejuani (3 J) ♀, Telayne (3 J) ♀ und Aivi (2 J) ♀ suchen neue Besitzer. Solltet ihr Interesse daran haben, einen Charakter zu übernehmen, schaut hier vorbei.

25. April 800
lauer Tag . wenige Wolken . kein Wind . 11°C

Zwei Wochen sind seit Fenryns Unfall vergangen. So viele neue Informationen der Tag dem Rudel trotz des Unglücks auch brachte, die meisten Wölfe konnten in dieser Zeit nicht mehr tun, als über sie nachzudenken und sich weiter zu sorgen. Zu Taten war noch keiner bereit, oder hatte überhaupt Zeit dazu. Fenryn musste versorgt werden und dann wurde plötzlich auch Kelaya immer schwächer. Als sie nach ein paar Tagen schließlich nicht einmal mehr aufstehen konnte, wusste das Rudel, was es zu bedeuten hatte. Vor fünf Tagen ist Kelaya schließlich gestorben. Die Stimmung im Rudel ist gedrückt. Trauer gemischt mit Sorge und Angst um die Zukunft hängten über dem Rudel. Obwohl der Frühling normalerweise eine beutereiche Jahreszeit ist, scheinen die Wälder und Wiesen wie leergefegt. Es wird langsam offensichtlich, dass sich das Wild die unsichtbare „Wolfsschutzbarriere“ durch das Moor zu Nutze macht und den von Wölfen bewohnten Teil des Tals meidet.

Diese User dürfen nach dem Ermessen des Wartenden übersprungen werden.

Kilarny seit: 55 Tagen
Rheeva seit: 55 Tagen    (abgemeldet)
Sekirei seit: 55 Tagen    (abgemeldet)
Yhevorys seit: 55 Tagen
Airin seit: 14 Tagen
Aivi seit: 14 Tagen
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Arland seit: 13 Tagen
Chetan seit: 13 Tagen
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Thema: VIIb. Gratwanderungen - Wasserwärts
Spielleitung

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04.06.2019 13:49 Forum: Dämmergrau

Spielleitung für Laren:
Der Rüde beobachtete, wie Kasatka seine Position verließ und schwamm ein bisschen dichter an die Welpen heran.

"Schau nach vorne, du hast es gleich geschafft! Nur noch ein paar Schwimmzüge!", rief er dabei Jaspín zu.

Thema: VIIa. Gratwanderungen - Feuerflucht
Spielleitung

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08.05.2019 10:46 Forum: Dämmergrau

Spielleitung für Nhimri und Eleyne:

Je weiter die Wölfinnen den Pfad entlang gehen, desto besser können sie im Luftflimmern am Ende des Pfades gegenkontrastige Bewegungen wahrnehmen. Es sind Wapitis, die an der nächsten Gabelung nervös mit den Hufen scharren und trotzdem scheinbar einfach warten.

Thema: VIIb. Gratwanderungen - Wasserwärts
Spielleitung

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15.04.2019 12:20 Forum: Dämmergrau

Spielleitung:
Nachdem sich die Wölfe formiert hatten und nach und nach ins Wasser gingen, wurde ein Problem schnell ersichtlich: Die Welpen waren zu schwer. Einfach nur auf den Rücken der drei Wölfinnen geklammert, drückten sie diese nach unten, sobald das Wasser zu tief wurde. Es blieb ihnen nichts Anderes übrig, als die Welpen doch selbst schwimmen zu lassen.
Hastig wurde sich darauf geeinigt, dass die Welpen in der Mitte in einer Reihe hintereinander bleiben und sich an der Rute des Vordermanns festhalten sollten. Die Formation ändert sich in: Kasatka vorne, hinter ihm Jaspín, Taiga, Khilyáwe, Venari und schlussendlich Calrin, links neben den Welpen Khalysa und Motomo, rechts von den Welpen Laren und Kilarny. Das Wasser blieb bei all dem trügerisch ruhig.

Erst scheint es auch so zu bleiben, doch während sich die Wölfe der Insel nähern, werden Bewegungen im Wasser ersichtlich. Sie nähern sich nicht. Aber sie lauern. Links von ihnen. Rechts von ihnen. Das Licht des Feuers spiegelt sich in dutzenden kleinen Augen, die die Wölfe beobachten.
Als die Wölfe nur noch wenige Schwimmzüge von der Insel entfernt sind, streicht etwas unter Jaspíns Pfoten entlang und auch Taiga spürt kurz, wie etwas seine Vorderpfote berührt. Plötzlich durchfährt ein gleißender Schmerz Khalysas linken Vorderlauf, sie spürt Zähne und einen kurzen Ruck, Wasser spritzt neben ihr auf, doch dann wird sie auch schon wieder losgelassen und der Sumpfbeißer schwimmt schnell wieder auf Abstand. Die Tiere werden unruhiger und kommen etwas näher.

Thema: VIIb. Gratwanderungen - Wasserwärts
Spielleitung

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10.01.2019 20:02 Forum: Dämmergrau

Spielleitung Laren
Noch weniger als Yhevorys vermutlich hatte Laren es von sich selbst erwartet. Doch nachdem der junge Rüde ihn verlassen hatte und umgekehrt war, um den Heimweg anzutreten, hatte der Ältere nur noch wenige Kilometer hinter und damit zwischen sich und seine Familie gebracht. Wenige Kilometer nur, ehe er stumm stehen geblieben war, verharrt hatte und sich schließlich ebenfalls umgedreht hatte, um dort hin zu laufen, wo er hingehörte: nach Hause.

Kaum hatte er den Punkt erreicht, an dem Yhev ihn verlassen hatte, folgte er der Spur des jüngeren Rüden zurück nach Diemnar. Dorthin, wo seine Mutter vor wenigen Tagen der Krankheit erlegen war. Dorthin, wo die Natur sich ihnen momentan so sehr in den Weg stellte. Doch was sollte man tun, wenn man dort einfach hingehörte? Als er das Tal betreten hatte, lag es fast schon zu friedlich vor ihm. Nirgends auf der Talebene konnte er eine Gestalt aus machen. Eine unangenehme Stille, die die Unruhe in ihm wecken sollte. Doch dann ertönte Nhimris Stimme zwischen den Bergen und rief. Rief zum Moor. Noch etwas, was ihn unweigerlich beunruhigte. Dementsprechend schnell versuchte er, sie zu erreichen, doch dort, wo Nhimri und das Rudel warten sollten, erwartete ihn plötzlich etwas ganz anderes. Seine Pfoten hatten gerade den feuchter werdenden Grund betreten, als ihm ein verräterisches Knacken und Knistern aufsehen ließen. Ein beißender Geruch stieg ihm in die Nase und als er sich umwendete, hatte ihn die Flammenmauer bereits umzingelt, selbst wenn es auf die Ferne nicht direkt zu erkennen war.

"Laren! Hier entlang! Schnell", rief es hinter ihm mit ernster, drängender Stimme.

Talvi stand dort, als wäre sie nur zufällig über den Nachzügler gestolpert, während sie sich selbst in Sicherheit hatte bringen wollen. Den Kopf geduckt, um dem Rauch bestmöglich zu entgehen, machte sie eine recht eindeutige Geste in die Richtung, in die keiner von ihnen gehen wollte: Richtung Moor. Noch ehe der Rüde Widerworte geben konnte, setzte sich die Wölfin zielsicher in Bewegung. Sie wartete nicht auf ihren Kindheitsfreund, sondern war sich sicher, dass er folgen würde. Spätestens, wenn ihm die Flammen den Hintern versenkten. Immer wieder konnte Laren einen Blick auf die Sturmwolke werfen, die vor ihm her ins Moor hinein lief. Sie schlug Haken, als kenne sie die Pfade, die sich durch das tödliche Morast schlängelten. Doch der Rauch wurde dichter und der Pelz der Grauen ging immer mehr im dichten, schwarzen Nebel unter, der ihn längst eingeholt hatten. Nur ihre Stimme blieb, rief, er solle sich beeilen, sie hätten keine Zeit, das Feuer würde sie bald einholen. Wie zur Bestätigung brachte ihn der Rauch zum Husten, während er weiterhin versuchte, Talvi zu folgen. Dann aber blieb ihre Stimme aus. Stattdessen konnte er Motomo und Calrin irgendwo im Rauch vor ihm hören.

Thema: VIIa. Gratwanderungen - Feuerflucht
Spielleitung

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20.12.2018 14:00 Forum: Dämmergrau

Spielleitung für Talvi und Inyen:


Der große Hirsch zeigte sich unbeeindruckt von der Hektik und Nervosität, von der die zwei Wölfe plötzlich erfasst wurden. Er drehte lediglich den Kopf zu ihnen herum und ließ die Ohren zurück zucken. Er schnaubte ob ihrer kopflosen Entscheidung, zurück ins Moor zu rennen, um Retter zu spielen.
Als sich der Rüde mit einem schnippischen 'He, du' wieder an ihn wandte, drehte sich der große Hirsch wieder gänzlich herum und sah auf ihn herab.

"Das tue ich bereits. Ich habe ihnen unter anderem die Wapitis geschickt, wie ich sie euch geschickt habe. Die Sumpfbeißer werden euer Rudel nicht anrühren."

Sein dunkler Blick wanderte zwischen Inyen und Talvi. Ungeduldige Wölfe.

"Uns helfen? Ist dies nicht euch euer Zuhause? Wir alle lieben dieses besondere, einzigartige Tal. Ihr Wölfe habt euch zu einem Teil von ihm gemacht, so wie wir anderen Tiere es schon vorher waren. Es wäre uns recht, wenn jeder mit diesem Problem allein zurecht käme, aber es betrifft uns alle. Ich fordere nicht von euch, dass ihr euch allein um die Sumpfhexe kümmert, sondern ich möchte eine Zusammenarbeit vorschlagen."

Thema: VIIb. Gratwanderungen - Wasserwärts
Spielleitung

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20.12.2018 12:35 Forum: Dämmergrau

Spielleitung für Calrin, Jaspín, Kasatka, Khalysa, Kilarny, Motomo, Taiga & Venari
Mit Calrin an der Spitze und Kasatka als Schlusslicht, macht sich die Gruppe daran, schnellstmöglich von der Feuerfront wegzukommen. Die Flammen scheinen die Wölfe zu lenken und zu treiben, als wären sie Jäger und Gejagte. Ihnen bleibt nur der Weg nach vorn. Schließlich wird das Feuer seitlich von der Gruppe weniger und die sumpfigen Wasserstellen größer, doch von hinten folgt es ihnen nach wie vor gnadenlos.
Und dann, nach ein paar Minuten, ist der Weg zuende. Die Gruppe hat das Ende eines Zipfels erreicht, der noch aus dem Wasser heraus ragt. Vor ihnen erstreckt sich ein großer Teich mit einer kleinen Insel in ihrer Mitte. Der Wald, der ihn säumt steht mittlerweile gänzlich in Flammen und sie rücken immer näher an die Wölfe heran.
Es scheint offensichtlich, welche Chance ihnen noch bleibt.

Thema: VIIc. Gratwanderungen - Eisende
Spielleitung

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24.11.2018 20:29 Forum: Dämmergrau

Spielleitung für Chetans Gruppe:
Je Näher die Wölfe dem Arland bekannten Ende der Höhle kamen, umso deutlicher wurde, dass es in der Höhle auch wieder ein bisschen heller wurde. Als die Wölfe um die letzte Biegung traten, konnten sie sehen, woher dieses Licht kam. In der dicken, vereisten Schneewand am Ende der Höhle befand sich ein Riss, der Licht durchließ. Noch war der Riss kaum so breit wie eine Wolfsnase, ging vom Boden etwa bis zu Sekireis Kopfhöhe und wenn man hindurch sah, konnte man nicht viel erkennen, außer Helligkeit, die aus der Dunkelheit heraus in den Augen schmerzte. Schemenhaft war vielleicht der Weg zu erkennen, der sich auf der anderen Seite der Schneewand weiter durch eine Gletscherschlucht fräste – unter freiem Himmel.

Thema: VIIa. Gratwanderungen - Feuerflucht
Spielleitung

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28.10.2018 21:42 Forum: Dämmergrau

Spielleitung für Talvi und Inyen:


Der große Hirsch blickte zu dem Rüden zurück.

„Die Moorbeißer sind ein Teil davon. Sie sind ihre Kinder.“

Ein dumpfes Schnauben verließ seine Nüstern auf seine weiteren Worte.

„Das ihr jetzt hier seid ist gewiss kein Zufall. Und verschont wird unsereins, weil die Hexe genau weiß, dass wir ihnen nichts entgegen zu setzen haben, nicht einmal ich. Wir mögen es vielleicht schaffen, die kleinen Moorbeißer zu zertrampeln, aber sie … ist außerhalb unserer Reichweite. Unsere Hufe und Geweihe sind stumpf und können ihre Haut nicht durchdringen.“

Sein Blick wanderte zu Talvi hinüber und er sah sie eindringlich an, während sich seine Augen zu verengen schienen.

„Du solltest nicht lügen. Dass euer großes Rudel bei weitem nicht nur aus Welpen und Alten, sondern auch aus viel jungem und kräftigem Blut besteht, ist uns gut bekannt.“

Der Hirsch trat an den beiden Wölfen vorbei und sah ein weiteres Mal zurück zum Moor auf der anderen Seite der Eisbrücke.

„Ihr braucht sie nicht herholen. Sie sind bereits auf dem Weg hierher. Wenn sie ihn mit Mut und offenen Augen gehen, wird auch niemand sterben müssen.“

Thema: VIIa. Gratwanderungen - Feuerflucht
Spielleitung

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20.09.2018 21:54 Forum: Dämmergrau

Spielleitung für Talvi und Inyen:


Der Hirsch wartete erneut ein paar Augenblicke, scheinbar auf den anderen Wolf, doch dieser fügte vorerst nichts zu Talvis Frage hinzu.

„Ein hässliches Monster, das unser schönes Tal vergiftet. Manche nennen sie die Sumpfhexe, denn sie hat Fähigkeiten jenseits allem, was für uns möglich ist.“

Er betrachtete die Gesichter der beiden Requisten einen Moment lang eindringlich, als suchte er in ihren Mimiken nach Anzeichen dafür, dass sie bereits widernatürliche Dinge erfahren hatten. Dann seufzte er und fuhr fort.

„Vermutlich habt ihr es nicht bemerkt, aber das Moor wächst schleichend. Für die Bewohner auf dieser Seite des Tals ist es besonders unheilbringend, denn es hat mittlerweile die Quellen dieses Flusses eingenommen und das Wasser verseucht. Dieser Fluss zieht sich durch den gesamten Rest des Tals und ist mit allen primären Wasserstellen verbunden. Bisher hat der Gletscher das Wasser noch gut gefiltert, weil ein Ausläufer von ihm hier durch den Fluss geht, aber wenn nun die wärmere Jahreszeit kommt ... könnte bis auf euren großen See das gesamte Wassernetz im Tal vergiftet werden. Es ist ein Problem, dass uns alle betreffen wird. Wir brauchen alle Hilfe.“

Thema: VIIa. Gratwanderungen - Feuerflucht
Spielleitung

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17.09.2018 15:04 Forum: Dämmergrau

Spielleitung für Gruppe 1:

Die Gruppe um Nhimri macht sich daran, den Wapitis zu folgen. Doch genau so, wie die Wölfe den flüchtenden Hirschen folgen, folgt ihnen das Feuer. Je tiefer sie in das Moor laufen, desto rötlicher leuchtet der dunstige Nebel um sie herum und der Rauch verdunkelt den Himmel. Die Flammen springen von Baum zu Baum, bleiben aber in den dürren Ästen und gelangen nicht in das feuchte Moos.
Doch stattdessen … fängt das Wasser seitlich des Pfades an zu glühen und ändert seine Farbe. Erst wird es gelb, dann ziehen sich orangefarbene und rötliche Schlieren durch das Wasser – bis es schließlich kein Wasser mehr ist, sondern Lava.
Mittlerweile hat der Rauch den Himmel so verdunkelt, als wäre es bereits tiefste Nacht. Der Moorpfad wirkt neben dem flüssigen Feuerwasser fast schwarz und es ist schwer zu sehen, wo man hinläuft. Gleichzeitig ist es so sehr viel einfacher, den Pfad als solches zu erkennen und nicht ausversehen in die Lava zu treten. Und aus welchen Gründen auch immer, die vermutlich längst keine Bedeutung mehr haben – Rauch ist nur über ihnen, nicht um sie herum. Die Luft flimmert und wird heißer, je näher man dem Feuer kommt, aber die Lungen der Wölfe bleiben erstaunlich frei.
Die Wapitis bahnen sich unbeirrt weiter ihren Weg vorwärts, springen über glimmende Äste und kleine Lavabäche und nehmen keine Rücksicht darauf, ob die Wölfe ihnen folgen können.

Plötzlich stürzt ein brennender, größerer Baum um und kracht mitten auf den Pfad. Rheeva muss abrupt stoppen, Telayne kann gerade noch einen Satz vorwärts machen. Ein brennender Ast streift dabei ihren Hinterlauf und hinterlässt eine leichte Verbrennung, abgesehen davon wurde zu Glück niemand getroffen. Doch nun liegt eine brennende Barriere zwischen Nhimri, Eleyne, Yeirah, Telayne und Sejuani – die noch schnell genug gewesen waren – und Rheeva, Yhuma, Airin, Jharim und Miska.

Sollten sie versuchen hinüber zu springen? Springen scheint die einzige Option zu sein: Entweder über den brennenden Baumstamm, dessen Flammen dafür viel zu hoch züngeln, oder über einen der kleinen Lavaströme, um auf einen sich leicht abzweigenden Pfad zu gelangen. Wenigstens bleiben die schwarzen Moospfade weiterhin vom Feuer unberührt und auch das Feuer auf dem Baumstamm greift nicht auf den Pfad über. Solange sie nur auf dem feuchten Moos laufen, scheinen sie vor den Flammen relativ sicher zu sein.

Thema: VIIa. Gratwanderungen - Feuerflucht
Spielleitung

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05.08.2018 22:49 Forum: Dämmergrau


Der große Hirsch ließ sich Zeit etwas zu erwidern. Womöglich dachte er darüber nach, wie er die Frage am besten beantworten sollte. Erst als er schon fast am Ende der Eisbrücke angekommen war, bewegte er seinen Kopf wieder vage in ihre Richtung.

„Ein alter Hirsch und ein Hase. Falls ihr einen Namen braucht, müsst ihr mir einen geben, ich habe schon lange keinen mehr. Aber wer oder was wir sind ist auch nicht besonders wichtig. Wichtiger ist, was dort drinnen ist und was ihr dagegen tun könnt. Deswegen seid ihr schließlich hier.“

Er wies mit der Schnauze zum Moor, das ruhig und unscheinbar hinter ihnen lag.

Thema: VIIa. Gratwanderungen - Feuerflucht
Spielleitung

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18.07.2018 21:38 Forum: Dämmergrau

SL für Inyen und Talvi!
So etwas riesiges, wie diesen Hirsch hatten sie noch nie gesehen. Sein Geweih war so gewaltig und so weit gefächert, es schien unmöglich, dass er seinen Kopf so mühelos aufrecht halten konnte. Dabei erinnerte es auch viel mehr an die Schaufeln eines Elches, als an das verästelte Geweih eines Wapitis. Und alles an ihm blieb dunkel, das Fell, die Augen, alles fast schwarz. Nur die Bewegung seines Kopfes half ihnen zu erkennen, dass der Hirsch sie direkt ansah.
Er stand stocksteif da, bis die Wölfe stehen blieben und Inyen das Wort erhob.

„Gehofft habe ich es. Ich warte schon ziemlich lange auf euch.“

Seine Stimme klang dunkel und hatte mehr Ähnlichkeit mit der eines Bären, auch wenn ihr die Rauheit fehlte. Sein Ton war schwer zu deuten. Er klang neutral … vielleicht aber auch ein bisschen zu tonlos. Tadelnd? Er wandte den Kopf von den Wölfen ab und drehte sich schließlich ganz um. Ohne ein weiteres Wort machte er sich gemächlich daran über die Eisbrücke zu gehen. Der Hase schaute Talvi und Inyen noch einen Moment länger an, klopfte dann wieder mit einer Hinterpfote auf den Boden und hoppelte dem Hirsch nach. Beim Hirsch angekommen warf auch dieser noch einen auffordernden Blick über die Schulter.

Thema: VII. Gratwanderungen
Spielleitung

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18.07.2018 21:20 Forum: Dämmergrau

Spielleitung für alle, außer Inyen und Talvi!

Nachdem sich Khilyáwe brav vorgestellt hatte, liefen sie und Yhevorys rasch zu der Gruppe am See, wo auch Kasatka war. Dort schimpfte Motomo vor sich hin und Kasatka stieß ein Heulen nach Jaspín aus. Für ihn war oberste Priorität seine Welpen bei sich zu haben und dann schnell den Rest seiner Familie zu finden.
Zum Glück war Jaspín nicht weit entfernt mit Taigas Familie – zu der sich auch Kilarny gesellt hatte – unterwegs und die zwei Gruppen stießen bald zusammen.

Aeshatyr und Yhevorys hatten derweil beschlossen schon einmal vorzulaufen, um rasch zu ihrer Mutter aufzuholen. Allerdings entdeckten sie unterwegs Fenryn und Sekirei etwas entfernt und änderten den Weg in ihre Richtung ab, um sicher zu stellen, dass auch die Zwei dem Ruf Nhimris folgen würden. Zusammen liefen sie nahe dem Gletscher weiter und trafen dann allerdings auf die Gruppe um Chetan, auf die auch Phelan und Qilvric gestoßen war.

Gemeinsam hielten sie sich noch etwas an den Gletscher. Letztendlich kamen sie an der Biegung an, wo der Gletscher sich um den Berg rollte und südöstlich weiter verlief, während das Moor im Südwesten lag. Sie wollten gerade die Richtung zum Moor einschlagen, da wurde Qilvric plötzlich ganz aufgeregt und wies auf eine entfernte Stelle im Gletscher hin. Drei krüpplige Kiefern und ein einzelner hoher Baumstumpf bewachten dort … einen Höhleneingang. Ein Anblick, der Phelan und Qilvric vertraut vorkam, ebenso wie Aeshatyr und Yhevorys.

Und Arland noch viel mehr.


Bei Nhimri waren mittlerweile auch Rheeva, Yeirah, Telayne und Jharim aufgetaucht. Nach einer kurzen Diskussion über Sinn und Unsinn das Moor zu durchqueren rief Nhimri nach Inyen, immerhin war er es, der sie alle zum Moor bestellt hatte und dann einfach verschwunden war.
Zuerst regte sich nichts, doch dann tauchte plötzlich eine große Herde aus Wapitis auf einem der Pfade auf, die direkt ins Moor führten. Seltsamerweise schienen die Tiere völlig unbeeindruckt davon zu sein, dass sie auf ein Rudel Wölfe zuliefen. Die Herde blieb ein paar Dutzend Meter entfernt stehen, als würden sie auf etwas warten. Ein grauer Wolf drängte sich zwischen den massigen Körpern der Paarhufer hindurch und blieb weiter vorne zwischen zwei Bullen stehen. Es war Inyen.

„Der Fuchs hatte Recht. Die Moorbeißer greifen nur Raubtiere an! Wenn wir zwischen der Herde mitlaufen, kommen sie nicht an uns heran. Und wenn wir ihnen nicht drohen, greift uns auch die Herde nicht an. Wir haben es ausprobiert und es klappt!“,

rief er den anderen zu und drehte sich demonstrativ wieder um, um wieder einige Schritte weiter in der Herde zu verschwinden. Die Tiere, an denen sich Inyen nah vorbei drückte drehten die Ohren zurück und ruckten nervös mit ihren Köpfen, aber blieben tatsächlich ruhig.

Zumindest … vorerst.


Die Gruppe um Motomo war derweil auch fast am Moor angekommen. Motomo und Kasatka schickten beide ein Bellen gen der anderen, um sich zu vergewissern, wo sie genau hin mussten und wo der Rest von Kasatkas Familie war.
Nhimri antwortete ihnen, ebenso wie Airin, Rheeva und Yhuma ein kurzes Zeichen von sich gaben. Alle waren ein bisschen entgeistert und möglicherweise auch misstrauisch gegenüber der viel zu ruhigen Herde und der Möglichkeit, die sich ihnen bot. Sie wollten auf die anderen warten.

Doch das Moor hatte nicht vor auf sie zu warten.

Es kündigte sich zuerst im Verhalten der Wapitis an. Plötzlich fingen sie doch an unruhig zu werden, einige Tiere drehten sich bereits um, ein Bulle stieß einen Warnlaut aus. Dann kam der beißende Geruch von Rauch. Vögel stoben aus den Bäumen in der Umgebung. Dann folgte das rote Leuchten hinter ihnen im durch hereinbrechende Abendstunden langsam dunkler werdenden Wald. Auch die andere Gruppe roch und sah es. Wie aus dem Nichts tauchte das Feuer auf und griff die umliegenden Bäume an.

Das Feuer sprang so schnell von Baum zu Baum, dass den Wölfen sofort klar werden musste, dass sie keine Möglichkeit mehr hatten zurück zu gehen. Zurück gab es nicht mehr. Zurück bedeutete brennen. Die Wapitiherde hatte keine Lust mehr, auf die Wölfe Rücksicht zu nehmen. Die eng beieinander stehenden Tiere versuchten sich mühsam umzuwenden, und den Weg, den sie gekommen waren, zurück zu laufen. Die Gruppe um Nhimri hörte Inyens Stimme zwischen den Wapitis rufen, aber durch das laute Schnauben und die panischen Geräusche der Wildtiere verstanden sie nicht, was er sagte. Nur ein Schrei war laut genug, um ihn zu verstehen:

„DIE WAPITIS! LAUFT!“

Für die Gruppe um Motomo war es bereits zu spät, der sprichwörtliche Zug abgefahren. Der Weg zu den anderen war ihnen versperrt und die Flammen drohten auch sie ein zu kesseln. Ihnen blieb nichts anderes übrig, als in die entgegengesetzte Richtung des sich ausbreitenden Feuers zu rennen – ohne Hilfe ins Moor hinein.



Es gibt 3 Gruppen:
Gruppe 1 | Am Gletscher in der Nähe einer Höhle:
Chetan, Arland, Yrael, Phelan, Qilvric, Fenryn, Sekirei, Yhevorys, Aeshatyr

Gruppe 2 | Im Wald kurz vor dem Moor:
[Calrin], Jaspín, Khalysa, Taiga Ayen, Kasatka, Venari, Motomo, Khilyáwe, [Kilarny]

Gruppe 3 | Am Moorrand bei den Wapitis:
Jharim, Telayne, Miska, Airin, Yhuma, Eleyne, Nhimri, Sejuani, [Yeirah], Rheeva

Thema: VII. Gratwanderungen
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25.06.2018 00:19 Forum: Dämmergrau

SL für Inyen und Talvi:

Das schwarze Kaninchen führte Inyen und Talvi eine Weile zielstrebig durch den Wald. Zwischen den Bäumen wurde langsam das Blau des Gletschers sichtbar. Das kleine Tier hielt direkt darauf zu und sah sich zwischendurch immer wieder nach den beiden Wölfen um, sich vergewissernd, dass sie noch folgten. Der Wald wurde lichter, die Vegetation änderte sich und aus geisterhaften Espen und knorrigen Kiefern wurden junge Eichen und Buchen. Aus feuchter Erde und Moos wurde Gras.
Vor ihnen baute sich eine Gletscherwand auf, ähnlich wie der auf der anderen Seite, nur niedriger und nach Süden hin weiter abflachend. Der Hase steuerte in genau diese Richtung, auf einen Eispfad am Gletscher zu. Folgten Talvi und Inyen mit ihrem Blick dem Pfad erkannten sie, dass er sich wie eine Eisbrücke über einen Fluss bog.
Das Licht der Mittagssonne strahlte an der Spitze des Gletschers vorbei und hüllte eine Gestalt in eine schwarze Silhouette. Dort mitten auf der Brücke stand ein Hirsch. Aus der Entfernung und auf unbekanntem Gebiet war es schwierig seine Größe einzuschätzen, doch je näher sie kamen, desto offensichtlicher wurde, dass dieser Hirsch größer war als jedes Tier, dass sie je gesehen hatten. Der schwarze Hase steuerte direkt auf ihn zu.


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19.05.2018 12:26 Forum: Dämmergrau

Spielleitung für Phelan und Qilvric:

Das Eis des Gletschers blieb reglos, als sei nie etwas da gewesen, was nicht dort hingehört hatte.
Dafür regte sich etwas anderes im Wald zu ihrer Rechten und nach ein paar Augenblicken trat Talvi zwischen den Bäumen hervor.

"Hier seid ihr!" Sie ging nicht näher an die Zwei heran, sondern wandte sich gleich in die Richtung, aus der Phelan und Qilvric ursprünglich gekommen waren. "Schnell, wenn ihr dem Gletscher weiter nach Süden folgt, trefft ihr bald auf Arland und ein paar andere Wölfe. Wir haben einen Weg durch das Moor gefunden! Ich bin auf dem Weg den anderen Bescheid zu geben, dann treffen wir uns alle am Moorrand."

Sie warf den beiden ein aufgeregtes und motiviertes Lächeln zu und verschwand dann schon wieder eiligen Schrittes Richtung See.



SL für Nhimri und Rheeva:

Wenig später lief ein weiterer Wolf aus dem Wald im Süden des Reviers hinaus und steuerte über die Wiese auf die Leitwölfin und ihre Begleitung zu. Einige Wolfslängen von ihnen entfernt blieb Inyen stehen, völlig außer Atem.

"Wir haben einen Weg durch das Moor gefunden! Kommt mit, das müsst ihr euch ansehen - es ist so einfach - ruft den Rest zusammen!"

Ohne auf eine Reaktion zu warten wandte sich Inyen um und rannte wieder gen Moor. Am Waldrand blieb er jedoch stehen und blickte wartend zurück.

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03.04.2018 19:11 Forum: Dämmergrau

SL für Phelan und Qilvric
Ein starker Windstoß blies plötzlich von Norden her durch den Pelz der beiden Wölfe, als wollte etwas sie dazu zwingen zur Seite zu schauen. Würden sie ihren Kopf in Windrichtung und somit nach Süden wenden, würden sie in einigen dutzend Metern den Schlund einer Höhle im Gletscher ausfindig machen können. Die Ränder des Loches waren mit einigen herabgestürzten Eisbrocken gesäumt. Drei kleine und eher krüppelige Kiefern ragten links vom Eingang zwischen den Eisbrocken hervor. Rechts vom Eingang war ein einzelner, hoher und dürrer Baumstumpf, der keine Nadeln mehr trug und kaum Äste hatte. Die Spitze war außerdem von herabstürzendem Eis gebrochen worden und abgeknickt.


Würden Phelan und Qilvric versuchen die Höhle zu betreten - sie würden mit ihren Schnauzen bloß gegen hartes, kaltes Eis stoßen. Und der Eingang mit seinen Krüppelkiefern sich in Luft auflösen.

Thema: VII. Gratwanderungen
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VII. Gratwanderungen 20.11.2017 16:58 Forum: Dämmergrau

Die „Gefahr“ an jenem Tag hatte sich zum Glück doch nicht als so gefährlich herausgestellt, wie die unwissenden Wölfe zuerst befürchtet hatten – jedenfalls auf das ganze Rudel bezogen. Ein paar von ihnen waren möglicherweise sogar etwas über den Alarm verärgert, als sich herausstellte, dass überhaupt nichts mehr drohte, sondern im Grunde genommen „nur“ ein selbstverschuldeter Unfall bei der Jagd passiert war.

Noch bevor es die Gruppe um den verletzten Fenryn wieder zum Rudel geschafft hatte, waren Nhimri von Miska und Jharim darüber aufgeklärt worden, was passiert war. Zusammen mit Calrin und Khalysa, die gerade bei ihr gewesen waren, kamen sie dem Jagdtrupp entgegen. Während sich Calrin und Khalysa anschlossen, um Inyen und Aeshatyr dabei zu helfen Fenryn zu stützen, liefen Yrael und Sejuani mit Nhimri noch einmal zur Unfallstelle zurück.
Dort lungerte auch immer noch der zerzauste Fuchs herum und bestätigte, was er den anderen bereits gesagt hatte: Die scharfzahnigen Tiere aus dem Moor würden nur andere Raubtiere attackieren und reißen. Unter Seinesgleichen und anderen kleineren Raubtieren wie Wildkatzen und Luchsen war dies längst verbreitetes Wissen und als solches nutzte man gerne die Taktik sich mitten unter die Karibuherde zu mischen, um auf die andere Seite zu gelangen. Ob sie sich denn noch nie gefragt hätten, warum es im Revier der Wölfe kaum konkurrierende Beutegreifer gäbe. Das Tal hinter dem Sumpf wäre viel weiter und größer als der kleine Teil den die Wölfe ihr Eigen nannten und bot weit mehr, weshalb die meisten es bevorzugten dort zu leben. Warum er auf dieser Seite war? Er war vor ein paar Wochen beim Überqueren von seiner Gefährtin und ihren zwei Jungtieren getrennt worden. Aber er fand sie nicht mehr.

Fenryn hatte es schwer erwischt. Er konnte zwar mit großer Mühe bei halbem Bewusstsein und auf seinen Pfoten bleiben, aber das Sprechen wollte nicht mehr funktionieren. Irgendwie schafften die Wölfe es nach einem langsamen, von vielen Pausen bestückten Marsch ihn zurück zum Rastplatz am See zu bringen. Dort würde er die nächsten Tage bleiben und sich kaum bewegen können, geplagt von starken Kopfschmerzen, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit. Immerhin konnte er schon nach zwei Tagen wieder einigermaßen problemlos sprechen. Er konnte sich zwar nicht mehr an den Unfall und wie es zu ihm gekommen war erinnern, aber sonst schien er wenigstens keine größeren Gedächtnisschäden erlitten zu haben.

Über die nächste Woche bahnte sich noch ein ganz anderes Unglück an. Leise und zuerst ganz unauffällig. Anfangs fühlte sich Kelaya einfach schlapp, wie als hätte sie die Krankheit doch noch nicht ganz auskuriert. Doch mit jedem weiteren Tag konnte sie weniger laufen und wurde schneller viel zu müde. Bis sie einfach nicht mehr aufstand und lieber liegen blieb. Und dann wurde auch dem Rudel klar, was diese Anzeichen bedeuteten, hatten sie diese doch erst Monate zuvor bei ihrem alten Leitwolf Elaynès beobachten können. Bis zum Schluss blieb sie von da an in konstanter Gesellschaft. Manche Wölfe wie ihre Söhne und Motomo weichten ihr kaum von der Seite.
In den Abendstunden des 20. Aprils schlief Kelaya ein und wachte nicht mehr auf.

Die Sache um den Fuchs und was er ihnen erzählt hatte war in der Zeit völlig in den Hintergrund geraten. Nhimri hatte zwar mit Chetan darüber gesprochen und das Wort war durch die anderen Wölfe, die davon gehört hatten durchs Rudel gewandert, aber im Moment spielte es keine große Rolle. Ob sie überhaupt etwas mit der Information anfangen würden, würde sich zeigen.

Einige Tage nach Kelayas Tod verabschiedete sich Laren vom Rudel, um das Tal für eine unbestimmte Zeit zu verlassen. Es war seine Art mit dem Verlust seiner Mutter umzugehen und Yhevorys, dem diese Art von Verlust auch noch zu vertraut war, schloss sich ihm an. Sie gaben an die Augen nach einem Platz offen halten zu wollen, an den das Rudel ziehen könnte, sollten die Ereignisse im Tal letztendlich doch noch untragbar werden.

Mittlerweile ist der 25. April und etwa zwei Wochen sind seit Fenryns Unfall vergangen. Es ist ein lauer Tag. Allgemein werden die Tage langsam wärmer. Für viele andere Säugetiere – allen voran den Beutetieren – beginnt die Zeit, in der neues Leben zur Welt kommt. Doch dieses Jahr scheinen die Wälder und Wiesen wie leergefegt. Es wird langsam offensichtlich, dass sich das Wild die unsichtbare „Wolfsschutzbarriere“ durch das Moor zu Nutze macht und den von Wölfen bewohnten Teil des Tals meidet.

Thema: VI. Besinnung
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02.08.2017 12:01 Forum: Dämmergrau

Spielleitung für Eleyne und Talvi

Als sich die beiden Fähen erst einmal für eine Richtung entschieden hatten, führte sie ihr Weg erst einmal recht eben voran. Der Nadelwald um sie herum wurde dichter, ließ aber noch genug Platz zwischen den einzelnen Bäumen, dass zumindest etwas Licht von oben den Waldboden erreichte. Schließlich wurde das Terrain ein wenig abschüssiger und auch unter ihren Pfoten fanden sich zunehmend mehr Felsen, die den Untergrund stabilisierten. Und plötzlich sahen sie sich an einem kleinen Abgrund stehen, den der dichte Nadelwald nicht hatte vermuten lassen. Links und Rechts von ihrem kleinen, ebenen Felsen ging es offenbar in ein weiteres Tal hinunter. Abschüssig, aber durchaus erklimmbar für Wölfe, die nicht wirklich angeschlagen waren. Viel atemberaubender aber als der Weg, der nach unten führte, war der Ausblick, den die beiden Fähen bestaunen durften. Zwischen den Bäumen waberte silbrig dichter Nebel, der es nicht zuließ, weiter als ein paar wenige Meter zu blicken. Wie bei einem Meer aus Wolken stiegen Schwaden nach oben und verfingen sich in den Wipfeln der hohen Tannen. Magisch und unheimlich zugleich, während sich die Vogelrufe im Nichts des Nebelmeers verloren.

Thema: VI. Besinnung
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19.06.2017 16:00 Forum: Dämmergrau

Spielleitung für die Jagdgruppe


Trotz der eigentlich uneingespielten Gruppe, lief die Jagd keinesfalls schlecht. Die ersten Tiere, die versuchten, zu den Seiten auszubrechen, wurden von den Schatten der Wölfe zurückgehalten, die sich an der jeweiligen Flanke der Herde zeigten. Allmählich wurde aus der Angst die pure Panik. Die Tiere begannen, sich gegenseitig anzurempeln – jeder wollte den sichersten Platz in der Mitte der Herde. Die Jungtiere waren wohl die größten Leittragenden unter dem Kampf, der innerhalb der Tiere entfachte, während die Wölfe bisher eher eine passive Rolle einnahmen. Sejuani, Yrael und Inyen bemühten sich, der Herde nicht allzu viel Abstand zu gewähren, ohne aber an dem verletzten Altbock vorbeizuziehen. Schließlich blieb ihnen keine andere Wahl mehr, als das Tier gemeinsam zu Fall zu bringen – die übrigen Wölfe würden die Lücke mit Sicherheit füllen. Während sich die junge Fähe schließlich um den Rest kümmerte, holten die beiden Rüden wieder auf.

Inzwischen waren die Gletscher gefährlich nahe gekommen. Die Jagd spitzte sich zu, denn jeder weitere Erfolg hing davon ab, wie gut sie die Herde nun unter Kontrolle haben würden, um sie vom Moor fern zu halten. Was den meisten allerdings nicht auffiel, war der dunkle, recht flache, aber längliche Körper, der sich auf der immer freier werdenden Fläche vor Miska und Jharim abzeichnete. Obwohl sie es auf die Entfernung hin nicht gut erkennen konnten, rief dieser Anblick unweigerlich Erinnerungen hervor – trotz der Distanz war es (vielleicht auch nur durch die Nähe zum Moor?) unverkennbar: ein einzelner Moorbeißer.

Die anderen bekamen von der plötzlichen Gefahr nichts mit. Sie waren mehr damit beschäftigt, die Jagd in die richtige Richtung zu lenken. Zu ihrer Überraschung allerdings versuchte nur ein kleiner Teil der Herde gen Revier abzubiegen, als sich die Gletscher unmittelbar vor ihnen unüberwindbar auftaten. Der Rest der Tiere bog nach rechts, wo sich dank der Entdeckung der beiden Rüden eine kleine Lücke aufgetan hatte. Die Geschwindigkeit und Ignoranz allerdings, mit der sie die Echse behandelten, über die sie hinweg flohen, ließen darauf schließen, dass weder Miska noch Jharim irgendetwas daran geändert hätten. Ohne zu zögern drängten die Karibus in die Richtung des Moores und es war offensichtlich, dass sie nichts und niemand davon abhalten würde, ihre Flucht dorthin fortzusetzen.

# Sejuani, Inyen und Yrael bringen das humpelnde Karibu zu Fall, die beiden Rüden schließen wieder auf.
# Miska und Jharim entdecken unweit vom Moor einen länglichen, noch regungslosen Körper in der Ferne.
# Der Großteil der Karibus flieht Richtung Moor ohne Rücksicht auf Verluste.

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12.06.2017 11:55 Forum: Dämmergrau

SL für Sekirei, Chetan und Motomo:
Qiltaîr bemerkte mit einem Blick in die Ferne, dass sich fast seine ganze Familie an einem Punkt zusammen gefunden hatte. Kilarny, Taiga, Calrin und Khalysa. Möglicherweise besprachen sie etwas spannendes oder sehr wichtiges und er bekam es nicht mit!
Laren bot großmütig an, den Welpen zu seiner Mutter zurück zu begleiten und lies seinen Onkel mit Motomo und Sekirei allein.

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