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Grndung:    01.09.2013
16 Rden, 15 Fhen, davon 4 Welpen

Gesuche

Momentan sind 4 Charaktere ohne Spieler

Yeirah ♀, Kilarny ♀, Aivi ♀ und Laren ♂ suchen neue Besitzer. Solltet ihr Interesse daran haben, einen Charakter zu bernehmen, schaut hier vorbei.

25. April 800
lauer Tag . wenige Wolken . kein Wind . 11C

Zwei Wochen sind seit Fenryns Unfall vergangen. So viele neue Informationen der Tag dem Rudel trotz des Unglcks auch brachte, die meisten Wlfe konnten in dieser Zeit nicht mehr tun, als ber sie nachzudenken und sich weiter zu sorgen. Zu Taten war noch keiner bereit, oder hatte berhaupt Zeit dazu. Fenryn musste versorgt werden und dann wurde pltzlich auch Kelaya immer schwcher. Als sie nach ein paar Tagen schlielich nicht einmal mehr aufstehen konnte, wusste das Rudel, was es zu bedeuten hatte. Vor fnf Tagen ist Kelaya schlielich gestorben. Die Stimmung im Rudel ist gedrckt. Trauer gemischt mit Sorge und Angst um die Zukunft hngten ber dem Rudel. Obwohl der Frhling normalerweise eine beutereiche Jahreszeit ist, scheinen die Wlder und Wiesen wie leergefegt. Es wird langsam offensichtlich, dass sich das Wild die unsichtbare Wolfsschutzbarriere durch das Moor zu Nutze macht und den von Wlfen bewohnten Teil des Tals meidet.

Diese User drfen nach dem Ermessen des Wartenden bersprungen werden.

Rheeva seit: 20 Tagen
Sekirei seit: 14 Tagen
Motomo seit: 12 Tagen
Telayne seit: 10 Tagen
Calrin Ecl seit: 8 Tagen


Achtung, Moto spielt wieder am Forum rum! Wenn Dinge komisch aussehen: es wird daran gearbeitet!
Echoes of Yesterdays   Rollenspiel Dmmergrau VII. Gratwanderungen
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all my heroes are dead and gone
but they're inside of me, they still live on
Schwester
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Geschlecht Rde
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Alter 4 Jahre
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Beitritt 21.05.2013
Moor
Talvi
mischt sich unter die Karibuherde
Augenblicklich bereute er es, ihr offen gegenber gewesen zu sein. Sein Blick verdsterte sich bei ihrem Kommentar und die Verrgerung, die er aus ihrer Stimme heraushrte, legte sich ebenso ber sein Gemt. Einen Augenblick berlegte er, einfach nichts mehr zu entgegnen und sich wieder in Schweigen zu hllen. Oberflchlichkeit. Damit war er die letzten Tage ziemlich gut gefahren und hatte es sogar geschafft, sich selbst ein wenig zu belgen, als wrde er hnlich alphaglubig einfach ausharren knnen wie der Rest. Immerhin hatte Talvi bisher auch eher den Eindruck gemacht, als wrde niemand auer sie irgendetwas unternehmen. Hie das, dass der Rest tatschlich auf ein Wunder oder eine Entscheidung wartete und fremdgesteuert ausharrte, bis etwas passierte? Warum also sollte er nicht die gleichen Rechte haben? Wolf nochmal, weil er nicht wollte. Aber statt sich damit abzumhen, eine nichtsbringende Diskussion zu fhren, hatte er sich selbst um das gekmmert, was er tun konnte. Dass er noch hier stand, hatte mehr etwas mit Pech zu tun als Unwille. Umso ungerechter fhlte er sich von der Sturmwolke angemacht, obwohl sie unmglich wissen konnte, welch Wahnsinn ihm im Kopf herumspukte.

"Ich kotze mich nicht hinter ihrem Rcken darber aus.", brummte er klarstellend und sichtlich verrgert, doch der rger verflog recht schnell aus seinen Zgen und hinterlie Enttuschung. "Auer mit dir habe ich mit noch niemandem darber geredet."

Vermutlich, weil er davon ausging, dass es ohnehin niemanden interessierte, sich weiter damit zu beschftigen, statt die Entscheidung einfach den Leitwlfen zu berlassen. Vielleicht aber auch, weil er es satt hatte, fr seine Ideen und Entscheidungen schrge Blicke zu ernten. Wenn er schwieg, konnte ihn niemand verurteilen und wenn niemand wusste, was er vor hatte, konnte ihn ebenso wenig jemand davon abhalten. Wenn er dabei drauf ging, hatte er sich eben dumm angestellt, aber er zog niemanden mit in die Gefahr. Im Endeffekt hatte er nichts zu verlieren, denn wenn er ehrlich wahr, fhlte sich eher die Unttigkeit an, als wrde er sich selbst verlieren.+

"Auerdem kennst du Chetan. Er wre bestimmt erpicht darauf, ein nettes Gesprch mit mir ber die Zukunft zu fhren."

Seine Ohren schnippten verrgert bei dem Gedanken, whrend er der Wlfin an seiner Seite einen kurzen Seitenblick zuwarf. Dank Chetan konnte er nicht einmal mehr seine Schwester sehen, wann er wollte, ohne ihre Familie ins Wanken zu bringen. Der alte Rde war launisch und eiferschtig. Inyen bezweifelte nicht, dass er sein bestes versuchte, aber wirklich kooperativ konnte er ihn sich gerade im Bezug auf sich selbst beim besten Willen nicht vorstellen. Eher befrchtete er, dass der alte Kautz dann auf stur stellte und sie mehr verlieren als gewinnen wrden. Und Nhimri? Seiner Tante wollte er nicht mit der Vehemenz begegnen, die in ihm kochte. Sie hatte es schwer genug, selbst wenn sie als Leitwlfin nicht diese Art von Rcksicht verdient hatte. Sie war seine Tante, seine Familie und das nderte zumindest fr ihn die Sache. Das allerdings lie er unausgesprochen. Er wusste, dass es kein rationaler Gedanke war.

"Natrlich knnen wir nicht wissen, ob uns dieser Fuchs die Wahrheit erzhlt hat, aber alles macht irgendwie Sinn. Oder kannst du dir das Fernbleiben der Beutetiere anders erklren? Wir haben keine andere Wahl, als ihm entweder zu glauben oder ihm zu misstrauen. Und beides zieht logische Konsequenzen mit sich." Nmlich entweder der Gang nach vorne oder den Gang zurck. "Irgendeiner muss nur endlich diese verdammte Wahl treffen." Nun hatte er seinen festen Blick zurckerlangt. "Wer sagt auerdem, dass es dort nicht auch einen Bergpass gibt? Vielleicht liegt dort nicht das gelobte Land. Vielleicht aber doch."

Wie auch immer es enden wrde - er war bereit, es herauszufinden. Jetzt und hier. Er hatte nicht all die Zeit auf diese Gelegenheit gewartet, um sie am Ende nicht zu nutzen. Im Endeffekt rechnete er noch damit, dass Talvi versuchen wrde, ihn davon abzuhalten. Umso mehr juckte es ihn in den Lufen, endlich loszulaufen und seine aufkeimende Angst hinter sich zu lassen. Dann aber drehte er den Kopf sichtlich berrascht zu der Sturmwolke herum. Hatte sie gerade wirklich zugestimmt, ihn zu begleiten? Inyen sah sie fr den Moment schweigend an. Auch, wenn ihre Worte hart waren, hatte sie bitterer Weise Recht. Sie beide hatten nichts zu verlieren. Er nickte, leckte sich nervs ber die Lefzen und richtete den Blick dann wieder auf die Karibus.

"Wir mssen nur dicht genug an ihnen dran bleiben. Vielleicht am besten sogar unter sie mischen, selbst wenn das noch mehr Risiken birgt. Sie werden mit Sicherheit ihren bestimmten, sicheren Pfad haben. Ihnen sind die Tcken des Moores bewusst.", berlegte er fr sie hrbar. "Lass uns das Rudel in eine neue Zukunft fhren."

Oder eben dabei drauf gehen. Inyen schluckte. Das ungute Gefhl in seiner Magengegend hatte sich mittlerweile ausgebreitet, doch es gab kein Zurck mehr. Jetzt oder nie. Langsam setzte er sich in Bewegung, verfiel dann in einen Trab und lief los, als er Talvi an seiner Seite wusste. Zielsicher steuerte er den kleinen Hgel hinab auf die Herde zu, die nicht lange brauchte, um die Gefahr zu erkennen und ebenfalls loszupreschen. Der Nordwind fixierte ein Tier recht weit an der Spitze, um den Anschluss nicht zu verlieren. Seine Pfoten gruben sich in den schlammigen Boden, whrend er bei jedem weiten Schritt hoffte, keines der tieferen Lcher zu erwischen, in denen sie zu versinken drohten. Konzentriert hielt er sich in der Spur eines der Tiere vor ihm und wagte nur selten Blicke zur Seite, um sich von Talvis Unversehrtheit zu berzeugen. Sie mussten es einfach schaffen. Fr das Rudel. Fr sie.
i'll be by your side until the end
If one of us fall the other will soon be following.
This world is on fire, we need to go. Run for your life, my love. Run and you don't give up all that you are, all that you want. I will be close behind. Run for your life right now and if you don't know how - Ill come back with you and take all thats true and leave all that's burned behind. How can they think that any of this was easy with all the friends we've lost along the way?---------------------------------------------------
30.03.2018 21:45
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Gefhrtin
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Neffe
Neffe
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Beitritt 05.09.2013

Arland, Yrael
Auf Arlands Zgen zeigte sich keine berraschung. Keine Verwirrung ber die unerwartete Entscheidung, durch das Moor zu ziehen. Demnach war es fr den Geisterfang tatschlich keine 'unerwartete' Entscheidung, ganz wie der Habicht vermutet hatte. Und noch etwas war kaum zu bersehen: Der Unwille, mit dem Arland offensichtlich darber nachdachte. Ein Gefhl, dass die beiden Rden miteinander teilten und den Altwolf ungewohnt verstndnisvoll stimmte. Sie mochten unterschiedliche Grnde haben oder vielleicht auch nicht doch jeder von ihnen hatte Erfahrungen gemacht, die vehement dagegen sprachen, diesen Weg zu gehen. Eben das war auch der Grund, weshalb Chetan nach einem anderen suchte. Einem, der vielleicht eher von Erfolg gekrnt wre, als sich halbblind mitten hinein zu wagen.
Der Regenhauch neigte verstehend den Kopf ohne in seinen Schritten inne zu halten.

"Mir behagt dieser Gedanke auch nicht.",

brummte er leise, mehr zu sich selbst als zu seinem Begleiter, obwohl die Worte dennoch ihm galten. Vielleicht interpretierte er dessen unwohl zur Seite gedrehten Ohren auch gnzlich falsch und dem Geisterfang gefiel schlicht und ergreifend die Situation nicht, in der er gerade steckte. Doch bisher hatte Arland stets souvern und nicht kopflos reagiert, wenn sie einander gegenber standen. Ganz gleich, wie scharf Chetans Ablehnung ausgefallen war. Deshalb glaubte er daran nicht wirklich. Und wenn er der Beta war, an den der alternde Wolf sich erinnerte, dann wrde er trotz ihrer Differenzen helfen wollen. Fr das Rudel.
Eine Antwort auf seine ohnehin wenig hoffnungsvolle zweite Frage erhielt der Regenhauch jedoch zunchst nicht. Ehe irgendeiner der beiden Rden reagieren konnte, gesellte sich ein weiterer zu ihnen, den Chetan nicht hatte kommen sehen. Den er im Grunde hier nicht einmal erwartet hatte.

"Yrael..",

begrte er den jungen Beta mit einem Hauch berraschung in der Stimme, als dieser pltzlich neben ihm erschien, und blieb ebenfalls stehen. Er war sich nicht sicher, ob ihm dessen Auftauchen behagte, kam aber schnell zu dem Schluss, dass es an seinem Vorhaben nichts nderte. Und wer wusste schon, ob es nicht eher von Vorteil war, ihn dabei zu haben. Also begrte er den Jngeren nach anfnglichem Zgern mit einem kurzen Wedeln der buschigen Rute.
Yrael musste das Gesprch der beiden lteren jedenfalls mit angehrt haben, denn beinahe nahtlos klinkte er sich darin ein und entlockte Chetan damit ein flchtiges Schmunzeln.

"Ich glaube nicht, dass es Angst vor dem Neuen ist, die die Alten zurck hlt, sondern vielmehr Verbundenheit mit dem Bekannten. Aber vieleicht bin ich auch zu stolz und zu eitel, um es Angst nennen zu wollen.",

antwortete er mit einem kleinen Zwinkern in der Stimme, ehe seine Zge wieder ernst wurden. Die blauen Augen kehrten zu Arland zurck und damit auch zu der eigentlichen Frage allerdings nicht so erwartungsvoll, wie Yrael. Er rechnete lngst mit der Antwort, die kam und nickte knapp, ohne dabei allzu enttuscht zu wirken.

"Schon gut, ich habe ohnehin nicht damit gerechnet. Wre es anders, httest du uns diesen Weg lngst gezeigt." Wenn er wirklich der Arland war, den sie alle kannten. Wieder war sie da, seine Skepsis, doch dieses Mal ignorierte er sie. Entschlossen sah er den hellen Wolf direkt an und sprach nach einer kurzen Pause weiter. "Aber ich glaube, du kennst einen Ort, an dem wir anfangen knnen zu suchen... Schlielich haben wir dich im Moor gefunden, ber zwei Monate nach deinem Verschwinden. Du hast dort irgendwie berlebt, also muss es zumindest einen Ort geben, an dem du in Sicherheit warst. Vielleicht irgendwo am Fu des Berges, vielleicht sogar im Berg selbst. Und vielleicht gibt es von dort aus auch einen Weg, der uns am Moor vorbei fhrt.
Deshalb will ich, dass du mich dort hin bringst. Um danach zu suchen.
"
03.04.2018 16:08
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This is now, since and then
And this is where we unendingly
Forever stand
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Beiträge 45
Beitritt 08.04.2013

Phelan, Qilvric Aelyr
SL fr Phelan und Qilvric
Ein starker Windsto blies pltzlich von Norden her durch den Pelz der beiden Wlfe, als wollte etwas sie dazu zwingen zur Seite zu schauen. Wrden sie ihren Kopf in Windrichtung und somit nach Sden wenden, wrden sie in einigen dutzend Metern den Schlund einer Hhle im Gletscher ausfindig machen knnen. Die Rnder des Loches waren mit einigen herabgestrzten Eisbrocken gesumt. Drei kleine und eher krppelige Kiefern ragten links vom Eingang zwischen den Eisbrocken hervor. Rechts vom Eingang war ein einzelner, hoher und drrer Baumstumpf, der keine Nadeln mehr trug und kaum ste hatte. Die Spitze war auerdem von herabstrzendem Eis gebrochen worden und abgeknickt.


Wrden Phelan und Qilvric versuchen die Hhle zu betreten - sie wrden mit ihren Schnauzen blo gegen hartes, kaltes Eis stoen. Und der Eingang mit seinen Krppelkiefern sich in Luft auflsen.
03.04.2018 19:11
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EIN NEUES LEBEN ODER TOD
MEIN G E F H L DAS KEINER KENNT
ALLES LEER UND
MEIN H E R Z VERBRENNT
Vater
Mutter
Tante
Schwester
Neffe
Neffe
Geschlecht Fhe
Rang Mitglied
Alter 3 Jahre
Größe 98 cm
Gewicht 62 kg
Beiträge 41
Beitritt 07.09.2013

Calrin Ecl, Jaspn, Taiga Ayen
Khalysa wusste nicht wann ihr Vater so steif und humorlos geworden war, verdrehte ob seiner Reaktion selbst die Augen und wandte sich wieder an Taiga, der wohl eine weitaus entspanntere Gesellschaft war als der ltere Rde. Auch seine Reaktion bezglich der Frage seines Enkels lie Khalysa innerlich zusammen zucken. Sie verstand nicht, wieso man Taiga diesbezglich schonen sollte oder lieber ber Friede, Freude, Eierkuchen sprechen sollte. Wenn es ihn interessierte, wieso sollte man ihn nicht darber aufklren? Anstatt das er versucht anders einen Weg zu seinen antworten zu finden? Himmel, was htte Calrin getan wenn er seine Tchter htte aufklren mssen? Wre das dann auch ein Tabu-Thema gewesen?

Aufmerksam beobachtete Khalysa wie ihr Neffe nher zu ihr aufrckte und auch seine Fragen vermeidlich eher ihr stellte als seinem Grovater, der wahrscheinlich um so vieles weiser war als seine Tochter. Es entlockte ihr ein Schmunzeln, ehe sie wieder ernst wurde.

"Gerade ber solch unausweichliche Sachen sollte man sprechen, der Tod ist nichts wovor man Angst haben sollte, weil er zu einem Tabu-Thema gemacht wird.", sprach Khalysa noch zu ihrem Vater gewandt, ehe sich ihr Kopf wieder zu Taiga wandte.

"Es gibt Geschichten darber, dass nur der Krper stirbt und die Seele von einem weiterlebt und irgendwann wiedergeboren wird um ein anderes Leben zu fhren. Aber so genau wei ich das nicht, aber der Gedanke ist irgendwie... nett. Das es nichts endgltiges ist, dass man nicht endgltig verschwindet. Und der Rabe der mir das einmal erzhlte, klang sehr berzeugend. Und ich denke, dass wir alle eine Aufgabe haben die wir in diesem Leben erfllen mssen, deswegen knnen wir nicht bei jeder Verletzung sterben.", erklrte Khalysa nachdenklich und hob kurz den Blick in Richtung der dichten Bume, wo sie einst einen Tag mit dem Vogel zugebracht hatte als ihr einmal mehr danach war einfach hier zu verschwinden.

Als Calrin jemanden wahrnahm, schenkte Khalysa dem vorerst keine Beachtung und konzentrierte sich lieber auf die nachfolgenden Worte ihres Neffen. "Der Tod sucht keine Opfer, er nimmt die zu sich, deren Zeit gekommen ist. Manchmal wirkt das unfair auf einen, manchmal ist man zornig um die verpasste Zeit - aber der Tod ist kein Bsewicht der willkrlich ein Opfer sucht. Deswegen gefllt mir dein Gedanke bezglich der Einsamkeit des Todes, es nimmt ihm etwas das gruselige und dstere. Und vielleicht ist er ja tatschlich einsam. Das erfahren wir wohl erst, wenn wir ihm selbst eines Tages gegenber stehen.", ein Lcheln zierte die Lippen des Rotauges und hob dann endlich auch den Blick in die Richtung, aus der die Witterung des Fremden kam.
A BIRD WITHOUT FEATHERS
04.04.2018 21:56
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Schwester
Schwester
Bruder
Neffe
Nichte
Cousine
Geschlecht Rde
Rang Fremder
Alter 2 Jahre
Größe 102 cm
Gewicht 84 kg
Beiträge 65
Beitritt 02.03.2014

Sekirei
Fenryn klappte die Ohren zur Seite. Ganz so unbedarft wie eben noch gedacht durfte er wohl doch nicht an diese Sache heran gehen. Eigentlich war er kaum jemals verunsichert, weil er jegliche Unsicherheit normalerweise hinter einem Berg aus Trotz oder Wagemut begrub. Beides schien in dieser Situation aber alles andere als angebracht zu sein. Mit Trotz htte er sie nur dazu provoziert, wirklich noch sauer auf ihn zu werden, und fr etwas Wagemutiges war er leider noch nicht wieder fit genug. Hilfe, was tat man in so einer Situation?! Er wollte ihr gerne helfen, aber wie half man jemandem, der ber sich selbst verwirrt zu sein schien? Ein Phnomen, dass ihm selbst vllig fremd war, dem aber Gerchten zufolge Fhen fter mal zum Opfer fielen. Sollte er das Ganze vielleicht doch besser als 'Fhen-Sache' auf sich beruhen lassen in der Hoffnung, dass sie sich schon von alleine wieder einkriegte? 'Okay, Fenryn, denk nach, du bist schlau, du kriegst das hin! Sie ist sauer auf dich, aber doch wieder nicht - also bist du nicht das Problem, sondern... nur ein Teil davon. Ein kleiner Teil, ein Steinchen in der Lawine, ein Krmel! Was IST also das Problem? Alles, sagt sie. Alles ANDERE. Uff, und jetzt wie weiter? Bring sie zum Reden, dann kriegst du schon raus, wo das Eichhrnchen seine Nsse versteckt hat!'

"War nicht leicht in letzter Zeit, stimmt schon... Ist viel passiert, und einige Dinge sind irgendwie immernoch... kompliziert? Aber doch nicht zwischen uns...?"


Aargh, er war ein Idiot, er hatte das Thema vom Allgemeinen auf sich selbst zurck fokussiert!

"Also... falls das hilft: Ich bin nicht sauer auf dich...",

schob er vorsichtig hinterher.
05.04.2018 09:56
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three shades of violent
Your touch my comfort & my lullaby
Vater
Gefhrte
Sohn
Tochter
Geschlecht Fhe
Rang Mitglied
Alter 6 Jahre
Größe 93 cm
Gewicht 67 kg
Beiträge 51
Beitritt 02.09.2013
westliches Seeufer
Motomo
Dieser Ort hier war ihr wichtig. Sehr wichtig. Sie konnte es nicht in Worte fassen, weil Venari ohnehin zu wenig Dinge in Worte fassen konnte; sie waren in ihr und wenn man die Fhe kannte, dann konnte man sie lesen ganz leicht sogar. Worte konnten selten dabei helfen, die gutmtige Fhe zu verstehen, weil sie in ihrem Kopf einfach sehr schnell zu, ah, die Luft heute war wirklich auch unendlich herrlich. Venari streckte gut gelaunt ihre Schnauze in eine aufkommende Brise und lchelte unbedarft vor sich hin. In ihren Augen passte dieser Ort zu ihr. Sie hatte sich immer sicher gefhlt, selbst, als Arland fort gewesen war. Arland. Das Lcheln auf den hellen Lefzen Motomos Tochter wurde breiter.

Mein Gespenstergefhrte, wiederholte sie lchelnd und sah zu ihrem Vater herunter. Wie seine Augen glitzerten, wenn er zu ihr hinaufsah! Vielleicht hatten die Gespensterfische ja auch feuchtes Seewasser in Motomos Augen hinterlassen? Venari lachte glockenhell, nicht nur wegen dieser Vorstellung, sondern auch bei dem Gedanken daran, ihr Arland htte gerettet werden mssen. Doch es war schlielich Motomo, der diese Vermutung geuert hatte, und an Motomos Worten war immer etwas Wahres dran. War er sein Pelz denn nass? Ich wei es nicht mehr.

Sie hatte andere Dinge im Kopf gehabt, als ihr Arland zu ihr zurckgekommen war. Wie Sejuani und Yrael sich freuen mussten, und wie glcklich sich auch das Rudel schtzen durfte, einen so klugen und starken Wolf zurck in ihren Reihen zu wissen. Dass sie nachts nun wieder jemanden zum kuscheln hatte, auch wenn sie natrlich gerne tagsber mit Arland kuschelte, wenn er das denn wollte.

Aber mit dir kuschle ich auch gerne, beruhigte Venari ihren alten Vater sanft und schenkte ihm ein liebevolles Lcheln, ohne sich davon beirren zu lassen, dass es keinen Zusammenhang zu ihren letzten Worten gab. Worte, wie Venari schon festgestellt hatte, sagten gar nichts.

Motomo sagte auch erstaunlich wenig, dafr, dass er ein Geschichtenerzhler war. Er war recht schweigsam geworden nicht, dass Venari es bemerkt htte doch auch die Fhe reagierte auf Vernderungen. Sie hatte nie versucht, ihren Papa aufzumuntern, sie htte auch gar nicht wirklich gewusst, wie das gehen sollte. Stattdessen hatte sie ihm mehr Zeit geschenkt, und als er sich zurckgezogen hatte, lie sie ihn in Ruhe und vertrieb ihre Zeit mit all den anderen Wundern, den dieser Ort in sich barg ein Ort, in dem es immer noch so vieles Neues zu entdecken gab, selbst wenn man so alt war wie ihr Papa.

Vielleicht sollten wir nach noch mehr Neuem suchen, sinnierte sie laut und sah dann zu Motomo hinunter, dessen graue Schnute so nah an ihrer Seite lag, dass sie es sich nicht nehmen lassen konnte, mit ihrer feuchten Nase darauf zu stupsen. Oder willst du lieber hier liegen bleiben? Sie sah zurck zur schillernden Wasseroberflche; sie knnte diese Entscheidung verstehen. Es war wundervoll hier. Nur woanders eben auch.

. . .
06.04.2018 23:35
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flame in the flood
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When you won't see any rising sun
Down to the river we will run
Opa
Onkel
Neffe
Neffe
Geschlecht Fhe
Rang Beta
Alter 5 Jahre
Größe 101 cm
Gewicht 85 kg
Beiträge 78
Beitritt 10.09.2013
Karibuherde
Inyen
Insgeheim musste sie zugeben, dass Chetan vermutlich tatschlich nicht besonders erpicht darauf gewesen wre, sich ausgerechnet vor Inyen zu rechtfertigen. Sie wusste um die angespannte Beziehung zwischen den beiden, dennoch zuckte sie lediglich mit den Achseln. Bevor er es nicht versucht hatte, konnten sie auch nicht wissen, wie genau ihr neuer Leitwolf nun darauf reagiert htte. Und zumindest Nhimri htte immer ein offenes Ohr fr Inyen gehabt, genau wie sie selbst. Er htte viel frher zu ihnen kommen mssen.
Sie hatten allerdings keine Zeit, noch lnger darber zu streiten. Das einzige, was die Sturmwolke mit Sicherheit wusste, war dass sie genau jetzt eine Entscheidung treffen musste. Die Herde steuerte bereits aufs Moor zu und nur der Himmel wusste, wann sich die nchste Chance bieten wrde. Alles in ihr drngte dazu, umzukehren und den Anderen vorher wenigstens Bescheid zu geben. Sie wusste, dass es falsch war, Nhimri nicht vorher ber ihren Plan zu informieren, aber sie konnte es nicht mehr ndern. Sie hatte ursprnglich ja noch berhaupt nichts geplant, auer dass sie endlich fort wollte aus diesem Tal, am besten durch den Bergpass, und die Anderen davon berzeugen musste. Doch jetzt war ganz unvermittelt die Stunde der Wahrheit gekommen entweder sie kam mit ihm, oder sie musste Inyen allein ziehen lassen. Letzteres kam fr sie nicht in Frage. Sie kannte ihn schon ihr ganzes Leben, auch wenn der ganze Pathos ihr ziemlich auf den Zeiger ging. Sie schnaufte unwillig. Wem wollte er hier eigentlich etwas vormachen? Sie waren keine Mrtyrer und auch keine Helden. Sie taten es, weil sie keinen anderen Ausweg mehr wussten, aber dennoch aus eigenem, freiem Antrieb. Zumindest die Sturmwolke machte sich dahingehend nichts vor es war keine rein selbstlose Tat, sondern trotz allem Risiko und dem mglichen Nutzen fr das Rudel durchaus auch eine egoistische. Sie zwangen damit ihre Leitwlfe zu einer Entscheidung, zu der sie vielleicht noch nicht bereit waren.

Nhimri und Chetan mssen das Rudel in eine neue Zukunft fhren, korrigierte sie nchtern. Wir knnen lediglich versuchen, den Weg zu bereiten.

Noch stand nicht mal fest, ob sie ihnen berhaupt folgen wrden. Falls nicht, dann hatte sich das Rudel soeben gespalten. Ihr Magen zog sich angesichts dieser Realisierung schmerzhaft zusammen. Sollten sie heil aus dieser Sache herauskommen, dann konnte sie nur hoffen, dass Nhimri und vor allem Miska ihr verzeihen konnten. Ihr armer, geliebter, alter Opa. Nie hatte sie ihm auf seine letzten Tage so viel Kummer bereiten wollen ...
Und dann gab es pltzlich nichts mehr zu sagen, zu diskutieren oder zu streiten. Als Inyen lospreschte, beschleunigte auch die sonst so schwerfllige Sturmwolke ihr Tempo. Das Donnern der Hufe drhnte in ihren Ohren, Staub und Schlamm spritzen ihr ins Gesicht, doch sie hielt sich tapfer an Inyens Seite, gerade auerhalb der todbringenden Hufe, aber doch so nah an der Herde wie mglich. Kurz schoss ihr durch den Sinn, wie um Himmels Willen die Welpen das bitte schaffen sollten, aber es blieb keine Zeit, um jetzt alles zu hinterfragen. Es war lngst zu spt, um noch umzukehren. Sie konnten nur noch nach vorn.
Talvi-Miska
08.04.2018 12:46
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CROSS MY HEART
Burn my lungs and curse my eyes
It's better to burn than to fade away it's better to leave than to be replaced i'm losing to you, baby, I'm no match----------
Bruder
Bruder
Neffe
Nichte
Geschlecht Fhe
Rang Fremde
Alter 3 Jahre
Größe 94 cm
Gewicht 65 kg
Beiträge 19
Beitritt 31.03.2015

Jharim
Er war schon eine komische Eule, wenn sie ihn so genau betrachtete. Vielleicht fiel es ihm nicht auf, aber er machte es den anderen viel zu leicht sich ber ihn zu stellen. Jharim erlaubte sich den Anschein zu bewahren, dass er klein war. Selbst vor Telayne hatte er sich winzig gemacht wie eine Laus im Fell, die man nicht haben wollte.
Die Fhe konnte vorerst gar nicht anders, als ihn einige Sekunden neugierig zu beobachten und seine Frage vorerst in der Luft stehen zu lassen. Doch dunkle Rute wedelte leicht und wirbelte etwas der heruntergefallenen Nadeln auf. Er lud sie ja schon richtig dazu ein ihr Gesicht nher an seines zu halten und schelmisch zu grinsen.

Dachtest du etwa ich bin ein hungriges Monster, das es auf einsame Streuner im Wald abgesehen hat?, leckte sie sich ber den Fang.

Amsiert wippte sie ihren Kopf hin und her, doch ihre Augen lieen es nicht zu von ihrem Fixpunkt abzulassen. Ihm.
Doch er schaffte es tatschlich damit sie zu unterhalten, denn ihre Geschwister waren mehr als das komplette Gegenteil von Jharim. Und diese Abwechslung machte ihn geradezu interessant.

Mach dich mal grer. Sonst halten dich die Vgel noch fr einen Wurm und picken dich auf., grinste sie durch die Lefzen hinweg und nickte zuversichtlich.

Mit der linken Vorderpfote scharrte sie dann ganz leicht ber den Waldboden. Viele Trffel hatte sie noch nicht gesehen, aber sie hatte schon einmal Tiere entdeckt, die fast einen halben Wald dafr umgegraben haben.

Das ist was zu Essen und es wchst unter der Erde. Requisten wie du und ich mssen sich dafr wohl eingraben, um sie zu finden.

Sie hob den Kopf etwas an, doch arrogant wollte sie damit gar nicht einmal wirken. Es hatte mehr etwas mit einer nachsichtlichen Sffisanz zu tun, die sich funkelnd in ihren Augen spiegelte.

Es sah nmlich so aus, als wrdest du dich hier verstecken.
08.04.2018 22:51
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Where there's beauty beyond your dreams
Take my hand
Vater
Mutter
Schwester
Onkel
Cousin
Cousin
Geschlecht Rde
Rang Mitglied
Alter 3 Jahre
Größe 96 cm
Gewicht 70 kg
Beiträge 73
Beitritt 13.09.2013

Telayne
Natrlich gab es Sprche, das war er bereits Gewohnt. Frher htte er sich nun nach vorne Gewagt doch diese Energie konnte er Sparen. Alle wollten ihn ndern. Keiner nahm ihn einfach hin, wie er war. Traurig irgendwie. So ignorierte er sie Stze, in denen er sich grer machen sollte. Jharim war ein Wolf, der in der Rudelhirachie unten lag und dem es auch dort gefiel. Er wollte diesen Platz denn hier konnte er sein, wie er war, ohne sich verstellen zu mssen. Es passte ihm nicht, dass sie sich Lustig darber machte, aber stille Ignoranz war wohl das Beste.
So hob er nur, kaum merklich, seinen Kopf und blickte auf die dunkle Nase der Fhe vor ihm, die ein ebenso dunkles Gesicht hatte.
hnlichkeiten mit Kasatka waren wirklich vorhanden.

Bei ihrer Antwort auf die Trffel betrachtete er die Fhe unglaubwrdig. Dann aber kam der Gedanke, sie hatte ihn gesehen, wie er sich auf die Maus gestrzt hatte.

Ich habe eine Maus versucht zu fangen. Aber sie war schneller und der Boden locker und erdig! gab er zu, im ernst und sich sicher, dass sie dieses meinte.

Seine Ohren zuckten.
Verstecken? Vor wem? es gab keine Monster. Oder?

Das war es, was sie zu Anfang sagte. Monster. Kurz drehte er den Kopf in Richtung aus der er gekommen war und in diese Chetan und Arland verschwunden ist.

Ich war mit Arland unterwegs und mein Papa hat uns abgefangen. Wollte mit ihm alleine Sprechen. Deshalb bin ich hier und vertreibe mir allein die Zeit. Ohne Monster

gab er wieder und erklrte damit, warum er allein war. Es war verwirrend. Er war leicht verwirrt, whrend sein Hintern auf dem Boden sa und die dunkle Fhe sehr dicht bei ihm. Zu dicht, nach seinem Geschmack aber wegrcken wollte der Trumer nun auch nicht, die Ble gab er sich nicht.

Was machst du denn eigentlich allein im Wald? Vielleicht suchst du ja nach Trffeln oder versteckst dich vor Monstern?! versuchte er zu kontern.
09.04.2018 09:14
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. i wake up more awake .
than I've ever been before
.............................
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Tante
Tante
Geschlecht Rde
Rang Welpe
Alter 3 Monate
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Gewicht 28 kg
Beiträge 35
Beitritt 22.04.2015

Calrin Ecl, Khalysa, Taiga Ayen
Es schien so, als wollte der alte Rde nicht ber den Tod reden dass es darum ging, hatte Jaspn inzwischen mitbekommen. Dabei war das doch so spannend, wie konnte man darber nicht reden wollen? Er spitzte trotzdem weiter die Ohren und nickte unbewusst, weil Taiga so gute Fragen stellte. Die htte er auch gestellt, wenn er bei ihnen gewesen wre. Und er hatte Glck! Auch wenn der Rde Taiga abzuwimmeln versuchte, ging die gemusterte Fhe auf seine Fragen ein und flutete auch Jaspn mit Informationen. Der Welpe machte groe Augen und robbte unbewusst noch ein wenig nach vorn, auch wenn das nichts an der Gesprchsqualitt nderte. Er hrte immer noch genauso gut.

Am meisten beschftigte ihn die Aussage der Fhe, dass sie alle eine Aufgabe erfllen mussten und deshalb nicht bei jeder Verletzung starben. Jaspn kannte eher die nchternen Details des Todes, aber diese neue Information rckte alles in ein neues Licht, einfach alles! Er brauchte eine Aufgabe, sonst wrde er an seiner nchsten Verletzung sterben! Reichte dafr schon eine abgebrochene Kralle oder eine Schramme im Gesicht? Er wollte nicht dass alle traurig waren, weil er mangels einer Aufgabe einfach so gestorben war. Wie kam er denn jetzt so schnell an eine Aufgabe heran? Ob die Fhe eine fr ihn hatte?
Es passte ihm in dem Moment ganz gut in den Kram, dass der Rde ihn entdeckte. Oder zumindest bemerkte, dass er da war. Ohne zu zgern kroch Jaspn durch das Gebsch nach vorn und zeigte sich den drei Alteingesessenen. Allerdings auch nicht lange, denn nachdem er sich fix geschttelt hatte, lief er mit flach wedelnder Rute und schchtern angelegten Ohren auf sie zu. So wie Papa es ihm beigebracht hatte; immer schn beschwichtigen, sie waren hier immer noch sowas wie die Neuen. Nichtsdestotrotz konnte er seine Mischung aus Sorge und Neugier schlecht ausbremsen und wandte sich nach einem kurzen, begrenden Blickwechsel mit dem groen Rden und Taiga direkt an die Fhe mit den roten Augen. Alyssa hie sie .. oder so.

Ich hab ein bisschen zugehrt und h ich hab keine Aufgabe. Kannst du mir eine geben?

Er wirkte ein wenig gehetzt, als ginge es hier gerade um Sekunden. Sein Blick glitt wieder zu Taiga.

Welche Aufgabe hast du?
an empire for you

And from the rain comes a river running wild that will create
11.04.2018 20:37
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the ruler & the killer
All of you belong to me
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Miska
Ein wenig musste sie schmunzeln bei dem Gedanken, wie ihre eigene Unruhe sich auf Miska bertrug. Er brachte das Gefhl noch besser zum Ausdruck als sie und fast wre Eleyne auch wieder herum getnzelt, nachdem sie sich doch erst beruhigt hatte, als Miska sich selbst zur Ordnung rief. Da musste die Mitternachtssonne nun wirklich lcheln, was ihr fr den Augenblick sehr gut tat. Sie wollte gerade nicht daran denken, was in ihrem geliebten Tal so falsch lief, aber um dieses Thema kam wohl kein erwachsener Wolf momentan herum. Sie mussten sich mit dieser Frage auseinandersetzen und genau deshalb wollte sie wissen, wie es frher dort drauen aussah. Ob es nicht vielversprechender wre hinter den Bergen zu leben, als auf dieser Seite, wo ihnen die Nahrung fehlte.

Es ist jetzt nicht ungefhrlicher als die letzten Jahre...das nicht, aber vielleicht ist der Gedanke, dort drauen ist es nicht gefhrlich, der Tatsache geschuldet, dass wir uns hier im Tal nicht mehr sicher fhlen. Zumindest nicht so sicher wie frher.

Obwohl ihre Worte ernst und nachdenklich waren, musste sie dennoch schon wieder schmunzeln. Das Bild, wie ein junger Miska versuchte sich an Aufpassern vorbei zu schleichen, um die Welt dort drauen zu erkunden, gefiel ihr sehr gut. Es lie sie an unbeschwerte Tage denken. Es leichtere Zeiten. Und wenn sie so darber nachdachte, dann lieen ihre eigenen Gedanken die Fhe ganz schon alt klingen.
Entrstet darber schttelte Eleyne ruckartig den Kopf, bevor sie wieder zu ihrem Onkel sah, der vielleicht unbewusst sich in Richtung der Berge wandte. Fragend legte die Fhe den Kopf zur Seite, bevor sie bei seinen Worten auch schon verdutzt blinzelte.

Du hast vollkommen recht. Wenn sie hierher gekommen sind und Inyen und die anderen damals zu ihnen, dann muss es einen sicheren Weg geben...

Aufregung blitzte in ihren Augen auf und wieder tnzelte sie herum, diesmal allerdings vor Tatendrang, nur dass sie sich nach ein paar Sekunden wieder zgelte. Selbst wenn sie Miska jetzt Bescheid gab, dass sie das Tal verlie, um sich ein wenig umzugucken, wrde er sie zum einen nicht gehen lassen und sie wre auch nie mutig genug, diese Erkundungstour allein zu machen.
Ihr Blick glitt ber ihren Onkel. Kurz legte sie sie zgerlich die Ohren an, bevor sie wieder nach vorn schnippten und ihre Rute sich leicht pendelnd hin und her bewegte.

Meinst du...wrdest du gern nachsehen?

Der Aufstieg war fr Talvi und sie nicht leicht gewesen, fr Miska wrde es vermutlich die Hlle sein, aber sie wollte ihn wenigstens fragen. Fragen, ob er neugierig genug war, um diesen Monsteraufstieg in Angriff zu nehmen.
rescue me in the middle of the ocean
We may lose, and we may win But like the sun we will rise again.
Rescue me In the middle of my darkest hour. Time will tell I never really had the power. Some say it's easier to give up on it. I say its time to rescue me. We gotta get out . How foolish have we been To say it's all been a waste of time? We may lose, and we may win But like the sun we will rise again. Rescue me In the middle of the ocean. Crashing down, it's always hard to breathe. Some say its hard to make the changes. Rescue me and I'll never be the same. -------------------------------------------------------------------------
In the middle of my darkest hourrescue me
14.04.2018 18:39
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Ain't No Rest for the Wicked
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in der Nhe des Sees

sieht sich nach Aeshatyr um
Er wusste selbst nicht, warum er von diesen Requisten berhaupt noch etwas erwartete. Eine normale Konversation? Ntzliche Informationen? Fakten? Ihm war schon frh aufgefallen, dass die meisten seiner Artgenossen mehr fr wohlklingende Worte, tiefgehende Gesprche ber Gefhle und Lieder oder Legenden brig hatten, und er hatte sich mit der Zeit mehr und mehr damit abfinden mssen. Meistens schaltete er einfach ab und dachte derweil ber die wirklich wichtigen Dinge nach in diesem Rudel allerdings schien ihm das einfach nicht mglich gemacht zu werden. Die Requisten hier waren einfach zu sonderbar. Entweder das, oder sie hatten ihre speziellsten Individuen auf ihn losgelassen, um ihn abzuschrecken...

Toll, entfuhr es ihm trocken und er sah dem Rden nach, dessen Plschpo gerade wie von einer Biene gestochen davon jagte. Das drfe dann wohl der See sein.

Mit einem tiefen Seufzen setzte er sich wieder in Bewegung ein wenig schneller als vorher, doch bei weitem nicht so abgehetzt, wie der Jngere und begann Aeshatyr zu folgen. Sein Blick glitt dabei ber die Landschaft, die ihn umgab. Es war nicht schlecht hier. Anders, als sein altes Revier, aber es gab sicher schwierigeres Gelnde, um zu berleben. Wre da nicht die Nhe zum Moor und eben die aktuellen Probleme des Rudels, htte es hier eigentlich ganz angenehm sein knnen. Nur mit diesem riesigen Berg konnte er sich noch nicht so richtig anfreunden. Wohin man auch ging, stets schien er irgendwie bedrohlich ber der Szenerie zu wachen. Oder kam es nur ihm so vor? Seine Augen richteten sich vom Berg wieder zurck auf den Boden vor seinen Pfoten, die dem Plschrden noch immer folgten, bis hin zum See, der in Sichtweite kam. Hier begann er sich nach Aeshatyr umzusehen oder wahlweise auch anderen Wlfen, die ihm Arlands Aufenthaltsort verraten knnten...
15.04.2018 23:59
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I aint made for a rivalry
I could never take the world alone.
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Phelan
rennt "gegen" die Hhle
Schnuppernd stand der kleine Rde vor der Wand und stemmte inzwischen die Vorderpfoten gegen die zugegeben beraus massive Wand. Die Worte seines Vaters schafften es, seine Aufmerksamkeit umzulenken und er wandte den Kopf zu ihm herum. Meinst du?

Er lie sich wieder zurck auf den Boden plumpsen und trabte zu Phelan hinber, um ihm zu folgen. Seine Rute pendelte begeistert ber den Einfall seines Vaters vor allem, weil er die Aufmerksamkeit und die indirekte Anerkennung des lteren genoss. Ihm tat die Zeit mit dem Schneeschatten sichtlich gut und ihre gemeinsame Mission band sie wieder enger aneinander. Etwas, das Qili insgeheim sehr vermisst hatte, auch wenn er es nicht bewusst in Worte fassen konnte.

Das ist schlau!, meinte der kleine Rde bewundernd und strahlte seinen Vater mit funkelnden Augen von unten her an. Sein Vater war toll! Er wusste so viel und er hatte so viel Ahnung von Dingen, die andere Ausgewachsene nicht wirklich interessierten! Ein anderer wre sicher nicht auf die Idee gekommen, sondern wre einfach wieder umgedreht. Dann ist es gar nicht mehr so schlimm, dass du nicht mehr so schnell bist. Dafr weit du ganz viel!

Die Lefzen zu einem nahezu stolzen Grinsen verzogen, tnzelte er gerade zur Seite, als ihm der Wind pltzlich aufdringlich durch das Fell stromerte und ihn vor Schreck fast zum straucheln brachte. Sein Kopf wurde regelrecht herum geschoben und der Blick seiner verwunderten Augen richtete sich auf- EINE HHLE!
Er machte einen richtigen kleinen Satz vor Aufregung, bevor er wieder lospreschte und dabei sogar etwas Erde hinter sich aufwirbelte.

Papa, du hattest Recht, hier ist eine Hhle und schau, wie geheimnisvoll sie aussieht, da ist bestimmt der- Das beinahe nahtlos aus dem Welpen heraus pltschernde Gequassel nahm ein jhes Ende, als er mit der Nase voran gegen etwas Hartes stie. Sein Krper schien ungebremst gegen eine Barriere zu stoen, faltete sich Fellrolle fr Fellrolle zusammen, ehe er zurck geworfen wurde und unelegant zu Boden ging. Autsch!

Verwirrt und orientierungslos schttelte der kleine Requist die schmerzende Nase und schniefte und schnaubte vor sich hin, ehe er den verwunderten Blick zum Hhleneingang hob... der verschwunden war. H?! Seine groen Ohren klappten verunsichert zur Seite und sein Blick suchte fragend das Gesicht seines Vaters.
16.04.2018 00:27
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all my heroes are dead and gone
but they're inside of me, they still live on
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Nichte
Neffe
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Onkel
Geschlecht Rde
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Beitritt 21.05.2013
Karibuherde
Talvi
We've waited so long
We waited long enough
This is our right, this is our song
This is our moment in history
Ten million roads turn into one
This is our fight, where we belong


Ihren Kommentar berging er schlicht, denn ihnen lief die Zeit davon. Natrlich mussten die Leitwlfe eigentlich den ersten Schritt gehen, aber weder Chetan noch Nhimri schienen sich zu trauen somit blieb ihnen nur, ihnen diese Aufgabe abzunehmen und selbst voranzuschreiten. Dem Nordwind ging es dabei mit Sicherheit nicht um irgendwelche Rangangelegenheiten. Er hielt dieses Nichtstun nicht mehr aus, diese Warterei auf schneres Wetter. Er musste handeln und jetzt, wo sich ihm die Mglichkeit bot, zu seinem Wort zu stehen, wrde er trotz all der Furcht und Zweifel, die ihn im Angesicht der Gefahr berrollten, nicht die Rute einziehen. Nervs fuhr er sich mit der Zunge ber den Nasenspiegel und lie die Herde nicht aus den Augen. Er versuchte, ein Tier auszumachen, dem es zu folgen galt. Eines, was vermutlich weit vorne laufen wrde, erfahren war und den Weg mitsamt seinen Tcken kannte. Und dann gab es pltzlich wirklich kein Zurck mehr.

Das Innere des Rden war noch immer verkrampft, whrend er zielstrebig seinen Platz in der Gruppe suchte, doch dann, als ihre Pfoten den festen Waldboden verlieen und der Untergrund immer sumpfiger wurde, konnte er es sich nicht mehr leisten, zu zgern oder zu zweifeln. Aus den Augenwinkeln erkannte er immer wieder die Gestalt der dunklen Wlfin an seiner Seite, die ebenso geschickt wie auch angespannt ihren Weg durch das Moor suchte. Ihre Schritte gingen zwischen den Hufen der brigen Tiere unter, sodass dem Hellen nicht wirklich mehr blieb, als darauf zu vertrauen, dass sie es schaffen wrden. Einen Blick nach hinten konnte und wollte er nicht riskieren er musste konzentriert bleiben und den weiten Sprngen der des Karibus vor seinem Fang folgen, um nicht in eine der tiefen Pftzen zu geraten. Mit einem Mal war ihm klar, dass er das hier nicht fr sich tat; nicht, weil er unzufrieden war oder hnliches. Er tat es, weil er sein Rudel liebte, weil er es nicht aufgeben, sondern ihnen eine Zukunft ermglichen wollte. Er tat es nicht, weil er gefeiert werden wollte (wobei er sowieso eher eine Rge erwartete), sondern um fr sie getan zu haben, was in seiner Macht stand.

Seine Orientierung lie ihn derweil im Stich. Er wusste nicht, wie tief das Moor ins Tal ragte, ehe sie wieder festen Boden unter den Pfoten spren wrden. Lediglich der Gletscher war stets treu an ihrer linken Seite und begleitete sie auf ihrem Weg. Bisher aber funktionierte ihr Plan ungewhnlich gut. Leiste traute sich seine Euphorie ans Licht, indem sich seine Rute zuversichtlich hob. Nun wagte er es doch, sich kurz nach der Sturmwolke an seiner Seite umzusehen, bereute es aber recht schnell, als er mit einem Vorderlauf zur Seite rutschte und kurz den Halt verlor. Zum Glck schaffte er es, sich ziemlich schnell zu fangen und holte auch den Vorsprung recht schnell wieder auf, den Talvi durch seinen Stolperer erlangt hatte. Vor ihnen machte die Herde einen leichten Schlenker nach links und damit nher zu ihrem stndigen Begleiter. Unruhig warf Inyen einen schnellen Blick gen Gletscher, ehe er der Laufrichtung folgte. Er hoffte instndig, dass sie es bald geschafft hatten. Er hoffte, dass das Moor bald schon hinter ihnen liegen wrde. Am Rande der Herde sah man immer wieder, wie Moorbeier als dunkle Schatten zur Seite in die Tmpel flohen und verschwanden. Der Fuchs hatte Recht gehabt.
i'll be by your side until the end
If one of us fall the other will soon be following.
This world is on fire, we need to go. Run for your life, my love. Run and you don't give up all that you are, all that you want. I will be close behind. Run for your life right now and if you don't know how - Ill come back with you and take all thats true and leave all that's burned behind. How can they think that any of this was easy with all the friends we've lost along the way?---------------------------------------------------
17.04.2018 11:50
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Silberfisch
Ich hab mich versteckt
Du kannst mich nicht sehn
Vater
Schwiegervater
Gefhrtin
Nichte
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Sohn
Geschlecht Rde
Rang Ehemaliger Beta
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Beitritt 07.03.2015

Chetan, Yrael
Falls Chetan enttuscht war, so lie er es sich nicht anmerken. Arland hielt es aber fr wahrscheinlicher mit seiner Antwort Chetans Erwartungen erfllt zu haben, und somit musste er wohl nur einem seiner Gesprchspartner die Hoffnung auf eine einfache Lsung nehmen. Der graue Alpha besttigte diese Einschtzung auch schnell, aber es war sein Nachsatz, der den Raureif sprachlos gemacht htte, wre er nicht schon zur Stummheit verdammt gewesen. Es war eine Sache, dass Chetan in seiner Rolle als Leitwolf sich bemhte seine Vorbehalte gegen ihn, Arland, zu berwinden und bei ihm nach Antworten und Hilfe zu suchen, aber eine ganz andere, ihm wieder ein gewisses Vertrauen in seine Aufrichtigkeit auszusprechen. Denn natrlich htte der ehemalige Beta lngst versucht jemanden zu einer sicheren Passage durch das Moor zu fhren, htte er eine gekannt!
Chetan ging sogar noch einen Schritt weiter, und Arland hrte mit klopfendem Herzen zu. Seine Ohren drehten sich leicht zur Seite, und wiegte mit halb nachdenklicher, halb skeptischer Miene den Kopf hin und her. Jaaa, es gab da eine vermutlich sichere Hhle im Gletscher, aber es gab dort keine Tunnel am Moor vorbei. Da war Arland sich sicher, hatte er doch unzhlige Male danach gesucht, in der verzweifelten Hoffnung einen schmalen Spalt im Eis oder dergleichen bersehen zu haben. Seine stumpfen Krallen hatten Kratzspuren an den Eiswnden hinterlassen auf der Suche nach einem Durchbruch. Chetan dorthin zu fhren versprach also im Grunde keine Aussicht auf Erfolg, es sei denn ...
Arland wandte den Kopf um und starrte in Richtung des Moores. Wenn es dort auch keine sichere Passage geben mochte, so vielleicht doch einen Hinweis auf seinen Gastgeber. Und hatte er nicht eben noch daran gedacht, Ihn um Hilfe bitten zu wollen, wsste er wo er ihn fnde? An der Gletscherhhle mit der Suche zu beginnen, war im Grunde der einzige Ansatzpunkt, den er fr ein solches Vorhaben hatte. Arland holte tief Luft und lie sie langsam und bedeutungsschwer wieder entweichen, als er sich zurck zu Chetan umwandte und seinen entschlossenen Blick erwiderte. Und nickte.
Heute, 09:48
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