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Gründung:    01.09.2013
16 Rüden, 15 Fähen, davon 4 Welpen

Gesuche

Momentan sind 4 Charaktere ohne Spieler

Yeirah ♀, Kilarny ♀, Laren ♂ und Calrin ♂ suchen neue Besitzer. Solltet ihr Interesse daran haben, einen Charakter zu übernehmen, schaut hier vorbei.

25. April 800
lauer Tag . wenige Wolken . kein Wind . 11°C

Zwei Wochen sind seit Fenryns Unfall vergangen. So viele neue Informationen der Tag dem Rudel trotz des Unglücks auch brachte, die meisten Wölfe konnten in dieser Zeit nicht mehr tun, als über sie nachzudenken und sich weiter zu sorgen. Zu Taten war noch keiner bereit, oder hatte überhaupt Zeit dazu. Fenryn musste versorgt werden und dann wurde plötzlich auch Kelaya immer schwächer. Als sie nach ein paar Tagen schließlich nicht einmal mehr aufstehen konnte, wusste das Rudel, was es zu bedeuten hatte. Vor fünf Tagen ist Kelaya schließlich gestorben. Die Stimmung im Rudel ist gedrückt. Trauer gemischt mit Sorge und Angst um die Zukunft hängten über dem Rudel. Obwohl der Frühling normalerweise eine beutereiche Jahreszeit ist, scheinen die Wälder und Wiesen wie leergefegt. Es wird langsam offensichtlich, dass sich das Wild die unsichtbare „Wolfsschutzbarriere“ durch das Moor zu Nutze macht und den von Wölfen bewohnten Teil des Tals meidet.

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Echoes of Yesterdays » Suche » Suchergebnis » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Autor Beitrag
Thema: Titel
Kasatka

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Hits: 5810

Heute, 16:41 Forum: Allgemeines & Anmeldung

dann jetzt doch mal.

i Hate to admit it, but I think you always knew.
THERE'S A FIRE WITHIN.
I'd burn it all to the ground before I let you in.


code:
<CENTER><font style="font-family: Abril Fatface; font-size: 7px; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px;">i Hate to admit it, but I think you always knew.
<font style="font-family: GEORGIA; font-size: 21px; letter-spacing: -1px; line-height: 18px;">THERE'S A FIRE WITHIN.</font>
I'd burn it all to the ground before I let you in.</font></div></CENTER>

Thema: VII. Gratwanderungen
Kasatka

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Heute, 12:46 Forum: Dämmergrau

Es brannte. Natürlich brannte es jetzt – einfach so. Langsam glaubte er, in einem schlechten Traum gefangen zu sein… in einem überaus absurden, schlechten Traum. Doch das Knistern der verbrennenden Bäume klang echt und auch der beißende Qualm fühlte sich ziemlich real in Nase und Augen an. Flammen schlugen ihm so heiß entgegen, dass er zurückwich und sich schützend vor Khilyáwe und Jaspín aufbaute, um sie so gut es ging vor der Hitze zu bewahren. Er konnte Airins Rufe hören, doch er zählte darauf, dass sie schlau genug war, nicht durch die Flammen zu springen. Er stieß ein kurzes, tiefes Heulen aus, um ihr zu bedeuten, dass es ihnen gut ging. Dann wandte er sich an seine Welpen.

„Bleibt hinter mir und haltet euch von den Flammen fern!“, bellte er schroff und sah sich nach Motomo um. Neben seinen Welpen war noch ein weiterer bei ihnen. Phelans eigenwilligerer Spross. Doch da war auch seine Mutter, weshalb er sich also hauptsächlich um seine eigenen Welpen kümmern konnte. Bei ihnen war noch ein anderer Rüde, den er kaum ein paar Mal gesehen hatte, eine Fähe, die Fen ähnelte, deren Name er aber auch schon wieder vergessen hatte, und… Venari. Eine Welle der Resignation erfasste den Rüden. Wieso war eigentlich immer diese Fähe in seiner Nähe, wenn irgendetwas Komisches passierte?!

„Motomo!“ Sein Blick flog über die Köpfe der anderen hinweg zu dem einzigen Rüden, den er kannte und dem er vertraute und dann in die einzige Richtung, die ihnen noch blieb – hinein ins Moor. „Nehmen wir die Welpen in die Mitte. Ich gehe zum Schluss.“ Er ging davon aus, dass jemand die Führung übernehmen würde, der bereits die Wege durch das Moor kannte, oder sich zumindest zutraute, den richtigen Weg zu finden (also nicht Venari). Alle anderen würden seitlich der Welpen (und Venari) laufen und sie beschützen. Er selbst würde alles und jeden zurück ins Moor stopfen, was versuchte, sie von hinten anzugreifen.

Thema: VII. Gratwanderungen
Kasatka

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15.05.2018 20:35 Forum: Dämmergrau

Es war – zur Abwechslung – nicht einmal böse gemeint. Ihm war durchaus schon aufgefallen, was für ein schönes Revier dieses Rudel hier hatte und auch wenn der See atemberaubend schön war, verband Kasatka nicht die besten Erinnerungen mit ihm. Sein Blick glitt kurz in die vage Richtung der Stelle, an der sein Bruder gelegen hatte, während er sich erholen musste. Dann folgte sein Blick wieder dem Flauschigen. Dieser schien kurz zu stocken und Kasatka folgte seinem Blick - oh bitte…
Er gab einen undefinierbaren Laut von sich, doch es war schon zu spät. Aeshatyr hatte sich in Bewegung gesetzt und steuerte das (in seinen Augen) so ungleiche Paar Requisten an. Er mochte Motomo, sofern man hier von mögen sprechen konnte. Aber die Fähe an seiner Seite war gerade so ziemlich die letzte Requistin, die er jetzt noch ertragen konnte. Wieso mussten die ganzen komischen Wölfe eigentlich ihm begegnen?! Das Revier war doch groß genug und trotzdem schien er von einem Querhüpfer zum nächsten Hohlkopf zu trotten. Oder vielleicht waren hier eben doch alle so. Nein. Sein Blick glitt beinahe ein bisschen wehmütig zu Motomo, der so ruhig neben der Welpenfähe lag, dass er den Älteren beinahe schon bewunderte.
Während Aeshatyr die beiden mit einem freudigen Lachen begrüßte, trottete der dunkle Rüde ihm noch nach und nickte Motomo und seiner Tochter grüßend zu. Ehe er zum Sprechen angesetzt hatte, plapperte der Plüschige aber schon los und so überließ Kasatka es ihm, ihre Situation zu erklären, auch wenn man an seinem Schmatzen erkennen konnte, dass er nicht sonderlich zufrieden damit war. Seine Aufmerksamkeit richtete sich eher auf Motomo, als könne der ihn von seinem Schicksal erlösen – dadurch entging ihm auch der stumme Hilferuf des Jüngeren an seiner Seite…

Thema: VII. Gratwanderungen
Kasatka

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15.04.2018 23:59 Forum: Dämmergrau

Er wusste selbst nicht, warum er von diesen Requisten überhaupt noch etwas erwartete. Eine normale Konversation? Nützliche Informationen? Fakten? Ihm war schon früh aufgefallen, dass die meisten seiner Artgenossen mehr für wohlklingende Worte, tiefgehende Gespräche über Gefühle und Lieder oder Legenden übrig hatten, und er hatte sich mit der Zeit mehr und mehr damit abfinden müssen. Meistens schaltete er einfach ab und dachte derweil über die wirklich wichtigen Dinge nach – in diesem Rudel allerdings schien ihm das einfach nicht möglich gemacht zu werden. Die Requisten hier waren einfach zu sonderbar. Entweder das, oder sie hatten ihre speziellsten Individuen auf ihn losgelassen, um ihn abzuschrecken...

„Toll“, entfuhr es ihm trocken und er sah dem Rüden nach, dessen Plüschpo gerade wie von einer Biene gestochen davon jagte. „Das dürfe dann wohl der See sein.“

Mit einem tiefen Seufzen setzte er sich wieder in Bewegung – ein wenig schneller als vorher, doch bei weitem nicht so abgehetzt, wie der Jüngere – und begann Aeshatyr zu folgen. Sein Blick glitt dabei über die Landschaft, die ihn umgab. Es war nicht schlecht hier. Anders, als sein altes Revier, aber es gab sicher schwierigeres Gelände, um zu überleben. Wäre da nicht die Nähe zum Moor und eben die aktuellen Probleme des Rudels, hätte es hier eigentlich ganz angenehm sein können. Nur mit diesem riesigen Berg konnte er sich noch nicht so richtig anfreunden. Wohin man auch ging, stets schien er irgendwie bedrohlich über der Szenerie zu wachen. Oder kam es nur ihm so vor? Seine Augen richteten sich vom Berg wieder zurück auf den Boden vor seinen Pfoten, die dem Plüschrüden noch immer folgten, bis hin zum See, der in Sichtweite kam. Hier begann er sich nach Aeshatyr umzusehen – oder wahlweise auch anderen Wölfen, die ihm Arlands Aufenthaltsort verraten könnten...

Thema: VII. Gratwanderungen
Kasatka

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04.03.2018 21:28 Forum: Dämmergrau

Ebenso wie Aeshatyr versuchte seinen Unmut zu ignorieren, versuchte der Unmütige ihn zu ignorieren, doch das stellte sich als ziemlich schwierig heraus. Er sollte versuchen einen Baumstumpf zu fressen. Kasatka schnaubte. Wieso um alles in der Welt...? Er hatte den Kopf bereits gehoben, um ihm diese beinahe schon entgeisterte Frage zu stellen, ließ es im letzten Moment dann allerdings doch bleiben. Einen Baumstumpf fressen. Als hätte er nichts besseres zu tun. Aeshatyr traute er allerdings zu, es zumindest schon einmal probiert zu haben. Irgendwie musste er seine ganze überschüssige Energie ja loswerden.
Zum Glück stellte sich der Plüschrüde dann aber doch als nicht ganz so nutzlos heraus, wie er anfangs gewirkt hatte, denn die Idee mit der Abkühlung schien selbst Kasatka einleuchtend und sein Ohr schnippte kurz überrascht, ehe er zustimmend brummte und ihm daraufhin sogar verzieh, dass er ihn mit seinen eigenen Worten an der Nase herumgeführt hatte. Frechdachs.
Sein Blick glitt weiterhin suchend über die Umgebung, doch außer der Wölfe, die er ohnehin schon erspäht hatte, konnte er nichts Auffälliges erkennen. Rheeva unterhielt sich immernoch mit der Alpha, und schien – sehr zu seiner Enttäuschung – keine Anstalten zu machen, nachzusehen, was er hier mit diesem Sonderling zu schaffen hatte. Er hätte sie gern mitgenommen, einfach um sich nicht weiter mit dem jungen Rüden unterhalten zu müssen.
Zu seiner großen Überraschung musste er das aber gar nicht. Für eine Weile schritten sie schweigend nebeneinander her und – auch wenn er es nicht zugeben würde – Aeshatyr überraschte den älteren Rüden damit doch noch positiv. Zumindest, bis er ihm die nächste Frage stellte.

Was?“, brummte der Dunkle und hob die Nase noch weiter in die Luft. Natürlich konnte er so einiges riechen, aber ob er nun genau das riechen würde, was der Plüschwolf meinte, konnte er wohl schlecht wissen. Er konnte ja nicht ahnen, was er roch. „Ich riech nichts“, brummte er und trottete noch ein Stück weiter, bis er witternd die Nase in die andere Richtung hob.

„Ist das Arland?“ Er konnte die Gerüche noch immer nicht so gut auseinander halten. Diese Fährte konnte genauso gut zu zwei oder drei anderen Rüden im Rudel passen. Oder meinte der Bursche noch etwas anderes? Etwas Fremdes? Er witterte weiter, inzwischen ein wenig misstrauischer...

Thema: VII. Phelan
Kasatka

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02.02.2018 22:32 Forum: Phelan

Joah wie besprochen wird Kas sich viel in seiner Nähe rumgedrückt haben. Sie haben Welpen, die kann man schön spielen lassen, während man sich besser kennen lernt Meow

Bisher hat er, denke ich, zu Phelan am meisten und auch den besten Kontakt gehabt xD
Mit dem kann man wenigstens vernünftig reden :'D

Thema: VII. Gratwanderungen
Kasatka

Antworten: 185
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02.02.2018 22:28 Forum: Dämmergrau

Er war kaum aufgestanden und in eine Richtung losgetrabt, als die inzwischen vertraute Stimme erneut seine Aufmerksamkeit erregte. Nun fast schon genervt schnaubte der Rüde und rollte mit den Augen, während er mit den Ohren schnippte. Es überraschte ihn nicht, dass Aeshatyr nicht wusste, wo sich Arland befand. Generell schien er eher wenig zu wissen. Als er dann aber weiter sprach, zwängte sich ein kleines unliebsames Wörtchen in die Aufmerksamkeit des Hünen. „Wir…“ Seine tonlose Stimme klang trocken, während sich sein Blick wenig begeistert auf einen unbestimmten Punkt in die Ferne richtete. Na wunderbar, formten sich die Worte zynisch in seinem Kopf zusammen. Doch er konnte sich noch genug beherrschen, um sie dem Jungen nicht entgegen zu knurren. „Hast du Angst, dass ich ihn fresse?“ Die Frage sollte ein Scherz sein, doch er sah nicht danach aus, als wäre ihm zum Albern zumute. Schließlich seufzte er resignierend, senkte den Kopf und zuckte mit der Rute. „Na dann komm“ Sollte er ihn doch begleiten. Dann sah es zumindest so aus, als wäre er darum bemüht, sich einzugliedern.

Genau genommen war er das ja sogar! Er würde jetzt diesen Arland suchen und sich ein Bild davon machen, wie schlimm es wirklich um diesen Geisterwolf stand. Danach konnte er besser entscheiden, wie er verfahren wollte. Dass er kein Geist war, hatte der Helle ja schon bewiesen, als er mit Khilyáwe gespielt hatte. Bitter kroch ihm die Erinnerung den Hals hinauf und kräuselte seine Lefzen. Es war nicht sein Fehler gewesen – und eines musste man ihm schließlich lassen: er hatte sich klug verhalten und war verschwunden, sobald er den aufkommenden Zwist gewittert hatte. Dumm schien er also schon mal nicht zu sein und tot auch nicht. Waren doch schon mal gute Voraussetzungen. Damit hatte er der übergroßen Hüpfdohle neben ihm zumindest schon etwas voraus.
„Wo sollten wir zuerst suchen? Du kennst Arland und das Revier besser als ich“, schob er mit einem auffordernden Schnauben hinterher. Er gab nicht gern zu Hilfe zu brauen, doch genau genommen trug das schnelle Vorankommen nur dazu bei, den Burschen schneller wieder loszuwerden. Seine Körperhaltung verriet, dass er nicht sonderlich erpicht auf die Gesellschaft des Jüngeren war, doch immerhin akzeptierte er sie. Das war schon mehr, als andere von sich behaupten konnten.
Sein Blick glitt suchend über die Wölfe in ihrer Nähe und blieb kurz an Phelan hängen. Den erkannt er inzwischen und ihn hatte er auch zu schätzen gelernt. Ob nur einer oder seine beiden Welpen bei ihm waren konnte er nicht sehen, doch seine Gefährtin war es nicht. Dafür entdeckte er nicht allzu weit entfernt Rheeva und die Alphafähe. Eine interessante Kombination, doch auch Rheeva mochte er.
Viel lieber hätte er sich nun zu Phelan gesellt, doch er hatte ein Vorhaben und so blieb es bei einem grüßenden Wedeln, ehe er sich wieder an den Jüngeren wandte, in der Hoffnung, der hätte eine zündende Idee.

Thema: Aeshatyr
Kasatka

Antworten: 21
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10.01.2018 20:31 Forum: Abmeldungen

Ruh dich ruhig aus. Migräne ist mies D: LoveHeart

Thema: VII. Gratwanderungen
Kasatka

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Hits: 8718

05.01.2018 17:28 Forum: Dämmergrau

Dass er den anderen Rüden mit seiner Aussage gekränkt haben könnte, kam Kasatka überhaupt nicht in den Sinn – wieso denn auch? Der Junge hatte eine Frage gestellt, auf die er so neutral wie möglich geantwortet hatte. Für seine Verhältnisse war er seines Erachtens sogar noch ausgesprochen optimistisch und höflich geblieben. Er hatte nicht geflucht, nicht geknurrt und lediglich seinen (zugegeben überaus pragmatischen) Standpunkt klargemacht. Demnach überraschte ihn die heftige Reaktion des Jüngeren und seine Ohren schnippten kurzzeitig zurück, ehe er das Nachtfell musterte, als hätte er eine fremde Sprache gesprochen.

„Natürlich ist ein Rudel kein Ding“ Obwohl er sich darum bemühte geduldig zu bleiben, klang jetzt ein unzufriedener Unterton aus seinen Worten heraus. „Aber ich habe eine Familie, die ich schützen muss und da gibt es nur zwei Kategorien – gefährlich und ungefährlich – vollkommen egal, ob es um einen Stein, einen Requisten oder ein ganzes Rudel und ihr Revier geht“

Es frustrierte ihn, seine Worte vor dem Burschen zu rechtfertigen. Es war doch schon anstrengend genug seinen eigenen Welpen die Welt zu erklären. Wieso hatte das niemand mit diesem hier gemacht?! Wahrscheinlich lag es tatsächlich daran, dass er jung und unerfahren war.

„Wenn du einmal Welpen hast, wirst du das sicher verstehen“

Damit würde sich das Thema ja dann wohl hoffentlich erledigt haben. Sicher konnte man das ganze auch noch philosophisch betrachten, aber ganz sicher nicht mit ihm. Er hatte allein in diesem Gespräch schon mehr geredet, als in den letzten Tagen zusammen. Um so genervter lauschte er den Worten des Plüschigen und konnte sich gerade so noch zusammen reißen, nicht mit den Augen zu rollen. Konnte ihm denn niemand in diesem Rudel eine normale Antwort geben? Wieso sprachen hier alle in Rätseln oder Gegenfragen?! Das Prinzip war doch eigentlich ganz einfach. Auf eine simple Frage gab man eine simple Antwort. Das konnte doch nicht so schwer sein.

„Mag sein, aber so etwas ist mir auch noch nie untergekommen“, brummte er schließlich zurück. „Bei uns waren die Toten tot und sind auch tot geblieben. Also weiß ich nicht, was ich von der ganzen Sache halten soll“

Weshalb er ja versuchte, Meinungen aus dem Rudel zu sammeln. Aber scheinbar wussten die Requisten hier einfach auch nicht, wie sie damit umzugehen hatten. Zumindest schien es auch hier nicht zum Alltag zu gehören, dass Verschollene einfach so wieder auftauchten. Ob das nun aber gut oder schlecht war, vermochte selbst Kasatka nicht zu sagen. Wahrscheinlich würde er sich Arland wirklich einfach selbst ansehen müssen, um sich ein Bild von dem Geisterwolf zu machen. Das letzte Mal war er ihm ja recht harmlos erschienen, aber der Schein trog ja bekanntlich.

„Wo ist er denn, dieser Arland?“ Mit unzufriedener Miene begann er sich suchend umzusehen und erhob sich, womit er den Jüngeren – wenn auch nur kaum – wieder überragte. Er würde die Zeit einfach nutzen und sich genau jetzt ein Bild von dem Weißen machen. Auch wenn er von dem wahrscheinlich auch keine präzisen Antworten auf seine Fragen bekommen würde…

Thema: VII. Gratwanderungen
Kasatka

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28.11.2017 21:32 Forum: Dämmergrau

Der plüschige Bursche schreckte zurück, sobald dem Größeren das Knurren entwichen war und wirkte für den Moment beinahe ein bisschen verstört. Doch sobald sich Kasatka selbst wieder unter Kontrolle hatte und zu ein wenig mehr Ruhe zwang, entspannte sich auch der Junge wieder und begann wieder zu plaudern. Die Körperhaltung des Größeren schien sich wieder deutlicher zu entspannen und er neigte den Kopf mit einem zustimmenden Brummen. Damit wäre das Gespräch eigentlich beendet gewesen – ein nettes kleines Geplänkel, mehr oder weniger. Doch Aeshatyr begann erneut zu sprechen und ergatterte damit Kasatkas Aufmerksamkeit... und seinen Missmut. Dieser Rüde hatte aber auch wirklich ein Talent dafür, von einem unliebsamen Thema ins nächste zu schliddern.
Die Ohren des Nachtfells schnippten unsicher zurück und er zog den Kopf ein wenig mürrisch zur Brust, bevor er leise schnaubte und seinem Blick auswich.

„Der Ort ist durchaus anders - gefährlicher zum Beispiel und ohne ausreichend Beute - „Dass Fenryn gern bleiben möchte, glaube ich dir aufs Wort... und zurück werde ich auch nicht gehen. Weiterzuziehen scheint mir kein schlechter Gedanke, wenn man sich eure Geschichten über das Moor und euer Revier so anhört, andererseits wird es schwierig für die Welpen, so ohne den Schutz eines größeren Rudels“

Seine Stimme war zunehmend brummiger geworden, zumal er eigentlich sowieso nicht der Wolf vieler Worte war und seine Laune verbesserte sich auch nicht sonderlich, während sein Blick in die Richtung des Moors flog, wo irgendwo verborgen gefährliche Beißer nur darauf warteten, seinen Welpen das Leben aus den Knochen zu pressen. Sein Nackenfell stellte sich ein wenig auf und er schüttelte sich, um den kühlen Schauer loszuwerden.

„Wir werden aber ohnehin erst einmal bleiben und vielleicht hat sich bis dahin ja das Revierproblem irgendwie gelöst“

Denn auch wenn ihm dieses Rudel anfangs ein wenig komisch vorgekommen war, so hatte er inzwischen doch zu dem ein oder anderen Kontakte geknüpft und begriffen, dass sie vielleicht einfach in einem schlechten Moment zu ihnen gestoßen waren. Es konnte auf jeden Fall nicht schaden, länger zu bleiben und sich einzugewöhnen. Wenn sie nun noch ein gutes Revier finden würden, in dem die Welpen sicher wären, hätte sich seine Überlegung, noch weiter zu ziehen, sowieso erledigt.

„Was sagst du denn zu dieser ganzen Geschichte um das Moor und diesen Arland?“

Nun schnippten seine Ohren wieder nach vorn und sein Blick richtete sich mit unterschwelligem Interesse auf den Jüngeren. Er hatte bereits den ein oder anderen Requisten danach gefragt, doch es konnte nie schaden, weitere Meinungen einzuholen.

Thema: VII. Kasatka
Kasatka

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21.11.2017 20:52 Forum: Kasatka

Jah, Qili auch. Grad, weil er ja seinen Welpen gegenüber so streng ist eê er ist wie der coole, aber irgendwie gruselige große Onkel xD

Thema: VII. Kasatka
Kasatka

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VII. Kasatka 21.11.2017 20:41 Forum: Kasatka

Also wie bereits im Plot beschrieben wird Kasatka gerade die ersten Tage und Nächte immer in Fenryns Nähe geblieben sein und auch danach ist er immer wieder nachsehen gekommen, wie es ihm geht. Er hat sich viele Gedanken darum gemacht, dass er ihn hätte verlieren können und das in Kombination mit dem Tod Kelayas hat ihn generell ein bisschen sentimental und nachdenklich gestimmt.

Airin und er gehen eher vorsichtiger miteinander um, weil sie sich darauf geeinigt haben, sich ein wenig Zeit zu geben, um sich neu zu sortieren und auf die ganzen Veränderungen einzustellen. Den beiden Welpen wurde die Situation grob erklärt und versucht, ihnen die Sorge um ihre Familie zu nehmen, die ja trotzdem weiterhin besteht. Nur ein bisschen anders eben xD

Ansonsten hat sich Kas viel an Rheeva & Telayne gehalten und sicher auch versucht die Wölfe im Rudel besser kennen zu lernen. Vor allem mit Phelan (& Kilarny?) hatte er durch die Welpen zu tun. Also müssten Taiga und Qili ihn halt auch schon kennen (:

Aeshatyr kennt er ja jetzt flüchtig, weil der an Fenryn klebt und die lernen sich ja grad auch noch besser kennen xDD

Ansonsten, wer will, nur her damit großes Grinsen

Thema: VII. Gratwanderungen
Kasatka

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20.11.2017 22:54 Forum: Dämmergrau

Die letzten Tage mochten auf den ersten Blick recht ereignislos erscheinen – vor allem in Vergleich zu dem Trubel zuvor. Sein Streit mit Airin und Fenryns Verletzung saßen ihm noch immer schwer in den Knochen. Hauptsächlich wohl, weil beide Ereignisse lange Schatten auf seine Zukunft warfen. Die Auseinandersetzung mit seiner Gefährtin hatte ein Gespräch nach sich gezogen, das sie beide vor viele Fragen stellte, die weder er noch sie aktuell zu beantworten wussten. Und so lange sie keine Antworten gefunden hatten, blieb es wohl so, wie es gerade war. Er versuchte so normal wie möglich mit ihr umzugehen, gerade den Welpen, aber natürlich auch ihr selbst zuliebe. Doch ihm war trotzdem eine gewisse Vorsicht und Unsicherheit anzumerken – etwas, das ihm nicht behagte, weshalb er nicht allzu häufig in direkter Nähe der hellen Fähe zu finden war, wenn es nicht sein musste.
Der Unfall seines Bruders hatte ihn auf eine ganz andere Art erschüttert. Schon oft hatte man ihn knurren hören, dass der Nichtsnutz sich noch einmal umbringen würde, doch bisher war er immer irgendwie davon gekommen. Diesmal hatte er sich wirklich ernsthaft verletzt und war dem Kern der provozierenden Sticheleien so nahe gekommen, dass es selbst seinem Bruder die schlecht gelaunten Kommentare im Hals stecken ließ.
Der große Nachtschatten hatte weder gefressen, noch geschlafen, so lange der Zustand seines Bruders ungewiss schien. Zwar war er ihm nicht auf die Pelle gerückt, wie manch anderer Requist, doch er hatte sich stets in unmittelbarer Nähe gehalten und war in unregelmäßigen Abständen näher gekommen, um nach ihm zu sehen. Es war eine ungewohnte Art der Zuwendung, die der Dunkle vor allem dann nicht zugeben wollte, wenn man ihn darauf ansprach. Doch er konnte die Sorge um Fenryn auch nicht hinter dem Vorwand verbergen, ihm eine ordentliche Standpauke verpassen zu wollen, sobald es sein Zustand zulassen würde – auch wenn er es natürlich versuchte.
Sobald es dem Schneeschatten dann besser zu gehen schien, war die Erleichterung darüber zu groß, als dass Kasatka sich tatsächlich dazu hätte hinreißen lassen, ihm wirklich das Fell über die Ohren zu ziehen. Diese Tatsache allein sprach wohl schon dafür, wie besorgt der massige Wolf eigentlich um ihn gewesen war. Trotzdem ließ er ihn natürlich immer wieder wissen, für wie unfähig er ihn hielt, wenn er nach ihm sah. Und das war in den letzten Tagen zwar nicht mehr ganz so häufig, die noch in den ersten Nächten, aber immer noch häufiger, als er unter anderen Umständen seine Nähe gesucht hätte.

Wenn er also nicht gerade nach Fenryn sah, oder seine Welpen hütete und sich vermehrt darum bemühte, das Rudel besser kennen zu lernen, konnte man ihn immer noch häufig allein herumlungern sehen, grübelnd in seine Gedanken zurück gezogen – so wie jetzt. Er hatte sich auf die Hinterläufe sinken lassen und den Blick auf einen unbestimmten Punkt in die Ferne gerichtet, während er über die Zukunft nachdachte, als sich ein Schatten auf ihn zu bewegte. Aus dem Augenwinkel nahm er die Bewegung wahr und senkte den Blick auf den jungen Wolf, der sich ihm näherte. „Aeshatyr.“, begrüßte er ihn ein wenig brummig. Er wurde besser mit den Namen. Konnte aber auch daran liegen, dass er mit dem Burschen hier jetzt mehr zu tun hatte, weil er seinem Bruder quasi kaum von der Seite gewichen war. Mehr wusste er aber auch nicht über den Sohn der Alpha. Wieso auch? Während der also losplapperte, musterte er ihn. Erst misstrauisch (was wollte er ausgerechnet von ihm?), dann überrascht (er schien sich wirklich mit ihm unterhalten zu wollen), dann ungläubig (er war bittewas?). Seine Miene schien sich kurzzeitig aufgehellt zu haben, verdüsterte sich aber ebenso schnell wieder.

Wiebitte?!, entfuhr es ihm ungehalten und er konnte das Knurren gerade so in seiner Kehle halten, während er den Jungspund ein wenig entrüsteter fixierte. „Euch ist klar, dass er hätte sterben können, richtig?“

Er presste die Worte zwischen knirschenden Zähnen hervor, die Ohren zornig nach hinten schnippend. Fenryn war also stolz auf seine Narbe, ja? Na das würde er ihm schon noch austreiben! STOLZ! Darauf, dass er so dumm gewesen war, sich beinahe selbst umzubringen. Kasakta konnte es kaum fassen und beschloss spontan, dass die Schonfrist für den Tunichtgut mit sofortiger Wirkung aufgehoben war. Wenn er ihn das nächste Mal zu fassen bekam, würde er ihm das Fell über die Ohren ziehen!
Er konnte sich nicht wirklich einen Reim darauf machen, weshalb dieser überdimensionale Welpenkopf hier auf die Idee gekommen war, er wäre der richtige Gesprächspartner dafür, aber so langsam wurde ihm klar, wieso er und Fenryn sich so gut miteinander verstanden...
Erst nachdem er ihn so angefahren hatte, ging dem Nachtschatten auf, dass der Bursche ja auch nichts dafür konnte, dass sein Bruder so ein Dummkopf war und ihn offensichtlich mit seiner Dämlichkeit anzustecken schien. Da hatten sich ja zwei gefunden. Außerdem hatte Aeshatyr ja grade selbst erst jemanden verloren – schon wieder – es war vielleicht also nicht allzu freundlich, ihn so anzublaffen (auch wenn er Recht hatte!).

„Es ist trotzdem gut, dass es ihm besser geht“, versuchte er es also ein wenig versöhnlicher, die Ohren wieder aufgestellt. Auch wenn er immer noch ein bisschen brummig klang. „Zumindest, bis er sich in den nächsten Schlamassel stürzt“ Und das würde passieren. Bald, so wie er seinen Bruder kannte.

Thema: VI. Besinnung
Kasatka

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07.10.2017 21:29 Forum: Dämmergrau

Das Unheil in der Luft lag, machte ihn mindestens ebenso nervös, wie seine Welpen und alle anderen Wölfe in seinem Umfeld auch – mit der Ausnahme vielleicht von der kleinen Dummdrossel, der absolut nichts davon anzumerken war. Für den Bruchteil eines Augenblicks, ging ein Ruck des Misstrauens durch seine breite Brust. Wusste sie vielleicht mehr, als sie zugeben wollte, über die Vorkommnisse in diesem verfluchten Revier? Immerhin war es ihr totgeglaubter Gefährte, den das Moor wieder ausgespuckt hatte. Doch sobald sie an ihnen vorbei wetzte, wie ein zu groß geratener Welpe, der seine besondere Zeit am Tag hatte, in dem er wie wild geworden durch die Gegend raste, verwarf er diesen Gedanken direkt wieder. Venari schien ein Leben voller besonderer Momente zu führen – die konnte unmöglich etwas mit diesen Vorkommnissen zu tun haben.

„Wir müssen einfach so gut es geht zusammen bleiben“, entgegnete er wieder gefasster, nachdem er sich kurzzeitig von der vorbeigaloppierenden Fähe hatte irritieren lassen. „Und uns auf alles vorbereiten“

Es schien ihm schwierig, sich auf alles vorzubereiten, was in diesem Revier passieren konnte. Hier schien nichts unmöglich und wenn sich neben ihnen ein Riss im Boden aufgetan hätte, wäre er wahrscheinlich nicht weniger überrascht, als von einer heranstürmenden Beuteherde. Da Kasatka außerdem nicht unbedingt für seine blühende Phantasie bekannt war, versuchte er gar nicht erst, sich auszumalen, was alles passieren konnte und hielt sich stattdessen einfach bereit, bei den kleinsten Anzeichen einer drohenden Gefahr seine Welpen zu schnappen und in die entgegengesetzte Richtung zu fliehen. Sein Blick suchte die kleinen Fellhaufen und fand sie unweit von sich zusammen gedrängt. Selbst sie schienen zu erkennen, dass die Situation angespannt war. Seine Ohren schnippten, halb besorgt und halb stolz in Anbetracht der Tatsache, dass sie zumindest schlauer waren als Venari. Schön, das war vielleicht auch nicht schwer, aber es war trotzdem eine Tatsache, auf die man stolz sein konnte – immerhin waren sie noch sehr klein.

Thema: VI. Besinnung
Kasatka

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12.09.2017 15:27 Forum: Dämmergrau

Er wusste nicht, was er erwartet hatte. Ob er überhaupt etwas hätte erwarten sollen. Doch als er seine Schritte in die Richtung seiner Welpen lenkte – fort von Airin – fühlte es sich nicht an, wie er es sich in solch einem Moment vorgestellt hätte. Er hatte mit mehr Schmerz gerechnet. Mehr Widerstand. Widerstand von ihr und auch in seinem Inneren. Doch da war nichts außer kühler Enttäuschung, so glatt, dass jeder Zweifel an ihr zurück in die Tiefen seines Ursprungs glitt und nur einen bitteren Geschmack auf seiner Zunge hinterließ.

Während er den Abstand zwischen sich und den Welpen überbrückte, glitt sein Blick im Vorbeigehen zu dem Raureif, der sich nicht weit von ihnen unter einen Baum zurück gezogen hatte. Er musterte ihn flüchtig, unschlüssig was er von ihm zu halten hatte. Die meisten aus seinem eigenen Rudel mieden ihn, doch seinen Welpen hatte er nichts getan und auch sonst zeigte er sich nicht feindselig. Vielleicht sollte er sich einfach persönlich mit ihm befassen, um zu ergründen, ob er eine Gefahr für seine Familie darstellte. Doch darum würde er sich später kümmern. Wenn er sein Leben und vor allem seine Welpen wieder unter Kontrolle hatte…

„Khilyáwe! Jaspín!“ Das Bellen aus seiner Kehle klang schroff, als er seine Welpen zu sich rief. Er wurde langsamer und kam schließlich neben Rheeva zu Stehen, der er einen kurzen Blick zuwarf, ehe er sich wieder seinen Welpen widmete. „Bleibt in der Nähe! Ich will euch hören und sehen können“, wies er sie an und sah dabei so finster drein, dass ihnen unweigerlich klar sein würde, dass er keine Widerworte und schon gar keinen Verstoß duldete.

Sein Blick flog zurück zu Airin, die gerade in den Wald verschwand, in die Richtung des Hilferufs, der ihm neben allem anderen zusätzlich Unbehagen bereitete. Es war ihm nicht wohl bei dem Gedanken die Mutter seiner Welpen allein in die Richtung einer unbekannten Gefahr ziehen zu lassen, doch wenn dieses Revier wieder irgendwelche Monster auf seine Bewohner losließ, würde er den Teufel tun und seine Welpen erneut allein lassen. Sein Nackenfell sträubte sich unzufrieden und er sah zum Himmel über den Wald, als erwartete er dort etwas erkennen zu können, was ihm verraten würde, was dort in der Ferne vor sich ging. Seine Gedanken verweilten bei seiner Familie, stumme Sorge in seinem Herzen, ehe er noch einmal hinüber zu Arland spähte und sich dann wieder an Rheeva wandte.

„Das ist nicht gut“, brummte er – allerdings ohne zu spezifizieren, was genau er meinte; seinen Streit mit Airin, die Nähe von Arland oder die unbekannte Gefahr. Alles zusammen genommen reichte allerdings aus, um selbst einen nervenstarken Rüden wie Kasatka nervös zu machen. Mit einem schweren Seufzen legte sich der Blick seiner hellen Augen wieder auf seine Welpen und seine Ohren schnippten missmutig. Verdammt…

Thema: VI. Besinnung
Kasatka

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10.09.2017 22:36 Forum: Dämmergrau

Dafür, dass seine Gefährtin ihn normalerweise am ehesten einzuschätzen wusste und als Einzige zu verstehen schien, was in seinem Kopf vor sich ging, war sie gerade auf dem absoluten Holzweg – und dieses Holz schien das Feuer, das in seiner Brust tobte, nur noch mehr zu speisen. Die kleinsten Gesten ließen knisternde Funken des Zorns in seinem Herzen schlagen und entfachten ein wütendes Lodern, dass sich immer tiefer in seine tosenden Gedanken fraß.
Wie sie sich vor Arland stellte, wie sie versuchte, ihm die Stirn zu bieten. Als ob sie eine reelle Chance hätte... oder sogar Recht...

„Wenn ich der Meinung bin, dass du unsere Welpen gefährdest, bekommst du genau das von mir zu hören“, knurrte er ihr entgegen und funkelte sie von oben herab an. Der kühle unterdrückte Frust in ihrer Stimme passte nicht zu der Airin, die er kannte und stachelte sein inneres Feuer nur noch weiter an, statt es wie üblich einzudämmen. „Wir waren uns einig, dass sie bei uns bleiben und dass wir auf sie achten. Versuch deine eigene Unfähigkeit nicht auf sie oder mich abzuwälzen. Weder sie noch ich können etwas dafür, dass du mit der Situation offenbar nicht zurecht kommst“

Sein Nackenfell sträubte sich und er hielt sein Nasenrücken abschätzig kraus gezogen, während die Worte grollend aus seiner Kehle rollten. Jeder seiner Muskeln schien gespannt zu beben unter dem Zorn, der ihn erfüllte. Er hatte Airin lieben gelernt, ohne Frage, doch diese Fähe vor ihm erinnerte ihn kaum an die starke Fähe, die ihm zur Seite gestanden und ihn beruhigt hatte, wenn andere versucht hatten, nicht nur das Feuer in ihm zu ersticken. Diese Fähe war schwach. Zu schwach, um sich gegen ihn zu behaupten. Zu schwach, um sich gegen ihre eigenen Welpen zu behaupten. Sie war sogar zu schwach, um Verantwortung für ihre Fehler zu übernehmen und das war etwas, das Kasatkas Zorn gegen sie und sich selbst richtete. Er hatte ihr vertraut. Er hatte sich blind auf sie verlassen – und damit unbewusst seine Welpen in Gefahr gebracht.
Sie hatte sich verändert. Sie ruhte nicht mehr in ihrer Mitte, strahlte nicht mehr dieselbe Gelassenheit aus, wie früher und die Tatsache, dass sie diese innere Ruhe verloren hatte, die ihn stets wieder auf den Boden geholt hatte, in die er sich so verliebt hatte, machte ihn nur noch wütender.
Als sie ihm dann so entschlossen, wie es ihr möglich schien, entgegen zu treten versuchte, schnaubte er nur und musterte sie, als würde er sie gerade zum ersten Mal deutlich erkennen. Das Funkeln in seinen Augen war verschwunden und einer stumpfen Enttäuschung gewichen, die rasch zu kühler Ablehnung wurde. Offenbar hatte er sich in Airin getäuscht. Doch dann galt sein Zorn nicht ihr, sondern sich selbst, denn er hatte sich täuschen lassen, aber das würde er mit sich ausmachen. Sobald er sicher gestellt hatte, dass seine Welpen in Sicherheit waren. Sein Nackenfell legte sich ein wenig und das Feuer in seiner Brust erlosch – wich einem eisigen Gefühl, das sich in einem frostigen Unterton bemerkbar machte, als er den Kopf hob und sich an ihr vorbei schob – bereit Rheeva und seinen Welpen zu folgen.

„Ich lasse mich nicht von dir unter Druck setzen, Airin. Aber wenn du es nicht mehr kannst, dann geh“ Unnötig zu erwähnen, dass die Welpen bei ihm bleiben würden. Immerhin war er nicht derjenige, der überfordert war...

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Kasatka

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13.08.2017 21:57 Forum: Abgeschlossenes

Er war kein Jammerlappen, soso. Kasatka verzog keine Miene, doch das reichte wohl als Antwort. Er würde das nicht diskutieren - dazu gab es gar keinen Grund. Während er seinen Sohn so beobachtete, wurde ihm einmal wieder bewusst, wie gut man in den Welpen die Mischung aus ihm und Airin erkennen konnte. Wobei Jaspín mehr von seiner Mutter zu haben schien, doch dieser Teil, der ihn jetzt finster anstarrte, war definitiv sein Anteil. Ihm lag schon eine provozierende Antwort auf der Zunge, als sich seine Tochter erhob und zu ihm hinüber trottete. Demnach behielt Kasatka seine Worte für sich, schnaubte nur und gab vor, das Interesse an dem Gespräch vorerst verloren zu haben. Er hatte das Vorhaben bereits verneint und würde sicher nicht nachgeben, nur weil Jaspín versuchte ihn böse anzusehen. Da würde er schon noch ein paar Jahre üben müssen, um es mit seinem Vater aufzunehmen.

Ein Ohr zur Seite gelegt lauschte er der Konversation seiner Sprösslinge und erahnte bereits eine Richtung, in die sie verlaufen würde. Sein Blick suchte die Umgebung nach einem bekannten Gesicht ab, doch weder seine Schwester noch seine Cousine waren irgendwo zu sehen. Er würde die Aufgabe wohl also keinem anderen aufdrücken können...

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Kasatka

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12.08.2017 00:17 Forum: Abgeschlossenes

Während er dem kleinen Zwist zwischen seinen Welpen lauschte, konnte sich Kasatka nicht so recht entscheiden, ob er ihrer Logik folgen konnte – oder ob er es überhaupt wollte. Wolken waren natürlich keine Wölfe. Aber wieso wollte man ihnen dann hinterherlaufen? Manchmal hatte sein Sprössling wahrlich sonderbare Einfälle. Als seine Tochter dann einen überraschten Laut von sich gab, schnaubte er leise und fragte sich nicht zum ersten Mal, was für einen Welpen er wohl bekommen hätte, wenn sich Intelligenz und Gehorsam nicht auf zwei hätten aufteilen müssen. Allerdings wäre der Spross dann wohl auch doppelt so frech und das wäre ihm sicher auch nicht gut bekommen.

Die dramatischen Gesten und Worte seines Sohnes bedachte er nur mit einem ungerührten Blick. Das hatte er von seiner Mutter. Vielleicht… wenn man es ignorierte… nein, er wurde nur noch theatralischer.

„Wenn du nicht mit dem Gejammer aufhörst, wirst du gleich die einzige Sturmwolke, die sich nicht mehr bewegen kann Weil er sich nämlich auf ihn draufsetzte. Und es wäre nicht das erste Mal. Khilyáwe erntete ebenfalls einen kurzzeitig abschätzenden Blick, als sie von brüllenden Wollen sprach, doch sie musste den Donner meinen und das war nah genug an der Wahrheit, um sie nicht zu verbessern – und was sie dann sagte, stimmte ja auch. Also nickte er wieder und brummte zustimmend, ehe er weder seinen Sohn fixerte. „Und wahrscheinlich haben sie es so eilig, um so kleinen Jammerlappen zu entkommen“ Seine Augen funkelten ein wenig, interessiert, wie der kleine Rüde darauf reagieren würde.

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Kasatka

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11.08.2017 23:11 Forum: Abgeschlossenes

Sie waren nun schon eine Weile bei dem Rudel, auf das sein Bruder Lobeslieder gesungen und ihn damit hierher gelockt hatte. Doch im Gegensatz zu Fenryn hatte er seine Probleme damit Vertrauen zu fassen – auch wenn sich die Situation zwischen ihm und Nhimri inzwischen geklärt und entspannt hatte. Airin und er hatten dennoch beschlossen ihre Welpen weiterhin im Blick zu behalten und da seine Gefährtin gerade etwas Zeit für sich allein beanspruchte, fiel ihm nun die Aufgabe zu, auf die kleinen Quälgeister aufzupassen. Wobei man ihnen zugestehen musste, dass sie langsam besser darin wurden, ihm nicht allzu sehr auf den Geist zu gehen. Besonders Khilyáwe zeigte sich gerade von einer äußerst angenehmen Seite – und das, obwohl er schon befürchtet hatte erneut ein Opfer ihrer Langeweile zu werden und irgendwelchen Kauattacken zum Opfer zu fallen. Sie hatte sich allerdings nur an ihn gekuschelt und regte sich seitdem kaum noch. Und da sollte ihm noch mal jemand sagen, er wäre kein guter Vater! Bis jetzt lief es doch ganz gut. Bis jetzt

Er hatte einfach hier gelegen und die Umgebung im Auge behalten, bis Jaspín sich erhoben, geschüttelt und in Bewegung gesetzt hatte. Einen Moment hatte sein Vater ihm einfach hinterher gesehen, etwas überrascht von der Selbstverständlichkeit, mit der sich sein Sohn von ihm entfernte, bis auch dem zu dämmern schien, dass er gerade einen gewaltigen Fehler machte. Kasatkas Blick verdüsterte sich, als er sich nun zu ihm umwandte und um Erlaubnis fragte. Falsche Reihenfolge, Bürschlein.

Als seine Tochter dann allerdings seine aufgestellte Regel wiederholte, richtete der den Blick auf sie und nickte ein wenig besänftigter. Wenigstens einer seiner Welpen schien ihm zuzuhören und sich angemessen zu verhalten. Auch wenn er Wolken nicht unbedingt in besagte Regel eingeschlossen hatte, das Grundprinzip hatte sie zumindest verstanden.

„Außerdem hast du erst zu fragen und dann zu gehen, also komm zurück“ Jetzt würde er erst Recht nicht losziehen dürfen. Wäre ja noch schöner…

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Kasatka

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Kasatka 03.08.2017 14:39 Forum: Abmeldungen

Hallo ihr Lieben <3

Ich bin jetzt erst mal für ein paar Tage in der Heimat und im Moment geht es mir ohnehin nicht so gut, also werde ich erst mal in der kommenden Woche wohl nicht posten, schau aber, dass ich euch nicht zu lange warten lasse. Nur, damit ihr Bescheid wisst und nicht glaubt, ich wäre verschollen <3

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