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Gründung:    01.09.2013
16 Rüden, 15 Fähen, davon 4 Welpen

Gesuche
Momentan sind 2 Charaktere ohne Spieler
Eine Mama und ihr Schwiegersohn suchen einen neuen Besitzer.
Solltet ihr Interesse daran haben, einen Charakter zu übernehmen, schaut hier vorbei.
12. April 800
sonnig . wenige Wolken . Nässe vom vorangegangenen Sturm . 5°C

Fast zwei Wochen sind ins Land gezogen, seid das Rudel wieder vereint ist – zwei erstaunlich entspannte Wochen, als würde sich das Tal extra für seine neuen Gäste im besten Licht zeigen wollen. Tatsächlich war es auch seit ein paar Tagen ziemlich oft sonnig, auch wenn die Aprilstürme auch Diemnar nicht verschonten. Sie kamen und gingen, wie es ihnen gefiel, doch letztendlich überwog doch das Sonnenlicht; nicht ohne einen Hauch Ironie allerdings, denn das Zurückliegende hinterließ keineswegs viel Licht und Freude. Auch, wenn Wyakins Tod für den Großteil bereits etwas länger zurückliegt – die Wunden bei den Rückkehrern waren frisch. Und auch Arlands Auftauchen warf noch immer Fragen auf, mit deren Bedeutungslosigkeit sich längst nicht alle Wölfe des Rudels zufrieden geben konnten.

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AUTOR BEITRAG
flame in the flood
-----------------------------------------------
When you won't see any rising sun
Down to the river we will run
Opa
Onkel
Neffe
Neffe
Talvi GESCHLECHT RANG ALTER GRÖßE GEWICHT BEITRÄGE REGDATE
Fähe Beta 5 Jahre 101 cm 85 kg
75
10.09.2013
Waldrand
Inyen

Inyen klang geradezu verdächtig optimistisch. Die Sturmwolke schluckte die Antwort, die ihr auf der Zunge lag, wieder herunter. Früher oder später würden sie sich nichts mehr vormachen können und das Revier verlassen müssen. Die Frage war für sie inzwischen nicht mehr ‚ob‘, sondern nur noch ‚wann‘ und ‚wohin‘. Noch war allerdings der Großteil des Rudels scheinbar nicht soweit. Vielleicht musste die Beute noch knapper und die Mägen leerer werden, ehe manch einer zu diesem Schritt bereit war. Vielleicht mussten die Moorbiester sich erst noch einen Wolf holen, wie sie nicht ohne Bitterkeit dachte. Irgendwann würden sie sich aus dem Tal heraus oder durch das Moor wagen müssen, doch momentan waren die Meinungen dazu selbst unter den Rangwölfen gespalten. Gerade ihre eigene Ansicht dazu war kein Geheimnis, doch sie wusste nicht, wie nah oder fern Inyen ihr und dem Rest des Rudels inzwischen noch war. Vielleicht ahnte er wirklich nicht, wie sehr es sie mittlerweile zum Aufbruch drängte und wie viele hitzige Diskussionen darüber schon geführt wurden.

„Glaubst du das wirklich? Dass das schon alles wieder wird?“

Es lag kein Vorwurf in ihrer Stimme. Sie klang eher desillusioniert und von einer milden Neugier getrieben. Dachte er das wirklich oder waren es nur die üblichen Durchhalteparolen? Sie schüttelte sachte den Kopf, zwang sich bei seinem nächsten Satz dann aber wenigstens zur Andeutung eines Lächelns und hob die Braue.

„Wovon abhalten? Du hast ja gesehen, was ich gerade mache.“

Buschwerk eingehend zu inspizieren gehörte nun zugegebenermaßen nicht gerade zu den sinnvollsten aller Beschäftigungen. Ihre Miene wurde wieder ernster, als er sich nach Miskas Befinden erkundigte. Obwohl der plötzliche Themenwechsel ihr nicht ungelegen kam, fragte sie sich einen Herzschlag lang, ob er sie damit nur auf andere Gedanken bringen wollte.

„Miska ist stärker, als ihr denkt. Er wirkt alles in allem ziemlich gefasst.“

Hilflos zuckte sie mit den Achseln. Natürlich machte sie sich trotzdem Sorgen um ihn, aber sie konnte auch nicht umhin zu bemerkten, dass der alte Wolf chronisch unterschätzt wurde. Meist war er es, alt und gebrechlich hin oder her, der einen kühlen Kopf bewahrte und den jüngeren Wölfen Trost spendete.

Talvi-Miska

04.02.2018 15:54 Off          Suchen    Zitat    Beitrag editieren    IP
Gefährtin
Sohn
Tochter
Neffe
Neffe
Chetan GESCHLECHT RANG ALTER GRÖßE GEWICHT BEITRÄGE REGDATE
Rüde Mitglied 10 Jahre 108 cm 92 kg
44
05.09.2013
Waldrand
Arland, Jharim

In den wenigen Augenblicken, die es brauchte, bis Arland und Jharim ihn bemerkten, hing der Habicht dem sinnlosen Gedanken nach, ob Motomo jetzt wohl zufrieden mit ihm gewesen wäre. Immerhin riss er sich so weit zusammen, den Geisterfang nicht sofort anzugehen, auch wenn sich das tief sitzende Misstrauen in sein Innerstes fraß und als untrügliches Leuchten in den hellblauen Augen flackerte. Das vom Alter zottige Fell blieb am Körper, die Lefzen entspannt...
Fast gleichzeitig richteten sich zwei blaue Augenpaare auf ihn und die dunkel geränderten Ohren schnippten kurz. Als hätte sich eine lästige Fliege auf die Spitze gesetzt. Jharims Haltung änderte sich beim Anblick seines Vaters sofort. Er knickte ein, drehte die Ohren an den Kopf und seltsamerweise entfachte die eigentlich beschwichtigende Geste einen Funken Wut in dem alten Regenhauch. Ja, Wut auf seinen Sohn, den er angewiesen hatte, sich von Arland fern zu halten, der immer wieder das väterliche Gebot brach und sich zu dem ehemaligen Beta gesellte. Ganz genau wissend, dass er ihn damit verärgerte. Es machte ihn wütend, dass Jharim nicht einfach auf ihn hören konnte und nicht sah, dass Chetan ihm doch nie etwas Böses wollte. Er wollte ihn doch nur beschützen! Ihn und seine Schwester. Solange Arland das Mysterium blieb, das er war.

Der Blick des Regenhauchs wanderte von Jharim zu Arland, der kaum merklich den hellen Kopf schüttelte und mit einem neuerlichen Seufzen schob er seinen Ärger zurück. Mit Jharim zu schimpfen hätte überhaupt nichts geändert. Er würde es ohnehin immer wieder tun, selbst wenn es dieses Mal der Geisterfang gewesen war, der die Gesellschaft des Jüngeren gesucht hatte. Und er war zu alt – Kelayas Tod hatte ihm das nur zu deutlich bewusst gemacht. Einfach zu alt.
Chetan riss sich aus seiner Starre, schüttelte sich kurz und kräftig und setzte sich dann wieder in Bewegung.

Ist schon gut, Jharim.

Er gab sich die größte Mühe, seinen Sohn etwas zu beschwichtigen und ihm die Sorge zu nehmen, er könne ihm oder Arland jeden Moment an die Kehle gehen. Doch selbst in seinen Ohren klang seine Stimme zu gepresst, um die ganze Anspannung und das Misstrauen zu verbergen. Warum sollte er auch einen Hehl daraus machen? Schließlich wusste jeder im Rudel, wie er über den Geisterfang dachte. Dass er ihn jetzt im ersten Moment mehr oder weniger ignorierte, war schon ein gewaltiger Unterschied zu jeder bisherigen Begegnung.
Als er die beiden Weggefährten schließlich erreichte, ließ er die buschige Rute langsam pendeln und stupste dem jüngeren Regenhauch sanft gegen die Wange, um seine friedlichen Absichten zu demonstrieren.

Ich bin nicht hier, um zu streiten.
Tatsächlich wollte ich dich fragen, ob du Arland für einen Moment entbehren kannst...
“, brummte der Habicht ernst, ehe er den Kopf hob und den Geisterfang fixierte. Automatisch hob sich die Rute des alten Wolfes, bis sie eine gerade Linie mit dem angespannten Rücken bildete. „Ich würde gern mit ihm... reden.


05.02.2018 15:51 Off          Suchen    Zitat    Beitrag editieren    IP
Sohn
Enkelin
Enkel
Enkelin
Nichte
Nichte
Neffe
Miska GESCHLECHT RANG ALTER GRÖßE GEWICHT BEITRÄGE REGDATE
Rüde Mitglied 13 Jahre 101 cm 84 kg
64
04.09.2013
Eleyne

Nachdenklich lutschte sich Miska Dreck von der dunklen Nasenspitze und betrachtete ohne zu fokussieren die Grube neben sich. Er registrierte nicht, dass die ebenfalls sehr hell befellte Eleyne auf Sicherheitsabstand gegangen war, um nicht von seinem triefenden Schmutz angesteckt zu werden. Als sie jedoch näher herantrat, wandte er ihr das Gesicht zu und schwang sachte mit der Rute, während sich seine Ohren milde gestimmt senkten. Er wollte etwas Amüsiertes auf ihre Worte erwidern, verschluckte die Silben aber so wie er bemerkte, dass sich die Stimmung änderte. Miskas Sinne erspürten flirrende Nervosität, nicht offensichtlich wie bei entdeckter Beute, sondern eher von der Art tiefliegender Unruhe. Kurz starrte er sie forschend an – denn auf die kurze Distanz konnte er trotz grauen Stars ihre Mimik erkennen – wandte dann jedoch den Kopf ab. Er wollte sie nicht bedrängen, was auch immer es war. Stattdessen lockerte er bewusst seine Haltung, trat ein wenig auf der Stelle und baute ein paar Zentimeter mehr Distanz auf, um Eleyne etwas Raum zu verschaffen.

Er sparte sich eine sofortige Antwort auf ihre Enthüllung. Der Pass? Das war riskant. Sie wäre besser nicht alleine dort hochgegangen. Oder war sie das gar nicht gewesen? Unauffällig lauschte Miska, ob sich in der Umgebung nicht doch noch jemand anders als sie beide rumtrieb. Vielleicht deckte sie auch nur ein anderes Rudelmitglied, weil ein Ausflug auf den Pass angesichts der aktuellen Situation nicht unbedingt gerne gesehen war. Das Rudel hielt sich lieber beisammen. Andererseits, was blieb ihnen übrig? Das Tal wurde langsam lebensfeindlich für die Requisten.
Nur das mit dem Moor, das bereitete ihm mehr Sorgen. Natürlich hatte es einen Reiz der Quelle ihrer Probleme auf den Grund zu gehen, dennoch verursachte das Moor ihm automatisch Bauchschmerzen.
Etwas mulmig schielte er zurück und schwang dann erneut die Rute, um sein komisches Gefühl wegzufegen. Er kaute mit den abgeschliffenen Zähnen auf seiner Zunge herum, eher er was sagte.

„Das ist nicht seltsam.“

meinte er schließlich und war selbst überrascht, wie entschlossen seine Stimme klang, auch wenn seine Gedanken dazu sehr zwiegespalten und auch unsicher waren. Er schnaubte und flippte die Ohren.

„Das ist dein Instinkt. Du willst doch leben, und das Tal… ach, ich weiß auch nicht, aber ich finde irgendwie, dass das Tal, selbst wenn jeder Stein vertraut ist, mir momentan etwas fremd vorkommt.“

Sein Blick glitt über die Ebenen unter ihnen zu seiner Nichte.

„Als ob es ein denkender Wolf wäre wie du und ich und sich dazu entschieden hätte, die Freundschaft zu beenden.“

Er schürzte einen Moment die Lefzen, als müsste er seine eigenen Aussagen nochmal prüfen. Es war schwer diese Gedanken zu formulieren, doch eigentlich traf es das ganz gut. Er liebte diesen Ort, aber er zeigte ihm die kalte Schulter.

„Nur das Moor… ohje, Eleyne, mach mir bitte keine Sorgen. Geh da nicht rein. Der Pass – und ich sage das nicht gern – ist dagegen vielleicht gar keine verkehrte Idee. Irgendwo lebt schließlich auch ein anderes Rudel, es muss noch fruchtbare Orte geben. Lange her, dass ich da mal war, wie sieht es denn mittlerweile aus?“

06.02.2018 21:18 Off          Suchen    Zitat    Beitrag editieren    IP
three shades of violent
Your touch my comfort & my lullaby
Vater
Gefährte
Sohn
Tochter
Venari GESCHLECHT RANG ALTER GRÖßE GEWICHT BEITRÄGE REGDATE
Fähe Mitglied 6 Jahre 93 cm 67 kg
50
02.09.2013
Westliches Seeufer
Motomo

Noch immer huschte Venaris Blick von Zeit zu Zeit zum See, als müsste sie kontrollieren, ob nicht doch noch Fische kamen. Vielleicht sah sie ja auch Gespenster. Gespensterfische! Die konnten fliegen! Nachts wirbelten sie über Wiesen, Täler, Büsche und Bäume und machten alles nass, und wenn sie dann morgens aufwachten und mit einem Gähnen die Sonne begrüßten, dann hatten die Gespensterfische überall Tau hinterlassen. Mit sie waren übrigens sie, die Wölfe, gemeint. Nicht die Gespensterfische, denn die schliefen nicht, was schade war, denn Schlaf war ja eigentlich was Feines, und außerdem liebte Venari es, kuschelnd einzuschlafen. Kuscheln war überhaupt das Beste der Welt.
Über diesen Strom aus Gedanken, der sie mit einer zufriedenen Feststellung – Kuscheln war schön – zurückließ, bemerkte Venari überhaupt nicht, in welche Ströme ihre Worte ihren Papa gestürzt hatten. Sie blinzelte ihn unschuldig an, die flauschigen Ohren wippten nach vorne und ihre Lefzen verzogen sich zu einem treudoofen Lächeln – so musste sie einfach gucken, wenn ihr Vater sie ansah. Das alte Gesicht des Geschichtenerzählers beinhaltete für sie Geborgenheit und Ruhe, aber auch Abenteuer – solche, die er erlebt hatte, und solche, von denen er ihr erzählt hatte. Wobei sich das nicht so häufig unterschied, es sei denn, er sagte es mehrmals ausdrücklich dazu. Ansonsten glaubte Venari tatsächlich so ziemlich alles, was die Schnauze ihres Väterchens verließ; und ja, natürlich war das naiv und sehr gutgläubig, aber es war vor allem eines: erfüllt von Vertrauen.
Vertrauen umwob für Venari alles, Vertrauen selbst machte sie so sorglos, denn sie vertraute ihrem Gefährten, vertraute ihrer Tochter, ihrem Sohn, ihrem Vater. Dass es genau dieses unausgesprochene Versprechen war, das aus ihren Augen heraus glitzerte und Motomo nun so schwere Gedanken denken ließ, wusste sie nicht.
Und sie hätte es auch nicht verstanden, denn jetzt blinzelte sie überrascht und etwas überfordert. Sie sollte erzählen? Eine schöne Geschichte? Zunächst unsicher, was ihr Papa von ihr erwartete, spielte sie mit den Ohren – dann fing sie sein schiefes Lächeln auf, und beantwortete es enthusiastisch.

“Gut, ja!“, erwiderte sie fröhlich bellend, “eine schöne Geschichte kann ich sicher. Also. Hm.“

Venari überlegte kurz (ein selten sichtbarer Moment übrigens).

“Also. Es gibt einen Ort, der ist ziemlich weit weg von hier, und da ist etwas Schönes passiert. Was natürlich nicht heißen soll, dass hier nie schöne Sachen passieren. Ich find’s total schön hier! Ich fühl mich eigentlich immer richtig wohl hier. Besonders morgens beim Aufstehen, wenn der Tau … der von den Gespensterfischen.“ Sie nickte eifrig, sprang wie in die Pfoten gestochen plötzlich in die Höhe und sprintete die wenigen Wolfslängen zum Wasser, um im morastigen Ufer des Sees stehen zu bleiben und darin herum zu panschen. “Wenn die dann nachts von hier aufsteigen und alles feucht machen, …besonders im Sommer! Warum eigentlich… achso naja, im Herbst ist sowieso immer schon alles nass, auch am Tag, ….“

Venari hielt inne und tänzelte – jetzt mit nassen Pfoten – zurück zu ihrem Vater. Sie schüttelte ihren Pelz, ließ sich schwer auf die Hinterläufe nieder, und blinzelte ihren Vater fröhlich an.

“Ich glaube, manchmal schlafen sie die Nacht aber durch. Im Sommer sind ja auch einige Nächte sehr trocken.“ Sie nickte und murmelte noch mal “Gespensterfische“, ehe sie wieder Motomo ansah. “Sie machen diesen Ort hier besonders, oder? …was macht diesen Ort noch besonders?“

. . .

10.02.2018 13:28 Off    Email       Suchen    Zitat    Beitrag editieren    IP
My head's a hurricane; it moves in waves
A perfect storm that keeps me wide awake
Mutter
Onkel
Tante
Bruder
Cousin
Cousine
Cousine
Cousine
Aeshatyr GESCHLECHT RANG ALTER GRÖßE GEWICHT BEITRÄGE REGDATE
Rüde Mitglied 2 Jahre 103 cm 81 kg
78
01.09.2013
In Richtung See
Kasatka

Aeshatyr tat so, als würde er die genervten Blicke Kasatkas, die ihn fühlen ließen wie ein kleiner unerwünschter und sich aufdrängender Welpe, nicht bemerken. Er beschloss auch die unfreundliche Tonlage, die der Hüne einschlug, zu ignorieren oder sie in seinem Kopf einfach durch eine piepsende Stimme zu ersetzten. Das amüsierte ihn schon fast mehr wie der Versuch, mit dem Riesen Schritt zu halten. „Versuch mal einen Baumstumpf zu fressen, das ist weitaus schwieriger“, konterte er frech zurück. Er ließ sich ganz bestimmt nicht die Worte verbieten. Und falls Kasatka glaubte, er würde ihn mit seiner Art vergraulen oder das Fürchten lehren, da hatte er sich getäuscht. Immerhin stand es ihm zu, als freie Persönlichkeit, zu sagen und zu handeln, wie er es für richtig hielt. Und aktuell war es für ihn eine Art Pflicht das massige Ungetüm nicht alleine auf Arland losgehen zu lassen. Auch wenn dieser sich natürlich selbst verteidigen konnte. Doch zunächst musste er überhaupt gefunden werden, denn als er Kasatkas Blick folgte, konnte er den Weißen nicht ausmachen. Sie könnten seine Mutter fragen, die nicht unweit von ihrer Position mit Rheeva zusammenstand. Doch auch, wenn er liebend gerne das Gespräch mit ihr gesucht hätte, so wusste er, dass sie höchstwahrscheinlich nicht viel schlauer hinsichtlich Arlands Aufenthalt war, als er selbst. Daher beschloss er selbst zu suchen, beziehungsweise sich auf die Suche nach jemanden zu begeben, der eventuell mehr wüsste. „Na dann komm“, imitierte er die Worte des Großen zuvor mit einem Schmunzeln und trabte an Kasatka vorbei in Richtung Osten. Vielleicht befand er sich ja am See. Jedenfalls hoffte er das. Da die Beiden sich selbst ziemlich mittig befanden, könnten sie Arland (wenn sie Glück hatten) am besagten Gewässer vorfinden, aber auch in der Nähe der umliegenden Waldgebiete. Und das wäre genau entgegengesetzt der Richtung, die Aeshatyr einschlug. „Vielleicht haben wir bei den Temperaturen ja Glück und er wollte sich abkühlen.“ Jedenfalls hoffte der Nachtschatten das. Als sie schon mehrere Minuten, bestimmt zehn, still nebeneinander hergelaufen waren, blieb der Jüngere abrupt stehen und streckte die feuchte Nase in die Luft. Laut zog er diese ein. „Riechst du das auch?“

*We are the warriors

In youth, you lay, awake at night and scheme Of all the things that you would change, But it was just a dream! The time will come, when you'll have to rise Above the best, and prove yourself, Your spirit never dies!Farewell, I've gone, to take my throne Above, don't weep for me Cause this will be the labor of my love

11.02.2018 21:06 Off    Email       Suchen    Zitat    Beitrag editieren    IP
Where there's beauty beyond your dreams
Take my hand
Vater
Mutter
Schwester
Onkel
Cousin
Cousin
Jharim GESCHLECHT RANG ALTER GRÖßE GEWICHT BEITRÄGE REGDATE
Rüde Mitglied 3 Jahre 96 cm 70 kg
71
13.09.2013
Waldrand
Arland, Chetan, Jharim
Rückt etwas abseits

So ganz traute er den Worten seines Vaters nicht. Nur langsam legte sich die Rute wieder an den Rand seiner Hinterläufe und der Kopf erhob sich stück für stück. In den Worten seines Vaters lag etwas, was ihn vorsichtig werden ließ. Er kannte Papa, es missfiel ihm zutiefst, dass er nun seine eigenen Entscheidungen traf, zumal er eingebunden war in die Pflichten und so sehr es Jharim missfiel, war er nun mehr und mehr auf sich gestellt. Für den Träumer war es schließlich nur selbstverständlich, zu den Randgruppen zu gehören.
In seinem Traumleben hätte er Vater gründlich widersprochen, doch so sog er tief die Luft ein, blickte kurz zu Arland und nickte dann Vater zu.

“Ich bin drei Bäume weiter!“ mehr zu Arland sagend als zu Chetan, der sich seinem Stand so gebar wie es ihm ermöglichte.

Damit nahm er eine Pfote vor die andere, ein kurzes Sohn-Vater-Wedeln und dann blieb er am dritten Baum stehen, blickte in den Wald hinein und blieb, seinen eigenen Gedanken und Träumen nachspringend, an dem Baum gelehnt sitzen.

Er wusste nicht, wann aus Bewunderung, Respekt und schließlich angst wurde. Wobei Angst hatte er nicht vor seinem Vater aber er wollte ihn wo es nur geht meiden. Die letzten Zeiten waren schwer, für sie alle, er genoss natürlich das Beisammen sein mit Vater aber dann waren sie auch wieder Sohn und Papa. Hier draußen waren sie nur zwei Rangwölfe die unterschiedlicher nicht sein konnten.
So kam er auch wieder auf die Gedanken um seine Schwester. Sie hätte sich jeden Rüden aussuchen können, aber musste sie unbedingt befreundet mit diesem Rotauge sein? Wäre Jharim doch nur Größer, stärker, selbstbewusster, dann hätte er diesem Rüden schon gezeigt, dass er sein Fang nicht so aufreißen soll. Für ihn selber waren Beleidigungen egal. Aber er wollte doch nur andere damit beschützen.

Wachsen allerdings wollte sein Körper nicht mehr und trotz der kleinen Größe war er immer noch mehr hager als muskulös. Ein niemand, ein Randwolf. Damit hatte sich Jharim abgefunden aber nun, nun stand er alleine. Mutter und Vater waren immer unterwegs, seine Schwester hatte was mit anderen Wölfen und er?

Seine Ohren lagen etwas im Nacken, denn wenn etwas passierte, wollte er einspringen.

13.02.2018 09:40 Off    Email    Homepage    Suchen    Zitat    Beitrag editieren    IP
__ ENDSTATION EDEN __
HEUTE NACHT STERBEN WIR
Mutter
Onkel
Tante
Bruder
Yhevorys GESCHLECHT RANG ALTER GRÖßE GEWICHT BEITRÄGE REGDATE
Rüde Mitglied 2 Jahre 107 cm 82 kg
42
01.09.2013

Das bekannte Gefühl des Verlustes war es gewesen, dass ihn mit Laren mitgehen ließ. Es war kein Selbstfindungstrip, und auch keine überschwängliche Trauer, zu der Wölfin die verstorben war, die seine Entscheidung, das Rudel zu verlassen, verstärkt hatte. Einfach nur dieses Gefühl, auch wenn er nicht Recht zugeben wollte das nun eine seltsame Bedrücktheit auf ihm lastete. Yhev wusste was es war, doch vermochte dies gut nach außen hin zu verbergen. Es war das Gefühl des Verlustes seiner Familie, und vor allem die seiner Blutsverwandten. Auch wenn er die Gesellschaft jener nicht immer gebührend zu schätzen wusste, so waren doch sie es die er niemals verlieren wollen würde. Was würde er den auch ohne seinen Bruder tun, der ihm Sets seine Wärme und seine freundliche, sowie brüderliche Art bot. Und seiner ihn, und seinen Bruder, Liebenden Mutter. Vermutlich scheute er zu oft ihre Gesellschaft. Irgendwann würde er schließlich auch sie ihnen jenseits verabschieden müssen. Jetzt war jedoch auch nicht die Zeit über mögliche Tode nachzudenken, die noch in der Zukunft lagen, und nicht im hier und jetzt geschehen würden. Yhevorys war zwar kein, in den meisten Fällen, gesellschaftlicher Typ, jedoch wollte er auch nicht seiner armen Mutter Sorge bereiten.

"Unsinn", murrte er sich selber zu, und scharte etwas des Bodens auf.

Er war ernsthaft vertieft in der Frage was er sich hier so den Kopf zerbrach, und wieso. Das Nachtfell war nicht dumm, und auch nicht emotionslos, auch wenn er das manches Mal ausstrahlte. Yhevorys war mehr als schmerzlich bewusst was es war, dass ihn veranlasste seinen Rücktritt anzutreten. Es würde niemandem die wahren Beweggründe erfahren müssen. Er könne sagen das er nichts gefunden habe, und Laren den Weg hatte fortsetzen wollen. Wofür würde er sich schon rechtfertigen müssen? Dafür, dass er jetzt schon wieder zurückkam? Wohl kaum.

Er schüttelte leicht den Kopf. Er machte sich zu viele Gedanken. An allem war nichts Verwerfliches, doch war es nicht einmal die möglichen Erklärungen, seiner Frühzeitigen Rückkehr, die ihn beschäftigen. Es waren eher seine Gefühle die ihn verwunderten. Sonst war er auch nie den ganzen Tag mit ihnen zusammen, und mied auch oft deren Gesellschaft, und jetzt vermisste er sie irgendwo tief in seinem kleinen Herzen. Ein Gefühl das sich in Form einer beklemmtheit zeigte, die er einst schon mal spüren musste.

Das Nachtfell neigte den eleganten Kopf zu Boden, und zog die ihm entgegenwehenden Gerüche ein. Es war Zeit zurück zu gehen, dass war es was er durch sein Gedanken Wirrwarr hatte entscheiden können. Laren würde auch ohne ihn zurechtkommen können. Er ging so oder so davon aus, dass eben dieser Zeit für sich brauchte.

Er hob den Kopf wieder und ging schnellen Schrittes vorwärts, doch ließ er es sich schließlich doch nicht nehmen einen Blick zurück, dahin wo er weiter gegangen wäre, zu werfen.

behind the mirror
who's the man in the mirror? who's the man inside of me? What happened to my life? Is this what I used to be

14.02.2018 15:18 Off          Suchen    Zitat    Beitrag editieren    IP
Silberfisch
Ich hab mich versteckt
Du kannst mich nicht sehn
Vater
Schwiegervater
Gefährtin
Nichte
Tochter
Sohn
Arland GESCHLECHT RANG ALTER GRÖßE GEWICHT BEITRÄGE REGDATE
Rüde Ehemaliger Beta 9 Jahre 107 cm 80 kg
39
07.03.2015
Chetan, Jharim

Chetan gab sich alle Mühe, und es war ihm anzusehen, wie schwer ihm das fiel. Ob der Regenhauch mehr Groll gegen seinen Sohn oder gegen Arland hegte, vermochte dieser jedoch nicht einzuschätzen. Aber die Wut war da, ließ Chetans Schritte steifbeinig wirken und blieb letztendlich auch nicht ohne Wirkung auf den Raureif. Auch er selbst spürte die Anspannung in seine Muskeln kriechen in der Befürchtung, dass der Ältere sich schließlich doch nicht mehr würde beherrschen können. So nutzte Arland die Gelegenheit, als Chetan sich an seinen Sohn wandte, um einen Schritt zur Seite zur weichen, ganz so als wolle er den beiden schlicht ein klein wenig mehr Raum für ihren Wortwechsel geben. Das vergrößerte den Abstand zwischen ihm und Chetan nur geringfügig, aber es verschaffte ihm zumindest für den Moment ein klein wenig das Gefühl von Erleichterung.
Seine Rute schlenkerte kurz, als der Graue den Blick schließlich an ihn richtete. Ein Zeichen, dass er einverstanden war, auch wenn Chetans Körperhaltung keinen Zweifel daran ließ, dass er keine Bitte ausgesprochen hatte. Die Geste galt hauptsächlich Jharim, damit es diesem leichter fiel, ihn mit seinem Vater allein zu lassen. Der Jüngere entfernte sich zwar nicht sonderlich weit von ihnen, aber Arland war trotzdem froh, ihn nicht direkt neben sich zu wissen, sollte Chetan doch die Beherrschung verlieren. Arland sah ihm kurz nach, dann richtete sich sein Blick erwartungsvoll auf den Ranghöheren. Seit er wieder zurück war, hatten sie beide noch nie einander so lange gegenüber gestanden, ohne dass Zähne gebleckt wurden.


16.02.2018 12:57 Off          Suchen    Zitat    Beitrag editieren    IP
Vater
Mutter
Onkel
Bruder
Sekirei GESCHLECHT RANG ALTER GRÖßE GEWICHT BEITRÄGE REGDATE
Fähe Mitglied 4 Jahre 98 cm 74 kg
39
05.09.2013
Fenryn

Ein Seufzen ging der Bachstelze über die Lefzen. Wie gewöhnlich war Fenryn genauso wagemutig und viel zu vertrauensseelig in seine eigenen Fähigkeiten. Doch war das nicht etwas, was Sekirei in manchen Momenten bewunderte und so an ihm mochte? Fenryn schien selten zu jammern, selten eine pessimistische Haltung an den Tag zu legen. Genau das wollte Sekirei auch können. Das Aufstehen in diesem Moment schien ihr genauso schwer zu fallen wie eine positive Einstellung zu sich selbst, schließlich hatte den gefühlt eine halbe Ewigkeit schon hier gesessen und vor sich hingebrütet.

"Komme ja schon", grunzte die Fähe, als Fenryn ungeduldig quengelte. Schon hatte sich in Sekireis Kopf eine Mischung aus Neugier und schon im Vorfeld aufkommenden Schuldgefühlen gebildet. Chetan würde so etwas bestimmt nicht erlauben. Es ist eine dumme Idee, piepste eine Stimme in ihrem Kopf. Nach einigen Schritten brachte sie dies dann auch laut zur Sprache: "Denkst du wirklich, dass das eine gute Idee ist? Es hat getaut und ich weiß nicht, ob wir nicht am Ende im See landen. Ich kenne dich!"

Die Sternenstirn blickte Fenryn mit einem unsicheren Blick aus violetten Seelenspiegeln an. Sie war merklich langsamer geworden und ging jetzt nicht mehr neben dem Schneeschatten her, sondern war ein paar Schritte zurückgefallen. Sie vermisste Fenryn wahnsinnig - aber bedeutete das, dass sie unbedingt zum Gletscher gehen musste, der eventuell gefährlich war? Doch dann schüttelte sie ihren Kopf. Mit energischen Schritten holte sie wieder zu dem Rüden auf und versuchte, einen optimistischeren Eindruck zu machen.

"Vergiss es, mir macht so'n bisschen Wasser nichts aus."

ten thousand miles apart
With the curtains drawn And a little last night on these sheets So how come when I reach out my fingers It seems like more than distance between us In this California king bed We're ten thousand miles apart I bet California wishing on these stars For your heart, for me

17.02.2018 12:45 Off    Email       Suchen    Zitat    Beitrag editieren    IP
Schwester
Schwester
Bruder
Neffe
Nichte
Cousine
Fenryn GESCHLECHT RANG ALTER GRÖßE GEWICHT BEITRÄGE REGDATE
Rüde Fremder 2 Jahre 102 cm 84 kg
63
02.03.2014
Sekirei

Fenryn grinste breit, als sie sich ihm endlich anschloss. Wohl auch, weil ihr im Gesicht geschrieben stand, dass sie immernoch Bedenken hatte, und er musste auch nicht lange warten, bevor sie ihre Einwände äußerte. Bei ihrem Ausruf, sie kenne ihn, musste er kurz lauthals lachen. In seinen Augen lag ein stolzes Funkeln, so als hätte sie ihn gerade für eine Heldentat gelobt. Fenryn fand nichts Schlechtes an seinem Ruf als - so wie er es bezeichnete - Abenteuerer und Draufgänger, im Gegenteil. Es hätte ihn angewidert als langweilig zu gelten.
Ihm lag schon eine triezende Bemerkung auf den Lefzen, als Sekirei selbst schnell noch einen Satz nachschob und damit selbst versuchte ihre Vorbehalte zu zerstreuen.

"Das ist die richtige Einstellung! Außerdem will ich ja nur gucken, und vom Gucken fällt man nicht in einen See, stimmt's? Und selbst wenn doch: du kannst schwimmen, ich kann schwimmen - das Schlimmste, was passieren könnte, ist 'nen nassen Pelz zu kriegen, oder?"

Inzwischen schien das stolze Funkeln nicht mehr ihm selbst zu gelten, sondern ihr.
Fenryn schlug ein gemächliches Tempo an, und so wuchs der Gletscher vor ihnen nur langsam in die Höhe. Zeit genug, noch ein anderes Thema anzuschneiden, das er bisher immer wieder von sich weggeschoben hatte.

"Du, Seki? Sag mal... du bist doch nicht irgendwie sauer auf mich, oder?"

Er versuchte beiläufig zu klingen, tatsächlich konnte er aber die unterschwellige Sorge nicht ganz aus seiner Stimme oder dem Spiel seiner Ohren verdrängen.


(Ich hab mich auf der Karte schonmal ein kleines Stück versetzt)

20.02.2018 11:31 Off    Email       Suchen    Zitat    Beitrag editieren    IP
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